BNetzA: Nur ein Viertel surft so schnell wie der Provider verspricht

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihren Jahresbericht zur Breitband­mes­sung vorgelegt, der die Entwicklung des Netzausbaus in Deutschland und die erzielte Geschwindigkeit unter die Lupe nimmt. Nur ein Viertel der Kunden surft dabei so schnell, wie ... mehr... Dsl, Kabel, Bundesnetzagentur, Übertragungsrate, Breitbandmessung, Bnetza Dsl, Kabel, Bundesnetzagentur, Übertragungsrate, Breitbandmessung, Bnetza BNetzA

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Ist es nicht so, das Provider gar nichts versprechen sondern die gebuchte Geschwindkeit die maximal Mögliche ist?
 
@saimn: Vodafone räumt sich bei seinem Kabel-Internet-Tarif mit 1000MBit einen Spielraum von 400MBit ein. Also min 600MBit, 850MBit ist der übliche Standard und 1000MBit ist das maximal mögliche (Werte gelten für Download). Auch die Telekom räumt sich derartige Spielräume ein.
 
@upLinK|noW: Ist ja auch völlig normal. Bei Vodafone sind die Knotenpunkte halt unterschiedlich ausgelastet, 1000Mbit zu garantieren wäre einfach unseriös. In Hassloch (Pfalz) sind die Knotenpunkte zum Teil völlig überlastet, da geht es dann halt runter bis auf 400Mbit als Gbit Kunde.
 
@saimn: Die zulässigen Spielräume sind aber mittlerweile rechtlich stark eingeschränkt. Und viele Provider halten sich da immer noch nicht dran.
 
Die BNetzA wird niemals Angaben zum Upstream machen. Es wurde auch noch nie von der Politik gefordert, dass der Upstream gleichermaßen schnell sein muss wie der Downstream (es heißt ja immer nur "schnelles Internet"). Wird auch nie passieren. Das hat wirtschaftliche und ideologische Gründe, die sich damit erklären, dass dann Hosting und der Cloud-Müll-Geschichte wäre, weil das nahe zu jeder auf die Kette bekommen sollte, dann zu Hause selbst zu hosten und da es in Deutschland vom Grundsatz der Datenminimierung hin zum Datenreichtum geht, geht das eben nicht mit mehr Upstream.
 
@upLinK|noW: 98% wären dann immer noch nicht in der Lage, selber was zu hosten. Der Upload ist echt nicht das Problem... sondern dass es für die meisten uninteressant ist. Diese wollen den PC, Laptop, Smartphone an machen und nutzen können. Die richten GAR NICHTS selber ein, nicht mal wenn sie sich ein neues Gerät kaufen. Smartphone macht der Typ im Laden, bei Laptop und PC wird auf Überspringen geklickt wo es nur geht.
Und von den 98% kennen ebenfalls über 90% nicht mal den Unterschied zwischen Down- und Upload.

Für die Masse ist alleine der Download interessant und darauf zielen die meisten Provider ab.
 
@Scaver: Magst Du Recht haben, nur sind eben ausreichend Leute befähigt das selbst zu stemmen. Gewiss ist die Anzahl der Personen die es nicht gebacken bekommt dennoch sehr hoch. Die können dann ja weiter auf die Cloud vertrauen.

Dennoch ist es nunmal so, dass man bspw. mit 25MBit im Upstream defacto nichts anfangen kann, wenn man im Gegenzug den "riesigen" Downstream betrachtet.
 
@upLinK|noW: Der Upstream beim Kabel-Internet ist von Grund auf ein Witz. Bei Glasfaser die 50% des Downloads als Upload, dass ist zielführend und bringt dem Cloudnutzer wirklich etwas. Aber diese 25 oder 40 MBit, ist doch für jeglichen Cloudnutzer uninteressant, weil es ewig dauert, Daten hochzuladen.

Und selbsthosten kann man auch mit 25 MBit. Aber das machen halt einfach die wenigsten. Und wenn man nur 25 MBit Upstream hat, was hält einen davon ab, einen kleinen Rootserver zu mieten? Die hängen zumeist mit 1 GBit Up und Down im Netz. Und nimmt man etwas mehr Geld in die Hand bekommt man einen Managed Server, um den man sich überhaupt nicht kümmern braucht. Noch einfacher geht Internet nicht.

