Dieses Jahr aber wirklich: Der Internet Explorer 11 stirbt endgültig

Microsofts klassischer Browser Internet Explorer stirbt einen langen und mühevollen Tod, denn immer wieder heißt es, dass nun die allerletzte Stunde geschlagen hat - und dann ist er doch irgendwie wieder da. 2023 soll der IE nun endgültig sterben, also ... mehr... Browser, Internet Explorer, Grabstein Browser, Internet Explorer, Grabstein Jung Ki-Young//Reuters

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Mein Gott, was hat euch der Internetexplorer getan? Ist ja wie eine Hetzjagd. Wenn jemand das olle Dingen nutzen will, dann bitte. Ich weiß nicht was um ein Stück Software für ein Aufstand gemacht werden muss. Anwender welche den IE nutzen wollen / müssen, werden auch weiterhin einen Weg finden.
 
@skyjagger: Du sagst es: wer es weiter nutzen will, der wird einen Weg finden. Aber hier muss man über den Tellerrand hinausschauen und nicht nur die Privatanwender betrachten. Es gibt Menschen, die aus Gewohnheit seit und je den INternet Explorer Nutzen. Laut einer schnelle Google suchen waren das immer 2020 immerhin noch 2,5% der Webander. Millionen Menschen, Millionene Computer, mit quasi offenen Türen. Diese Computer können in Firmen und Behörden stehen, in Atomkraftwerken etc. Ich behaupte mal, dass 90% der IE Nutzer sich zwei Tage schwer tun mit dem neuen Edge Icon und das war es dann. Und für die <0.1% der Internetbenutzer, die den IE "wirklich" brauchen (vorallem weil die veraltete Websoftware benutzen, die auf neuen Browser nicht läuft), die finden, wie sagtest, schon ihren Weg zum IE.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass ist die Verantwortung der Firmen! Nicht die des Herstellers! Aber was haben wir davon, wenn herauskommt, dass von einer deutschen Behörde, wo bekanntlich IT Personal fehlt, alle persönlichen Daten von Deutschen Bürger geklaut wurden, weil Mitarbeiter:in xy heimlich auf IE gesetzt hat. Bzw. vielleicht einfach, weil sie keine Ahnung von Internet hat und seit zwanzig Jahren auf das "e" klickt. Solche fälle gibt es. Und dann ist der Schaden groß und dann bringt es uns auch nichts, wenn wir sagen "der und der ist ist schuld".

Letztlich kann man auch einen Browser nicht wie eine Waschmaschine sehen, wo man sich drüber ärgert, dass der Hersteller das Gerät per Software nach 15 Jahren abstellt. Denn der Unterschied ist: Wäsche waschen funktioniert 2022 im Grund genau wie 1972, vor 50 Jahren. Aber was sich allein ein Technologie in 10 Jahren im Web getan hat, ist gigantisch.

Es kann nicht sein, dass wir Sicherheitslücken in Kauf nehmen oder viel IT-Resourcen in die Wartung veralteter Browser steckt. Wenn man schon etwas für die vermeintlich "Älteren" in der IT tun will, dann bitte dass generell die Usability von Webseiten, Apps auch für diese zugänglicher werden. Was Privatanwendern teilweise für Fehlermeldungen entgegen geworfen werden, da muss auch man ein IT'ler erstmal lange grübeln. DA muss die Man-Power rein.

Meine Meiung!
 
CyperLink setzt bei seinen Produkten für die Installtion und das Updaten auch noch auf den IE11. Für mich war das der Grund, um Cyperlink den Rücken zu kehren.
 
@Mixel: Das einzige brauchbare was die hatten war PowerDVD, alles andere wie PowerDirector war ja einfach nur müll...
 
Ich frage mich ja, ob der Edge dann auf dem Server (interner CA) die Erstellung von Zertifikaten ermöglicht :D Bislang war das ja nicht möglich...
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