Chef der Deutschen Bahn: Fahren ohne Ticket wird in Zukunft möglich

Für viele Geschäfts- und Privatreisende stellt die Bahn eine bequeme Alternative zum Auto dar. Doch bevor man in den Zug einsteigt, benötigt man in den meisten Fällen ein gültiges Ticket, welches man teilweise nur sehr umständlich erwerben kann. mehr... Deutsche Bahn, Zug, Ice Bildquelle: Ed Webster / Flickr Deutsche Bahn, Zug, Ice Deutsche Bahn, Zug, Ice Ed Webster / Flickr

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Ist schon heute möglich, nur die Schaffner haben was dagegen.
 
Deutsche Bahn App 2015: Alte Tickets werden automatisch entfernt. Du kaufst ein Ticket für die Fahrt von Hamburg nach Köln für den 20.04.. Du trittst Die Fahrt am 20.04. um 22,30 Uhr an, alles OK, guter Kunde. Um 0,15Uhr kommt der neue Schaffner, ähh Zugchef, und will dein Ticket sehen, die App hat es aber brav um 23,59 Uhr und 59 Sekunden automatisch entfernt. Er kann auch nicht prüfen ob Du die Warheit sagst, also bist Du ein Schwarzfahrer und zahlst das neue Ticket und bekommst eine Anzeige. Deutsche Bahn goes Digital...
 
@Alfred J Kwack: also in meiner dB navigator App auf meinem iPhone sehe ich noch Tickets von Anfang April als QR Code, lediglich die Info das das Ticket abgelaufen ist steht darüber
 
@Alfred J Kwack: Für's Erste: Screenshot machen. Und für die Zukunft: Ticket zahlen und dann Anzeige gegen die Bahn erstatten mit der Begründung, dass man des Tickets enteignet wird bevor es seine Gültigkeit verloren hat. Bitte frage mich nicht nach dem Paragraphen der hier zutrifft. Bei der Klärung des Falles sollten dann beide Seiten angehört werden und der Fehler in der App wohl behoben werden. Aber ich denke, ohne Anzeige nimmt die Bahn dich nicht ernst.
 
@Thomas Höllriegl: "Bitte frage mich nicht nach dem Paragraphen der hier zutrifft" - ich denke diesen Paragraphen gibts nicht ;)
@Alfred J Kwack: Warum werden bei dir die Tickets automatisch gelöscht? Wenn es sich um einen Fehler handelt, dann sende doch Feedback an die Bahn. Aber dieser betrifft ja offensichtlich nicht alle Kunden. Ansonsten bevorzuge ich ohne die Anonymität, die Fahrkartenautomaten mit sich bringen...
 
@Alfred J Kwack: Also in meiner App sind die Ticket vom Dezember immer noch drin. Ka was Du da gemacht hast, aber ich würde auf ein PEBKAC Problem tippen :)
 
@Alfred J Kwack: Einstellungen: Keinen Haken bei nur gültige Tickets anzeigen setzen dann werden alte abgelaufene Tickets angezeigt. Das ist übrigens auch die Grundeinstellung in der App.
 
@Orka: Das war aber 2015 noch nicht möglich, schön wenn es geändert wurde.
 
Die Idee ist gut, ich frag mich nur ob die Leute sich nicht erst dann ins WLAN Anmelden wenn sie den Schaffner sehen. So kann man es natürlich drauf ankommen lassen und versuchen überhaupt nicht zu zahlen. Zum anderen kommt man damit sicher nicht in den Genuss der "Sparpreise" und darf immer den vollen Preis zahlen.
 
@sk-m: In Fernverkehrszügen huscht in der Regel nach jedem Halt das Personal durch den Zug
 
@paddd: Ich fahre eigentlich jeden Tag ICE und oft ist es so das man erst nach einigen Stationen kontrolliert wird. Zwei bis drei Stationen können da schon einen Unterschied machen, gerade im Ruhrgebiet kommt man schon mal von a nach b ohne Kontrolliert zu werden.
 
