Canonical beendet jegliche Pläne für Ubuntu-Smartphones, -Tablets etc.

Der britische Linux-Distributor Canonical, der vor allem für Ubuntu bekannt ist, hatte eine ganze Weile lang große Pläne für das Be­triebs­sys­tem und wollte Linux-basierte Smart­phones, Tablet und einiges mehr etablieren. Damit wollte man auch eine ... mehr... Smartphone, Ubuntu Linux, Ubuntu Edge Bildquelle: Canonical Smartphone, Ubuntu Linux, Ubuntu Edge Smartphone, Ubuntu Linux, Ubuntu Edge Canonical

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Und damit gibt es noch weniger abwechselung zu Android und IOS... sehr schade. Zumal neben Micrsoft die die einzigen wären denen ich zutrauen würde Smartphone - Tablet - PC auf einem Level zu bringen.
 
@Clawhammer: Sie sind doch aber gescheitert, also ist es ihnen wohl eher nicht zuzutrauen.
 
@Clawhammer: Canonical ist daran selbst schuld. Sie sind u.a. mit den Display Server ,,MIR'', Unity etc. immer gegen den Strom von den ganzen anderen Linux Distributionen gegangen. Dazu hat sich Canonical auch noch Sachen erlaubt die in der Linux Welt über haupt nicht gerne gesehen werden wie z.B. die Shopping Linsen mit Amazon.
Es war abzusehen, dass für die ganzen Alleingänge Canonical einfach die Manpower fehlt u. sie zudem die Linux Welt geteilt haben. Gut, dass sie es endlich eingesehen haben u. nun wieder gemeinsam u.a. an den Displayserver Wayland arbeiten. KDE-Mobil für Smartphone ist eine (bessere) Alternative als ,,Ubuntu for Phones" da es offener als Ubuntu for Phones ist, mit Android APPs kompatibel ist und freiwillig auf Spenden entwickelt wird u. somit von keinen Unternehmen u. deren Kapital abhängig ist.
 
@ContractSlayer:
Ich weiß, Autokorrektur! ;-)
Aber lesen was man geschrieben hat, bevor man es abschickt, hilft! ;-)
 
@OPKosh: Stimmt, wenn es schnell gehen muss, passieren schon mal Fehler über einen Smartphone zu schreiben. Immerhin passend zum Thema, auf diesem Smartphone läuft die LineageOS Distribution welche evtl. ein Ersatz für ,,Ubuntu for Phones'' ist. LineageOS beruht zwar auch auf Andoird, ist jedoch offener und wird von einer Community aus freien Entwickler entwickelt zumal dahinter kein Unternehmen steht, was auf Kommerz und Geld aus ist.

Ergänzung zu Ubuntu-Touch:

Das unabhängige Projekt UBports will Ubuntu-Touch und Unity unabhängig von Canonical am Leben erhalten. Das erklärte Projektleiter Gripsgård auf G+. In der Vergangenheit hat UBports Ubuntu Touch an verschiedene Smartphones angepasst.
Das Ubuntu-Community-Projekt UBports hat in den letzten beiden Jahren Ubuntu Touch an die Smartphone-Modelle One Plus One, Nexus 5 und Fairphone 2 angepasst.

Quelle:
https://www.computerbase.de/2017-04/ubuntu-ubports-ubuntu-touch/

Ob UBports es gelingt was schon Canonical schon nicht gelungen ist, ist fraglich.
 
@ContractSlayer:
Sollte nur ein freundlicher Hinweis sein! ;-)

Zu Ubuntu for Phones:
Shuttleworth spuckte damals große Töne wie toll und besser es doch wäre als Android und iOS, UND wie überzeugt er von seinemem Produkt doch wäre.
Als es aber drauf an kam, machte er eine Kickstarter Kampagne. Und als die nicht aufging ließ er das Projekt schlicht fallen, anstatt wenigsten die (für ihn) "paar Pfennige" die fehlten drauf zu legen.
Und mit "Ubuntu for PC" war es nicht viel anders!? Erst großes Geschwätz und dann nix dahinter.
 
