Neuralink: Musk-Druck soll zu Grausamkeit und Tod von Tieren führen

Dass Elon Musk zu Menschen nicht der Netteste sein kann, ist seit den Entlassungen bei Twitter bekannt, jetzt gibt es aber auch Ärger mit dem Tierschutz. Denn Neuralink, wo man an Gehirn/Computer-Schnittstellen forscht, soll bei Tests besonders ... mehr... Chip, Elon Musk, Musk, Gehirnchip, Neuralink, The Link Chip, Elon Musk, Musk, Gehirnchip, Neuralink, The Link Neuralink

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Unabhängig von Neuralink sind Tierversuche in der Medizin nicht umstritten sondern bisher alternativlos für die Entwicklung von Pharmazeutischen Produkten und das Verständnis von Erkrankungen des Menschen. Jeder Versuch an Tieren in Deutschland muss vor einer Ethikkomission begründet und von dieser bewilligt werden. Teil der Begründung ist immer auch, warum alternative Verfahren nicht möglich und Tierversuche notwendig sind. Das macht Tierversuche nicht weniger schlimm oder emotional, aber unterscheidet sich doch deutlich von oben beschriebenen Ereignissen. Wer Tierversuche kritisch sieht und einen Beitrag zur Reduktion leisten möchte, kann bewusst ausschließlich Drogerieprodukte von Unternehmen kaufen, die keine Tierversuche ihrer kosmetischen bzw. Reinigungsprodukte durchführen. In China sind diese Untersuchungen für Make-Up etc übrigens verpflichtend, deshalb müssen Unternehmen, die in China verkaufen zwagsläufig diese Versuche durchführen.
 
@overachiever: Das sieht man schon am Vergleich Paracetamol und Ibuprofen in der Schwangerschaft in Deutschland.
 
@overachiever: Ja, nur gibt es eben sinnvolle und dann noch total unnötige Tierversuche. Als Beispiel sei der Krake genannt, an dem weltweit Tierversuche in den Bereichen der Neurobiologie, wie etwa in der Alzheimer- und Verhaltensforschung, durchgeführt werden. Dabei ist die DNA dieser Tiere evolutionsbedingt soweit von der menschlichen entfernt, dass eine verlässliche Übertragung von Versuchsergebnissen gar nicht möglich ist.

Und es weiß auch niemand, wie viele sinnvolle Medikamente nie auf den Markt gelangten, weil sie aufgrund von irreführenden Tierversuchen vorzeitig aussortiert wurden. Arzneimittel wie Ibuprofen, Aspirin, Phenobarbital, Insulin, Penicillin etc. wären nie auf den Markt gekommen, hätte man sich schon in früheren Zeiten auf Tierversuche verlassen. Diese Stoffe rufen nämlich bei manchen Tierarten, zum Teil aufgrund unterschiedlicher Stoffwechselvorgänge, schwere Schädigungen hervor. Hätte man damals schon Tierversuche eingesetzt, gäbe es diese Mittel heute nicht.
 
@overachiever: Soweit ich es verstanden habe, geht es bei dem Beitrag weniger um Kosmetik. Hier werden Tiere zu Versuchen herangezogen, welche man vorher durchaus simulieren kann. Unstrittig ist die Frage, dass man am Ende trotzdem Tiere benutzen "muss". Aber gerade auf diesem Gebiet, sollte man alles mögliche VORAB ausnutzen um eben das Leid der Tiere so weit es irgend geht zu vermeiden.
 
Von Musk halte ich gar nichts, aber Neuralink ist der Selbstbeschreibung nach ein Entwickler von Neuroprothesen, also geht es zunächst um medizinische Anwendungen.

Ich bin immer ein bisschen irritiert, wenn medizinische Tierversuche kritisiert werden, denn hier ist die Rechtfertigung zumindest die Verhinderung von menschlichem Leid und wir reden in der Masse über (vergleichsweise!) primitive Tiere (Mäuse, Ratten, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, Frösche usw.) in (vergleichsweise!) kleiner Zahl. Diese Tests sind im Großen und Ganzen unvermeidbar zur Vermeidung von menschlichem Leid, im Einzelfall kann und muss man die Notwendigkeit natürlich immer skeptisch hinterfragen.

Ich schrieb im Absatz davor "vergleichsweise" und der Vergleich ist (wie man sehr leicht erraten kann), die Produktion von sehr leicht substituierbaren Tierprodukten wie Fleisch, Milch und Eier. Dafür sterben alleine in Deutschland z.B. ca. 50 Millionen Schweine (ein Lebewesen mit einem etwas komplexeren Gehirn als eine Maus oder Ratte) im Jahr nach einer Mastzeit von jeweils 6-7 Monaten. Solange der Veganismus sich irgendwo einstelligen Prozentbereich abspielt (immerhin ist die Tendenz steigend), wirkt es verschwenderisch, wenn der Tierschutz Energie in die Kritik an Tierversuchen steckt.
 