@paddd: Naja das ist doch eher die Ausnahme von 10 IC Fahrten werde ich vielleicht 1 oder 2 mal Kontrolliert und selbst das könnte ich noch vermeiden.
Funktioniert halt zu 99% Stöpsel ins Ohr und Augen zu die wenigsten Schaffner werden überhaupt versuchen dich zu Wecken.
Auf den ICE dagegen sieht es deutlich besser aus auf 9 von 10 Fahrten wird man Kontrolliert.
Bei den Regio und S-Bahnen schaut es ungefähr gleich wie beim ICE aus 8 oder 9 von 10 Fahrten Kontrolle.
 
@Freddy2712: Fahre wöchentlich
zwei verschiedene Strecken ICE und werde fast nie kontrolliert, weil ich auf die Anfrage "Hier noch jemand zugestiegen?" nicht reagiere. Warum auch, habe ja mein Ticket in der App.
Die 2-3 Zugbegleiter können sich nicht bis zu 700, mit ein eine Ausstieg weit mehr Gesichter merken. Kontrolliert werde ich eigentlich nur wenn der Zug gerade gestartet ist oder nach Personalwechsel.
 
@sk-m: Wenn das Schule macht, wird wohl eine GPS-bezogene Kaufüberwachung mit einbezogen. Dadurch kann der Schaffner dann exakt feststellen, ob du das Ticket am Bahnhof oder erst im Zug, kurz vor der Kontrolle, gelöst hast.
 
@sk-m: Typich deutsch , erstmal drüber nachdenken, wie man das System besch**ßen kann.
 
@iPeople: Also zum einen arbeite ich in dieser Branche und zum anderen besitze ich eine Bahncard 100. Auch wenn du mir also unterstellen das ich beschei**ßen will, mir gehts ums gegenteil.
 
@sk-m: Wo wollte ich DIR denn was unterstellen? Es ging rein um den Gedanken ;) BTW, gratuliere zur BC100. Wenigstens die schwarze ? ;)
 
@sk-m: kein Thema, beim ÖPNV läuft z.B. ein Sekundenzähler für 2 Minuten mit. Damit sieht der Kontrolleur genau, ob Du das Ticket erst bei seinem Auftauchen (=Schwarzfahren) oder schon früher (=korrekt) gekauft hast.

Kann natürlich auch auf 4 oder 5 Minuten ausgedehnt werden...
 
@sk-m: Zunächst soll die Abrechnung über Zug WLAN optional sein. Selbstverständlich kannst du vorher ein Sparticket buchen.
Es geht um die Vereinfachung für spontan Reisende.
Das wird auch noch sehr lange so bleiben, bitte heute fahren die wenigsten mit dem Handy Ticket.
 
da bin ich mal gespannt wie es eine ältere Person es macht ohne Smartphones.
 
@Musikaufleger: Bis das umgesetzt ist, sind die jetzigen Smartphone-Vertrauten alt
 
@Musikaufleger: Naja, die Fahrkartenautomaten und Reisezentren wird man ja nicht gleich von heute auf morgen abschaffen, aber am ende läuft alles natürlich auf Personaleinsparung hinaus.
 
@Musikaufleger: Man "kann", nicht man "muss". ;-)
 
@Musikaufleger: Ähm, so wie bisher ?
 
Wie wollen die denn schauen wer man ist, anhand der MAC-Adresse oder über eine App oder muss man einen Voucher eingeben? Es klingt auf jeden Fall ziemlich unsicher oder kompliziert, da man an die Daten mit einem Fake-Access-Point kommt, die MAC gar nicht einmalig ist und/oder geändert werden kann oder man sich erst mal manuell identifizieren muss. (auch wenn man dann nur anderen Leuten die Rechnung hoch treiben kann)
Wenn nur die Fahrtstrecke damit getrackt wird schaltet man doch einfach das WLAN während der Fahrt aus und spart Geld.

Da braucht man wohl ein paar mehr Infos um zu verstehen was die vor haben.
 
man sollte einfach so ne karte rausgeben wie es einige verbünde schon mit ihren abokarten machen. Umweltcard heißt die hier in region leipzig
 
@MarcelP: Du meinst sowas wie die Bahncard 100?
 
