Sie fliegt, sie fliegt (nicht mehr): Warum Facebook-Drohne abgestürzt ist

Im Juni hat das soziale Netzwerk Facebook über der Wüste Arizonas einen Testflug mit einer riesigen Drohne absolviert, allerdings nicht erfolgreich: Denn das Fluggerät, das eine größere Flügelspannweite als eine Boeing 737 hatte, stürzte ab und ... mehr... Internet, Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Drohne Bildquelle: Facebook Internet, Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Drohne Internet, Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Drohne Facebook

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braucht halt alles etwas übung bzw Entwicklungszeit ; -)
die idee selbst ist cool
 
@M. Rhein: Ich könnte nicht von mir behaupten, dass mein erster Modellflieger länger durchgehalten hätte. ;-) Einfach weiter Üben. ;-D
 
Facebook will die "entlegenen Regionen der Erde" nicht mit Internet versorgen, sondern mit Facebook
 
@Besenrein: ist doch das selbe :)
 
@IkbalGS: Als ich in den 90ern ins Internet eingestiegen bin, bedeutete Das: AOL Software starten, einwählen und alles war auf dem bildschirm: Chat, Mail, News, Softwaredownloads usw usw. Dann kam plötzlich DSL und man kündigte AOL, jetzt wählte sich der DFÜ Dienst ins netz, es gab in Win95 unten rechts 2 grüne Punkte, die blinkten wenn man "drinn" war. Dann starrte ich auf meinen Desktop uns sah vom Internet... Nichts. Wo sollte ich Chatten, wo gab es Freeware,. Netscape Navigator gestartet, draufgestarrt und sich gefragt was man jetzt oben eingeben sollte... OK, man war jung, also fi....de eingegeben. Kurz und gut( oder schlecht) für uns war damals AOL oder Compuserve das Internet, wir mußten dann erst lernen wie man sich frei bewegt. Genau so eine Generation züchtet Facebook heute wieder heran. Mein großer Trost ist, das es AOL 20 Jahre später nahezu nicht mehr gibt, hoffentlich ergeht es Facebook genauso!
 
@Besenrein: Dafür gibt's doch jetzt Google, dass einzigmögliche Eingabefenster. Reingeklickt und dann wird losgetippt: www.ebay.de, www.facebook.com usw
 
@Besenrein: Naja, Facebook erwirtschaftet aber auch deutlich mehr als AOL, weshalb ich kaum glaube das sie irgendwann untergeht.
Sie investieren ja auch in andere Branchen...
Versteh mich nicht falsch, ich bin kein facebook fan.
In meinen Augen ist der Hype um Facebook längst vorbei.

Trotzdem finde ich die idee ansich schon gut mit dem Internet(facebook)
 
@IkbalGS: AOL ist nicht pleite gegangen, die Nutzer sind weitergezogen. das wird auch bei FB so kommen, klar die Kundenzahlen werden nicht sinken, da wird man, wie schon heute, alle Karteileichen mitzählen.
 
@Besenrein: Good old times :) Damals hat man den Content teilweise noch selbst erstellt. Leider wurde das gewaltige finanzielle Gewinnpotential irgendwann ersichtlich und man machte das Internet für alle möglichst einfach zugänglich.
Hat gute wie schlechte Seiten. Als jemand der von Anfang an dabei war, sehe ich leider mehr Schlechte als Gute. Die Informationsbeschaffung ist so einfach wie noch nie, dafür muss man sich dann mit Datenmüll wie Shitstorms und Co. arrangieren.
Das Hauptproblem ist, zuviele dumme Menschen, haben einen zu leichten Zugriff auf das Internet :-) Was ist das Internet überhaupt? Lass sie mal eine DFÜ-Verbindung einrichten lassen müssen. Dem würde schon ein Großteil zum Opfer fallen.
 
Die soll ja auch nicht landen, war also gar nicht vorgesehen ;D
 
Und, hast du Internet? Ne, heute ist zu windig...
 
Internet ist "abgestürzt" ;-)
 
@AWolf: :D
 
Mich würde mal interessieren welche Vorteile bzw. Nachteile dieses System gegenüber Satelliten-Internet hat!?
 
@GigaNeo: Meinste die Frage womöglich ernst ?
 