@dpazra: Das Hauptproblem ist, dass da eine Sicherheit vorgegaukelt wird, die es gar nicht gibt, da es auch in einer Art komplette individuelle Unterschiede gibt. Wenn in der U-Bahn zwei Personen von jemandem angeniest werden, bekommt der eine einen Schnupfen, der andere nicht. Ob man sich ansteckt, hängt davon ab, wie fit das Immunsystem ist, was wiederum davon abhängt, wie man sich ernährt, ob man raucht, viel Stress hat uvm.
Bei Tieren ist das nicht anders. Ein Hund überstand eine Vergiftung mit Ibuprofen schadlos, obwohl er eine ganze Packung gefressen hatte. Ein etwa gleich großer Hund wurde nach nur einer Tablette Ibuprofen mit lebensbedrohlichen Magenblutungen in eine Tierklinik eingeliefert. Ist Ibuprofen jetzt für den Menschen schädlich? Das lässt sich schon aufgrund dessen, dass der Hund ein reiner Karnivor, also ein Fleischfresser ist, und er dadurch einen komplett anderen Magen- und Darmaufbau hat, nicht auf den Menschen übertragen. Trotzdem gibt es diese Tests.
Die Natur ist nicht linear.
 
@Breaker: Nur zur Info: der Darmtrakt des Menschen ist dem eines Fleischfressers (spreche hier von Caniden und Feliden) um einiges ähnlicher als dem eines Allesfressers (z.B. Schwein) oder gar Pflanzenfressers. Deswegen klappt das auch mit der rein veganen Ernährung so schlecht bei uns...
 
@MadScientist: Das ist so nicht richtig und lässt sich schon gar nicht auf mehrere Tiergruppen herunterbrechen.
Der Darm der Feliden, eigentlich der einzige reine Fleischfresser aller genannten, ist relativ kurz mit 3-facher Körperlänge. Der Darm des Menschen, des Hundes und des Schweines - alle zugehörig zu den Allesfressern - ist bei der vierfachen Körperlänge und allemal besser vergleichbar als der Darm der Katzenartigen.
Der Pflanzenfresser kommt hingegen auf eine 24-fache Körperlänge (noch dazu mit mehreren Mägen) und lässt sich daher gar nicht vergleichen.
Nichtsdestotrotz hätten wir, wenn es damals schon Tierversuche gegeben hätte, heute weder Ibuprofen noch Insulin, Penicillin und vieles weitere nicht zur Verfügung, da diese Medikamente bei Tierversuchen glatt durchgefallen wären aufgrund des komplett anderen Metabolismus. Nicht immer sind Tierversuche der Weisheit letzter Schluß.
 
Tierversuche sind das allerletzte.
Es würde auch ohne gehen nur das kostet Zeit, Geld und Geduld...
 
@Schnoog: mMn sind Tierversuche derzeit unerlässlich. Denn ab einen bestimmten Punkt, muss man das Produkt in der Praxis testen. Sobald es gelingt, komplexe biologische Strukturen nachzubauen, kann man diese dann sicher benutzen. Dann stellt sich nun aber die Frage, ab wann ist ein "Zellhaufen" ein Organismus. Das wäre ja dann wieder das gleiche Dilemma...
 
@skyjagger: Bedingt unerlässlich. Es werden halt teils auch Tiere komplett unsinnig geqält. Bringt halt nichts, wenn ich in ein Fischbecken Salzsäure reinkipp, die Fische dadurch die Schuppen verlieren und ich mich hinstell und behaupte, ich hab ein Shampoo gegen Schuppen entwickelt.
Das ist jetzt zwar ein extrem überzogenes Beispiel, es gibt aber dennoch haufenweise unnötige Tierversuche, die die Tiere einfach nur quälen und dann gar nicht auf den Menschen übertragbar sind.
Es spricht meines Erachtens nichts gegen Tierversuche an sich. Sie sollten dann aber bitte doch so gestaltet sein, dass da auch verwertbare Ergebnisse rauskommen.
 
@Breaker: Ohne Frage, da bin ich komplett bei dir. Aber wie schon gesagt, ab einen bestimmten Punkt muss man es halt tun. Aber auch hier sollte man immer die Ethik beachten. Tiere unnötig quälen ist ein absolutes NoGo.
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