@sk-m: Nein er meint einen einfachen RFID Ausweis. Die legt man auf eine Fläche oder hält sie an einen Empfänger und dann wird man registriert und je nach gebuchten Tarif/Abo abgerechnet. Aber gerade die Realisierung dieser UmweltCard ist grausam. Sie enthält Geburtsdatum und Name aber man braucht trotzdem noch einen Ausweis (OK) und einen Ermäßigungsnachweis...das kann man doch einmalig/jährlich nachprüfen und auf der Karte speichern...aber das würde der Bahn enstprechen..neben der Bahncard 50, der TicketCard noch Ausweiß und Ermäigungsnachweis mitführen. Dann doch lieber ein Ticket, das ist wenigstens noch Anonym.
 
@Nero FX: Aber da wird ja nicht je zurückgeleckte Strecke bezahlt sondern Monatlich für ein bestimmtes Tarifgebiet, also eigentlich genau das gleiche wie die BC100? Oder ich hab gerade die falsche Umweltcard gegoogelt.
 
@sk-m: Wenn ein Komplettabo gebucht ist scheint mir das so. Wenn aber nur ein Teilabo besteht (Zonenbasiert z.B.) dann wird es kompliziert, das ist beid er Bahncard 100 ja nicht so. Davon abgesehen muss man die BahnCard auch nicht beim Einsteigen vor einem Leser halten oder?
 
Ich brech zusammen... das gab es doch schon, nannte sich Touch & Travel (war ebenfalls von der Deutschen Bahn)- und wurde im letzten November eingestellt, weil es niemand genutzt hat.

Merken die überhaupt noch was sie da machen?
 
@Annettekrum: Touch & Travel funktionierte anders, umständlich , weswegen es nicht angenommen wurde vom Kunden. Keine Ahnung, warum du da zusammenbrechen musst.
 
@Annettekrum: Touch & Travel war einfach undurchsichtig/intransparent und oft teurer als Tickets. Von Abrechnungsfehlern ganz abgesehen. Deshalb hat es der Kunde nicht genutzt/akzeptiert. Selbst Bahn Mitarbeiter und Dauerbahnnutzer haben es ignoriert.
 
@Nero FX: So ein Quatsch den ihr da von euch gebt. Ich hab es selber genutzt und es hat hervorragend funktioniert. Die Abrechnung ebenso wie die An- und Abmeldung. Viel einfacher als die bescheuerten Fahrkartenautomaten. Es hat eine Menge Zeit gespart, einfach einsteigen und anmelden - fertig. Und beim Aussteigen wieder abmelden. Wo das intransparent sein soll würde ich gerne mal wissen.

Aber nach dem lesen eurer Kommentare @iPeople und Nero FX weiß ich jetzt auch warum es gescheitert ist. OMG
 
@Annettekrum: Wenn man der Bahn blind vertraut oder Lust hat die Abrechnung zu kontrollieren mag es ja OK gewesen sein. Aber ein Kunde will direkt sehen was er zahlen soll. In Kombination mit einer App oder Display hätte das ggf. gut funktioniert aber so wollte es die Masse nicht.

Ich vertraue keinem Unternehmen was es nicht einmal schafft 2 Monate alte Sicherheitsupdates einzuspielen...von offenen Client-SMB Ports über das Unternehmensnetzwerk wollen wir hier gar nicht reden.
 
@Annettekrum: Hast Du irgendwo nachvollziehen können, ob das, was berechnet wurde, auch stimmt? Hast du eine Auflistung deiner Fahrten bekommen ? Und bei nur rund 100.000 Nutzern ist das System offenbar nicht vom Kunden angenommen worden. Du bist nämlich nicht der Nabel der Welt.
 
@iPeople: Natürlich gab es eine Auflistung der Fahrten. Man konnte sich unter TouchandTravel.de ins Kundenkonto einloggen, da stand alles detailliert drin.
Was hat das mit Nabel der Welt zu tun, wenn Du Blödsinn erzählst? Erst Unfug labern und dann rausreden wollen mit aggressiven Mitteln... traurig.
 