@DerTigga: ja eigentlich schon. Dieses System soll doch dort Internet möglich machen wo es keins gibt oder? Das lässt sich doch über Satelliten längst realisieren oder nicht?
 
@GigaNeo: Auf / Umrüstbarkeit, Reparierbarkeit ? Und vor allem: Einsatz in bzw. über Gebieten, wo sich bestenfalls ca. 0,05% der Bevölkerung nen per Sat arbeiten KÖNNENDES Phone leisten kann ?
 
@DerTigga:Die Umrüstbarkeit, Reparierbarkeit der Drohne würde doch nur mehr Kosten verursachen als den Satelliten direkt zu nutzen und nicht über Umwege einer Drohne. Die Kosten der Empfangs- und Sendetechnik zum Satelliten sind ja sowieso vorhanden. Dann währe es ja günstiger, man baut eine Empfangs und Sendestation für den Satellite auf dem Boden und verteilt von dort aus das Internet via WLAN.
 
@GigaNeo: Und was bringt es, mitten in der Pampa eine Satellitenstation zu bauen, wenn dann nur 3 Leute in Reichweite sind? Soll man dann Kupferkabel quer durch die Wüste bis zur nächsten Hütte legen? Die Drohne kann bei Bedarf einfach ein paar Kilometer weiterfliegen und kann ein viel größeres Gebiet abdecken.
 
@dodnet: Ja aber wie deckt sie das Gebiet ab?Dauerhaft? Oder nur im einem bestimmten Zeitraum, wenn die Drohne gerade mal in der Nähe ist? Wie sehen denn dann die Empfangsgeräte aus wenn das Internet über Laser übertragen wird? Wie funktioniert der Rückkanal, auch über Laser? Ich habe natürlich auch mal ein bisschen recherchiert aber keine genauen Angaben zu der Technik gefunden. Fragen über Fragen. Für mich klingt dieses Konzept der Internetübertragung sehr suspekt.
 
@GigaNeo: Und was schätzt du so, was ein einfangen, umrüsten bzw. modernisieren und wieder aussetzen eines Satelliten kosten würde ?
Stichwort steigend nötiger / benötigter Datendurchsatz.
Oder gehörst du zu denen, die sich denken: ach egal, sollen "sie" eben noch einen / nen neueren hochschießen ? Inklusive dem: ich zahls ja schließlich nicht und dem weglassen des Fakts, das "da oben" eh schon genug Müll rumschwirrt ?
Das du den Punkt Satellit ODER Drohne mal kurzerhand zu einem S. UND D. gemacht hast, ergo kräftig von deiner anfänglichen Fragestellung abgewichen bist, fällt das nur mir auf ?
Außerdem würde ich da auch, zugegeben etwas spekulativ, den Gedankengang bzw. die Frage anbringen, inwieweit diese Drohne garnicht mal so oft, wie angenommen, mit irgendwas kommunizieren müsste, denn es handelt sich schließlich nur bedingt um einen echten Internetzugang, sondern um Facebook. Was die Chance, das diese Drohne so einiges des derweil benötigten auf Datenspeichern in ihrem Bauch mit herumschleppen könnte, in meinen Augen ziemlich erhöht, das sie das eben nur von da aus verteilt / verteilen muss.
 
@DerTigga: Drohne oder Satellit. Diese Frage habe ich mir selbst beantwortet. Denn es ist beides. Ohne Satellit keine Drohne(kein Internet) Facebook hat selber für die Drohne einen Satelliten ins All geschickt, leider ist die Rakete beim Start explodiert. Und natürlich handelt es sich bei diese Sache um "echtes" Internet. Facebook bewirbt das Projekt als "Internet für alle". Auch Google hat ein ähnliches Projekt gestartet, allerdings mit einem Luftschiff statt einer Drohne, aber auch mit Laserübertragungstechnik und soll 2018 starten.
Ich gebe dir völlig Recht, das im All schon genug Müll rumschwirrt. Doch meine anfänglich Frage sollte mir eine Antwort auf den Nutzen einer Drohne geben, da ich bezweifel das es einen guten Grund für diese gibt. Schließlich ist "Internet für alle" NUR mit Satelliten möglich.
 