@Clawhammer: Gerade denen würde ich es niemals zutrauen, konvergente Benutzeroberflächen für unterschiedliche Systeme entwickeln zu können. Sie haben viele Prototypen gezeigt und die Oberfläche von Ubuntu Phone ist auch recht ausgereift, aber schau dir bitte mal an, wie lange die schon an der Umsetzung arbeiten. Erste Pläne gab es 2010, ein fertiges Produkt (Edge) wäre für Anfang 2014 geplant gewesen. spätestens dann hätte die Software fertig sein sollen. Bis heute hat es der Konvergenz-Modus in kein einziges Produkt geschafft.

Wie lange wird wohl Microsoft an Continuum gearbeitet haben, bis es in ersten Geräten gelandet ist? Mit Sicherheit keine 6 Jahre.

Selbst Hinterhofklitschen wie Jide können heute das anbieten, was Canonical in 6 Jahren nicht geschafft hat...

Also sorry, in Sachen UI gibt es wohl kaum eine inkompetentere Firma als Canonical.
 
Wirklich traurig für Ubuntu Touch, Ubports will das Projekt aber am leben erhalten: https://www.computerbase.de/2017-04/ubuntu-ubports-ubuntu-touch/
 
Zumindest die Entscheidung mit Gnome und künftig auf Wayland zu setzen finde ich gut.
 
@Mezo: dito... Habe damals mal eine Zeit lang zum Übergang Ubuntu mit Unity benutzt. Ich glaube das war das grausamste Softwareerlebnis meines bisherigen Lebens.
 
Man brauch wirklich ein Innovatives Konzept, viel Geld und einen Langen Atem, um sich nur die Chance zu eröffnen im Markt Beachtung zu finden.
Dann muss man sich mit so ziemlich jeden im Markt gutstellen, um nicht noch Knüppel zwischen die Beine zu bekommen.
Wenn man Pech hat, ist die Beachtung auch noch irgendwelche Patentrolle, die einen das leben noch schwerer machen als es ohnehin schon ist.
Zu Schluss kommen die Potenziellen Kunden, denen mans nie Recht machen kann.

Ich müsste lügen, wenn ich sagen wollte, das ich hoffe das das jemand noch mal schafft.
 
@Kribs: Ein fertiges Produkt wäre vielleicht hilfreich gewesen, wenn man etwas zu melden haben möchte...
 
@gutenmorgen1: Das z.B. Meizu Pro 5 Ubuntu Edition oder Aquaris M10 sind mit Ubuntu BS.
 
@Kribs: Beide können convergence nicht und Apps gibt es sogut wie keine.
 
@gutenmorgen1: Du hast die Messlatte aufgestellt,
"Ein fertiges Produkt wäre vielleicht hilfreich gewesen!",
die haben sie erfüllt!

Ich kann mir deine Entgegnungen (Mehrzahl) denken, immer noch eine Hürde mehr, am Ende ist es keine "High-End-Bugfreie-Maximal-Appunterstützte-Eierlegende-Woll-Milch-Sau" da hast du Recht.
 
Zu schade, allerdings verständlich. Das Ding auf irgendein Gerät zu bringen erinnert an die Zeiten von Linux Ende der 90er. Es läuft mit fast keiner Hardware, und wenn, dann muss man sich von allem trennen, was darauf gespeichert ist, Software (Apps) gibt es auch fast keine. Insgesamt ein Spaß für Nerds. Wo soll da eine große Nutzerbasis herkommen?
 