@Annettekrum: Und welchen Blödsinn hab ich erzählt ? Ich habe dich lediglich was gefragt. Davon abgesehen, ist es eine Tatsache, dass es nur 100.000 Nutzer gab. Offensichtlich war es der Aufwand nicht wert für die vergleichsweise geringe Anzahl von Nutzern.
 
"Bis Ende des Jahres 2017 sollen mehr als 1000 Bahnhöfe mit zusätzlichen Videokameras ausgestattet werden, um ausreichenden Schutz für die Reisenden gewährleisten zu können."

Eine qualifizierte Reaktion darauf ist:

LOL.
 
@Michael96: Schutz bietet es tatsächlich kaum bis gar nicht. Aber schaut man sich an, welche Arschlöcher die letzte Zeit nur deswegen gefasst wurden, weil es Videoaufzeichnungen von den Verbrechen gab (Treppentreter, Leute die schlafende anzünden) Dann ist das für die Opfer psychologisch ziemlich wichtig, dass die Täter gefasst wurden.
 
@FatEric: Gäbe es noch Polizisten, wären diese Straftaten wohl möglich erst gar nicht begangen worden!
 
@rOOts: Weil? Solche Leute schrecken nicht unbedingt vor Gewalttaten zurück, nur weil da ein Polizist steht. Geschnappt werden sie deswegen auch nicht sofort, weil man sich ggfs. erst um das Opfer kümmern muss und der Täter längst weggerannt ist.
 
@FatEric: Weil, nicht einer, sondern mehrere Polizisten doch eher abschreckend wirken, als so eine bescheuerte Kamera!
Und falls doch eine Straftat begangen wird, kann der Täter direkt ermittelt und durch andere Polizisten direkt vor Ort gefangen werden.
Das muss nicht unbedingt so sein, kann aber!
Eine Kamera wird auf jeden Fall niemals eine Straftat verhindern und wenn die aufgenommenen Bilder nicht zur Strafverfolgung taugen, wird auch nie ein Täter ermittelt.
Eine Kombination aus beiden Maßnahmen würden meiner Meinung nach etwas bringen, aber wenn Kameras eingesetzt werden um Stellen abzubauen oder um diese zu ersetzen funktioniert das einfach nicht.
 
Sobald die ihre Windows XP Rechner zum laufen gebracht haben, wird es möglich sein. :-D ;-)
 
ganz toll. die 5 leute die es benutzen werden, werden sich freuen. in der theorie super einfach. in der umsetzung..... man steigt sicher nicht einfach ein und dnan wieder aus und bekommt später ne rechnung.

seit wann kann man eigentlich nicht mehr im zug ein ticket kaufen?
 
@Tea-Shirt: Kannst du doch, ist halt nur "etwas" teurer.
 
So ein Schwachsinn!
In den Niederlanden gibt es ein digitales Ticket. Einmal gekauft und mit Geld aufgeladen, werden diese vor der Fahrt am Bahnsteig "aktiviert" und am Ziel am Bahnsteig "entwertet". Funktioniert einfach und wunderbar.

Immer alles ins I-net auszulagern ist so was von dumm, dümmer geht es gar nicht!
Mal kein Netz oder der Saft geht aus, schon biste der Doofe.
Auch ist es mit der Sicherheit ja nicht unbedingt gut bestellt. Smartphone gehackt, Ticket oder Guthaben geklaut, was dann?

Es gibt richtig gute Konzepte, aber das Rad muss immer tausendfach aufs Neu erfunden werden
und raus kommt dann immer Stuss! Schaut nach Berlin, wo Tagelang das E-Ticket nicht funktionierte und die Kunden nicht nur Ärger hatten, sondern auch noch auf zusätzliche Kosten hocken blieben.
Und auch die Bahn hatte massive Probleme mit ihrer schwachsinns App und diese wurde dann eingestellt
 
@rOOts: Single point of failure Überlegungen sind out.
Sieht man an der ganze Home Automation und Cloud Entwicklung.
 
@Paradise: Ja und die Auswirkungen kann man jetzt mit WannaCry, aber auch immer wieder mit den IoT Geräten, die zu Zombies mutieren, beobachten.
 