@GigaNeo: Ich gehe mal davon aus, dass eine Drohne ein bestimmtes Gebiet dauerhaft abdecken soll und in der Summe dann halt alle paar hundert Kilometer Drohnen rumschwirren. Was ist da jetzt das Problem? Günstiger als Bodenstationen zu bauen wird das allemal, weil die dann nur die nähere Umgebung versorgen könnten, ohne vorhandene Infrastruktur.

Außerdem wäre theoretisch ja auch eine Kommunikation nur über die Drohnen möglich, indem sich die Drohnen untereinander vernetzen. Dann bräuchte man allerdings deutlich mehr davon, in geringeren Abständen.
 
@GigaNeo: So ein Satellitenanschluß (bidirektional, natürlich) ist um ein Vielfaches teurer als ein fliegendes WIFI, würde ich sagen.
 
@rallef: Ich kenne die fliegende Technik jetzt nicht genau, aber irgendwoher muss die Drohne ja auch das Internet bekommen um es an die Nutzer via WLAN zu verteilen. Also wahrscheinlich über Satellit. Dann währen die kosten ja noch höher, da die Drohne auch bezahlt werden muss.
 
@GigaNeo: Internet über Satellit ist viel zu teuer (vermutlich weil die Kapazitäten da auch stark begrenzt sind), darum gibt es das hierzulande auch fast nicht. Außerdem besteht das Problem des Rückkanals (Upload). Früher gab es da oft so Lösungen über ein Modem als Rückkanal, wie das heute gelöst wird, weiß ich nicht. In Gegenden, wo sowieso keine Infrastruktur existiert, bringt das dann nichts.

Edit: Das mit dem Rückkanal ist wohl heutzutage kein Problem mehr, da die Schüsseln quasi selbst senden. Allerdings wird in Gebieten wie Afrika auch einfach die Satellitenabdeckung fehlen. Und so ein Satellit kostet mal eben eine ganze Stange Geld.
 
@dodnet: Dir ist aber klar, das die Drohne keinen Anhänger mitzieht in dem sich das WWW befindet? Auch die Drohne muß ins Internet kommen, und das tut sie via Satelit, mit allen Nachteilen.
 
@Besenrein: Stimmt, aber so kann die Drohne wie ein fliegender Mobilfunkmast funktionieren, bei dem sich die Geräte einwählen, während sonst alle Satellitenschüsseln haben müssten.

Edit: hab mal nachgelesen. Die Drohne soll wohl einen Laser bekommen, mit dem sie aus 20-30 km Höhe den Boden mit Internet versorgen kann.
 
@dodnet: Das mit der Satellitenabdeckung leuchtet ein. Doch wie bekommt die Drohne Internet? Das mit dem Rückkanal kenne ich vom Bekannten, der hatte vor seinem Umzug Internet über Sat noch zusätzlich ein 56K Modem am Telefonanschluß. Hoher Download aber miesen Upload und telefonisch während des Surfens nicht erreichbar.

Besenrein war schneller ;)
 
@GigaNeo: Der Vorteil wird sein, dass Zuckerberg es so selbst umsetzen und steuern könnte. Ein eigenes Satellitennetzwerk wird er nicht aufbauen können, daher sucht er einen anderen, eigenen Weg
 
Und wenn das Teil mal über der Küste abstürzt: "Surfer von Internet erschlagen.".
 
Menschenversagen. So eine Hammer Drone stürzt nicht so einfach ab, es sei denn, der Mensch hat die Drone nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe eine Bebop-Drone und wenn ich sie aus den Augen verliere, fliege ich sie zurück, bevor sie mir abhaut.
 
@leander: Weil die ja auch von Hand gesteuert wird und nicht allein fliegt...
 
@leander: Dann bewerb dich doch bei Facebook als Drohnenpilot du Profi. Entschuldigt die pampige Aussage aber so eine kurzsichtigkeit regt mich auf. Im Text wird erläutert das es durch den Autopiloten geschah.
 
@leander: Lass mich raten....dein Teil hat auch die Flügelspannweite eines Jumbos ? Nein ?
Lass mich raten...dein Teil hat (nur) waagerecht liegende Rotoren und keine senkrecht verbauten ? Dein Teil kann daher Schwebflug, die obige Drohne aber nicht ? Hmm..dann ist wohl doch was kräftig unterschiedlich / keine Vergleichbarkeit zwischen beidem ? Nein ?
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