Allerdings hat das Internet für 97% aller Nutzer eine Grenze. Facebook, Google, Amazon, vielleicht noch Office365... Dann ist aber schon fast das Ende der Fahnenstange erreicht. In den Anfängen des Internet-Booms, hatte doch beinahe jeder Nerd ne eigene Website / Forum. Heute findet man sowas leider kaum noch. Und wenn, meist extrem verwaist.

Es ist schade, dass sich das Internet auf Facebook, Youtube und sonstige Platzhiersche fokussiert. Macht die Alternativen extrem selten.
 
@Hanni&Nanni: Es geht aber eben darum, dass man seinen eigenen Server betreibt und sich eben nicht auf Dritte verlässt.

Man erwähne nur OVH... da war auch alles "Managed" und total dufte, bis es dann anfing mit dem knistern und dann war bei einiger nicht unterheblich Anzahl an betroffenen nichts mehr da.
 
@upLinK|noW: Sorry, aber aus dem Text werde ich nicht schlau.
 
@upLinK|noW: Wo ist das Problem mit 25 MBit Upload einen eigenen Server zu betreiben? Sind ~3 MB/s. Das reicht für Gameserver mit ein paar Spielern, das reicht für einen Webserver, das reicht für einen privaten Fileserver...

Das reicht natürlich nicht für ein Forum oder eine Wiki mit mehreren tausend aufrufen pro Minute. Aber ansonsten?
 
@upLinK|noW: Es ist gewollt, dass der Upstream niedriger ist als der Downstream ("asynchron"), das ist genau das, was der Konsument braucht (und bezahlen will).

Es gibt natürlich auch Netzanbindungen, die synchron laufen, nur kosten halt solche professionellen Serveranbindungen auch entsprechend mehr.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, wolltest du die entsprechenden Kosten aber nicht tragen? Doch lieber Endverbraucher-Leistung für Endverbraucher-Preise? Schade.
 
Bei einer "sinnvollen" Abrechnung sollte - meiner Meinung nach - nicht die maximal mögliche Leistung (Bandbreite) der Bezugspunkt sein, sondern die mindestens *garantierte* Bandbreite, so dass dann bei einer garantierten Mindestleistung von 600 MBit auch nur diese als Bezugsgröße für die Berechnung dienen dürfen. Dann wäre das Ergebnis (und die dafür dann verlangten Entgelte) realistischer. Zudem wäre dies auch ein Anreiz für den Provider, hier gegebenenfalls mehr zu ermöglichen.
 
@burkm:

In einer Volkswirtschaft würde ich dir sofort recht geben.
Haben wir aber nicht.
Die Kosten für die Bereitstellung sind fast immer gleich. Egal wer, wieviel und oft online ist.
Die Provider müssen eine Mischkalkulation machen... Wobei misch auch ehr als witzig zu bezeichnen ist. Mit jedem Modell wird ordentlich Geld verdient....
 
@Sonnenschein11: Du weißt aber schon was man unter Volkswirtschaft versteht?

Wenn du die "sozialistische Diktatur des Proletariats" meinst, habe ich anderes in Erinnerung.

Da unterschreibst du dem Politoffizier ganz freiwillig, dass das Soll seitens des Büros für Datenkommunikation mehrfach übererfüllt worden ist.

Und nein, das meine ich nicht lustig. Sei froh, dass du meckern darfst.
 
@rallef:

Au backe...
Wußte nicht, daß du traumatisiert bist. Sorry.

Ich meinte einfach die Volkswirtschaft laut bwl Division...
 
wenn so technik bremsen wie Powerlan weiterhin durch die Bnetz nicht ausser betrieb genommen wird, dann kann es ja auch bei VDSL/SVDSL Kunden nicht ankommen. Es reicht schon wenn ein Nachbar eine hat.
Dazu kommen die mieserabelen Endleitungen, YSTY-Kabel. Selbst in Neubauten.. :/
 
PYUR Kabel 200/8 gebucht, zur Prime Time 5/8 erhalten. Gekündigt nach Jahrelangem hin und her.
o2 (V)DSL 250/40 gebucht, durchgehend 267/43 erhalten. Hoffe es bleibt auch so.
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