@rOOts: Was solls, sitzt man halt im Winter kalt weil einer die Thermostate gekapert hat ;-)

Ja die Menschheit ist bescheuert.
Die simpelsten Dinge muss man heut vom Tab/Phone steuern können.
Anstelle von Leben erleichtern wird nur mehr Stress verbreitet.
Ich hab schneller nen Knopf gedrückt als einer sagen kann "Alexa schalt auf ZDF um"...
 
Eh, mal wieder müssen wir Deutschen alles glorreich anders machen als alle anderen und damit erwartungsgemäß auch wieder glorreich sehenden Auges gegen die Wand laufen.

Was spricht denn gegen ein greifbares Ticket, vielleicht im Kreditkartenformat, welches man aufladen kann? Wenn das über Inet geht, ginge das sogar online: Ticket kaufen und am Ende hat man sozusagen die Fahrt auf seinem Bahnkonto; dann nur noch einsteigen und dem Schaffner die Karte geben und der scannt die -egal wie- und kriegt online die Bestätigung.

Aber Gott behüte. Damit spart man ja keine Schaffner ein.
 
@RalphS: warum soll ausgerechnet die Bahn keine Personaleinsparungen vornehmen dürfen ?
 
@iPeople: Natürlich dürfen die Personal einsparen wollen.

Aber es geht hier nicht um "okay, drei Schaffner schaffen dasselbe wie vier" oder sowas. Es geht darum, daß wie ja jetzt schon in viel zuvielen Nahverkehrszügen diese ganz abgeschafft werden sollen.

Und die Bahn? Ist ein Dienstleistungsunternehmen. Es gibt viele viele Gründe, die man da suchen und finden kann; was mich ganz persönlich angeht, will ich von einem Dienstleistungsunternehmen haben, daß da auch jemand ist, der den Dienst leistet (in diesem Sinne).

Ich würd auch nicht zum Friseur gehen wollen, wenn da statt einer Person ich nen Zwanziger in eine Maschine einwerfen muß und dann meinen Kopf irgendwo für zehn Minuten drunterhalten soll, damit ich mit Korean Cut #2 rauskommen kann.

Die Bahn führt das doch nicht ein, weil es für den Fahrgast angenehmer ist. Das interessiert die herzlich wenig (wenn auch hoffentlich nicht ganz nicht). Die führen das ein, wenn und weil sie sich davon Einsparungen versprechen und weitergehend eine Vergrößerung der Gewinnspanne.

Und in dem Fall womöglich noch extra, um SSS zu entlasten. Weniger Fahrkarten gleich weniger wegräumen.

Wenn man jetzt eigene Infrastruktur einführen würde, um das mit dem "E-Ticket" zu unterstützen, dann täte das Investition kosten. Nicht gut.

Also sagt man, okay WLAN ist ja jetzt da, tscha dann nutzen wir doch die cellphones von den Fahrgästen und fertig.

Nur um dann hinterher ganz entsetzt festzustellen, wow es wird ja noch mehr Tickets gefälscht als wie vorher. Oder es wird gleich ganz schwarz gefahren, weil oh kann ich ja nix für daß der Akku alle war vom Telefon und es keinen mehr gibt, der das hätte kontrollieren können. Was für die Bahn natürlich üüüüüberhaupt nicht teurer wird als wie wenn man besagte eigene Infrastruktur hingestellt hätte.

Ich mein, klar, ich bin definitiv dafür, daß das Papier abgeschafft wird und daß am Ende jeder irgendwie sein eigenes Ticket hat. Ich wäre sogar zufrieden damit, wenn das sozusagen ein personalisiertes Ticket ist, unbeachtet den sich ergebenden Tracking-Folgen.

Aber ich bin nicht dafür, daß sich die Bahn (oder irgendwer, was das angeht) sozusagen für lau auf dem Rücken der eigenen Fahrgäste profilieren will mit dem erkennbaren Ziel, so wenig wie möglich reinzustecken und so viel wie möglich rausholen zu wollen.
 
@RalphS: Die Dienstleistung der Bahn ist das Transportieren von A nach B und die dafür notwendige Kundeninformationen. Notwendiges Übel dabei sind die Kontrollen der Fahrscheine. Das heißt, fällt diese Kontrolle weg, kann der Mitarbeiter sich mehr um Informationen und Ähnliches kümmern. Ich wüsste also nicht, was dem entgegen steht. Daher ist dein Vergleich mit Haarschneideautomaten ziemlich unangebracht.