@eshloraque: Wir sind nicht mehr am Ende der 90er, wo Linux auf dem Desktop in der Tat noch lange nicht anwenderfreundlich war und über guten Hardwaresupport verfügte. Das hat sich mittlerweile aber stark geänderrt. Jeder kann mittlerweile mit Linux umgehen, da die Oberflächen sich über die Betriebssysteme hinweg so ziemlich angeglichen haben, die meisten Standarduser nutzen heute vor allem Web Browser, irgendeinen Media Player und irgendeine Office Suite, wobei es die meisten dieser Produkte plattformübergreifend gibt. Spezielle Software ist für den Großteil der User nebensächlich, abgesehen von Gamern natürlich. Der Hardwaresupport ist unter Linux heute mindestens auf Augenhöhe mit Windows. Mal gewinnt Windows, mal Linux, aber insgesamt ist da kaum noch ein Unterschied. Eine Nutzerbasis könnte kommen, wenn es mehr Geräte mit Linux gäbe, was Microsoft aber durch seine OEM-Verträge immernoch erfolgreich unterbindet. Zudem hat Microsoft selbst auch langsam zu kämpfen, da die Käufer sich immer mehr von Laptops und Desktops abwenden und stattdessen auf Tablet und Smartphone setzen, wo Microsoft keine Rolle spielt.
 
@noneofthem: Korrekt, Linux ist anwenderfreundlich und benutzbar, nur eben leider nicht auf dem Tablet oder Handy. Die Anzahl der unterstützten Smartphones und Tablets ist nicht gerade überwältigend.
 
@eshloraque: Android basiert auch auf dem Linux kernel, also gibt es auch ein paar Smartphones und Tablets. Ausserdem gibt es noch SailfishOS dessen Ursprung in Nokias MeeGo liegt. Ich denke es ist schon anwenderfreundlich, aber leider fehlen Geräte und Apps. Demnächst gibt es vielleicht Geräte von Sony. Ausserdem gibt es noch einen nicht unbedeutenden Hersteller von Smartphones, der mit Tizen eine Alternative zu Android aufbaut. Dieser Hersteller hätte immerhin Namen und Marktmacht für ein erfolgreiches Linux auf dem Smartphone und Tablet.
 
@datengecloud: "der mit Tizen eine Alternative zu Android aufbaut"
Das ist keine Alternative: https://www.golem.de/news/tizen-betriebssystem-koennte-der-schlechteste-code-sein-den-ich-je-gesehen-habe-1704-127133.html

Zu Android, das baut auf einem Linux Kernel auf, welche keine GNU Komponenten mehr hat, viele sagen deshalb das es gar kein richtiger Linux Kernel mehr ist. https://www.gnu.org/gnu/linux-and-gnu.de.html http://www.zdnet.de/41553061/android-architektur-wieviel-linux-steckt-in-googles-os/
 
@eshloraque: https://plasma-mobile.org/

Canonical hat halt auf das falsche Pferd gesetzt und versucht mit Unity das Rad neu zu erfinden, anstatt auf was funktionierendes zu setzen.
 
das man die Pläne aufgibt finde unverständlich, aber es zeigt mir einmal mehr, Techniker und Nerds sollten das Aufgleisen eines Produkts den Profis überlassen! das Ubuntu-Phone hatte wie dazumals WebOS sehr viele innovative Neuerungen (siehe im Web), aber wenn ich das Telefon nicht im Laden um die Ecke begutachten und kaufen kann, nützt das alles nichts!
 
@AlexKeller: Die Phones gab es durchaus zu kaufen, aber was nützt mir das Phone, wenn es keine Apps dafür gibt? Nicht einmal convergence ist jemals über die Beta hinausgekommen...
 
@AlexKeller: Wer sind denn die Profis? Klicki-Bunti Designer?
 
Neben iOS und Android hat kein weiteres Betriebssystem Platz. Dafür kamen alle potentiellen Anwärter viel zu spät. Nicht mal einem Riesenkonzern wie Microsoft mit Milliarden im Rücken gelingt es ein weiteres 'Ökosystem' zu etablieren. Die Rollen auf dem Markt ist bis auf weiteres klar verteilt, nur ein Einschnitt wie es damals das iPhone war könnte daran was ändern. Aber da ist ja auch nichts in Aussicht. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Surface Phone.
 
@FuzzyLogic: Surface Phone..
 
@fazeless: big nope
 
Schade... Ich betrauere jede Alternative zu Android, die zu Grabe getragen wird. Das finstere Google-Zeitalter scheint kaum mehr abwendbar zu sein.
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