Was die Gewinnspanne angeht, so kann man der Bahn sicherlich vieles vorwerfen, aber bevor man bei der Bahn einfach so gekündigt wird, passieren viele andere Dinge. Davor schützen nämlich eine Menge Tarifverträge.

Und warum sollte nun ausgerechnet bei E-Tickets die Fälschungsrate höher werden?
 
@iPeople: Ist das grad Dein Ernst? Die Bahn würde, wenn es ihr nur irgend möglich wäre, am liebsten ohne Mitarbeiter auskommen. Automaten vor Reisezentren (bzw deren Mitarbeiter). Automaten im Zug plus externer Dienstleister zur Schwarzfahrerabwehr statt Schaffner plus FK-Verkauf im Zug. Und nun halt E-Ticket, was letztlich in dieselbe Kerbe schlägt; nur daß jetzt die Automaten nix mehr ausspucken brauchen. Spart Logistik in Form von zu transportierenden (Leer-)Fahrkarten plus Aufräumarbeit.

Beratung kannst Dir dann am Automaten holen. Auskunft ohne Ticket? Wo kämen wir denn da hin?

Und was die Fälschungsfrage angeht, mach dich mal schlau re: Online-Ticket und Fälschungen einerseits und 'normalen' Fahrkahrten und Fälschungen andererseits.

Plus, auf die Gefahr hin, daß ich mich oben zu unklar ausgedrückt haben sollte: Nicht die E-Tickets selber erhöhen zusätzlich das Fälschungspotential. Es ist die Auslagerung der Infrastruktur FÜR die E-Tickets auf die Kunden-eigenen Smartphones (oder sonstwas für Mobilgeräte dieser) die das angreifbar(er) macht. Man könnt ja auch ne Smartcard haben, die verschlüsselt nahfeldkommuniziert. Da wird das schon etwas schwieriger.
 
@RalphS: Ja das ist mein Ernst. Kennst du die Tarifverträge der Bahn ? Offenbar nicht. Nur weil die Fahrkarte nicht mehr kontrolliert werden müsste (was natürlich totaler Blödsinn ist, weil es weiterhin personal in den Fernzügen geben wird, da diese nicht nur Fahrkarten kontrollieren), würde diese nicht gekündigt werden. Diese Mitarbeiter würden andere Aufgabe übernehmen .

Da wird doch nichts ausgelagert. Das Ticket ist statt aus Papier eben auf dem Handy. Der Kunde ist nach wie vor selber für seinen Mist verantwortlich. Ob der Kunde nun ein papierticket verliert oder ein papierlose, ist doch Jacke wie Hose.
 
@RalphS: Genau das habe ich gemeint! Gibt es z.B. in den Niederlanden und in Belgien.
Aber das kann ja nicht gut sein, denn es funktioniert ohne Probleme, ist aber nicht von eine deutschen Hightech-Schmiede!
 
@rOOts: Eine deutsche Hightech-Schmiede? Da muss ein Konsortium ran und mindestens Siemens, DASA, Mehdorn und die Deutsche Bank müssen mit von der Partie sein, bevor es nach zehnjähriger Entwicklungsphase und neunstelligen Entwicklungskosten nicht funktioniert.
 
@RalphS: Genau Muss man auf laden, das heißt man vergiss es gerne, naja egal ich kann den wider lache wenn es wer erwischt hat. ^^
Und die bahn muss Kunden nachrennen wegen 2.50 euro
 
Danke! Endlich kann man dann db tickets cracken ;)
So schlimm ist die Digitalisierung auch nicht
 
Kameras bieten keinerlei Schutz vor maskierten Räubern und Gewalttätern.
 
@Lord Laiken: Sie bieten auch nicht wirklich Schutz vor unmaskierten Tätern. Eine Kamera auf einem Parkplatz verhindert auch nicht, dass dir jemand ne dicke Beule in die Karre fährt. Aber irgendwie ist es nicht schlecht herausfinden zu können, wer das war.
 
@FatEric:
Ja, das hat schon Abschreckungspotential. Ne Beule fährt dir aber auch niemand mit Vorsatz.
 
@Lord Laiken: Nö, das ist auch keine Straftat. Aber sie hauen mit Vorsatz vom Unfallort ab. Und das ist die Straftat! So ne Kamera könnte sogar beweisen, ob das jetzt wirklich Unfallflucht war oder nicht.
Ich habe das selber mal live beobachten können. Da fährt jemand beim Ausparken ein Auto so blöd an, dass von vorne bis hinten alles verkratzt und verbeult ist. 4000€ Schaden. Eine 50 jährige mit ihrer Mutter waren da im Auto. Die sind ausgestiegen, haben sich den Schaden angeschaut und sind abgehauen ohne was zu sagen. Ich hasse solche Leute, weil den Schaden ja sogar die Versicherung bezahlt... Und wenn die Leute merken, dass ihr handeln Konsequenzen hat, dann machen ses beim nächsten mal vielleicht richtig!
 
@FatEric:
Alles schön und gut aber es will vielleicht nicht jeder Kameras überall. Ich zum Beispiel. Werden leider notwendig, weil immer mehr Gewaltverbrecher umgehen, gegen die man nichts sagen darf.
 
Also ich wäre für eine Art NFC Chip kurz an den Point halten zu beginn im Zug und am Ende am Bahnhof.
Das Problem wäre dann nur wieder das leidige Thema Vandalismus was wenn die Kaputt gemacht werden.
Dennoch ich finde man sollte beim Traditionellen Ticket bleiben das ganze mit einem QR aufwerten um vielleicht am Automaten nochmal auswählen zu können Digital oder Papier.
 
@Freddy2712: Dieses System gibt es seit Jahren in den Benelux-Ländern! Scheint zu funktionieren.
 
wieder wat wo man großflächig unnötig und grundlos überwacht...und erstmal jedem eine straftat unterstellt.
toller rechtstaat der so ein denken zuläst. was aber auch wiederum bedeutet, das es den rechtsstaat gar nicht gibt. alles wird der habgirr geopfert...so das am ende nix mehr übrig bleiben wird ausser: bespizelung und überwachung...bei so einem grunddenken haben die terror organisationen wie el-kaida,islamischer staat....schon gewonnen. nur der besiegte hat es noch nicht bemerkt.
fehlt nur noch das gesetz: schwarzfahrern die hand ....

ausserdem kenne ich sehr viele die bewust kein smartphone haben...kriegt man dann beim ticketkauf nen handy geschenkt?

diese elektronik kacke kann hilfreich sein...aber neuerdings habe ich das gefühl...sie wird nur noch für zwei zwecke entwickelt: bespizelung und überwachung.
 
@Thoretische-Technik: Du schreibst wieder mal einen Blödsinn zusammen, das tut ja schon weh. Inwiefern werden rechtsstaatliche Grundsätze ausgehebelt? Und wer kein Smartphone hat, kauft seine Tickets wie bisher auch, wo ist das Problem? Ne wer unterstellt wem Straftaten ?
 
@iPeople: bei solchen Spinner sag ich immer, wiso er noch in Internet ist und ein PC hat und nicht als Einsiedler lebt, ach stimmt er darf auch nicht gemeldet sein in seinem Wohnort weil auch die Stadt Daten weitergibt , er darf nicht arbeiten weil der Arbeitsgeben auch seine Daten bekommt und Daten weitergibt an den Staat man könnte in ja Bespitzeln.
Auch egal ob er ein Smartphone hat oder ein Normal phone, Daten gehen doch immer zum Anbieter. ;-)
 
Also per App wird erst bezahlt und meine App zeigt: Ihr Ticket ist bezahlt. Danach muss ich mich im Wlan bei der Deutschen Bahn einloggen und alles ist gut. Und wenn etwas schief läuft ?
 
@leander: es wird den alles über wlan gehen auch die kleinsten Züge, wenn das mal marktreif ist.
 
Und was ist, wenn der Akku während der Fahrt den Geist aufgibt? ;)
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