BNetzA: Nur ein Viertel surft so schnell wie der Provider verspricht
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihren Jahresbericht zur Breitbandmessung vorgelegt, der die Entwicklung des Netzausbaus in Deutschland und die erzielte Geschwindigkeit unter die Lupe nimmt. Nur ein Viertel der Kunden surft dabei so schnell, wie es ihr Provider verspricht.
Wie die BNetzA jüngst verlauten ließ, zeichnet sich derzeit eine positive Entwicklung ab. Die Kunden würden zwar nach wie vor die vertraglich in Aussicht gestellte Geschwindigkeit nur selten erreichen, gerade bei festen Anschlüssen seien aber leichte Verbesserungen festzustellen. In Anbetracht der durch die Coronavirus-Pandemie gestiegenen Anforderungen an die Zugangsanbeiter sei dies erfreulich, so BNetzA-Präsident Homann.
Im Mobilfunksegment lagen die Ergebnisse deutlich darunter, auch wenn sich auch hier eine positive Entwicklung abzeichnete. So erzielten rund 17,4 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der versprochenen Geschwindigkeit im Downstream. Bei nur 2,1 Prozent der Nutzer wurde diese voll erreicht oder überschritten. Die Kundenzufriedenheit lag fast unverändert bei rund 74 Prozent, so dass die BNetzA davon ausgeht, dass die Kunden vor allem Wert darauf legen, überhaupt Verfügbarkeit zu haben, statt volle Performance zu erwarten.
Trotz dem Trend zum Home-Office und der verstärkten Nutzung stationärer Anschlüsse sei keine Verschlechterung der Versorgung mit Breitbandinternet zu verzeichnen gewesen, so die Behörde weiter. Insgesamt wurden für den jetzt erschienenen Jahresbericht in der Zeit von Oktober 2019 bis September 2020 fast 950.000 stationäre Anschlüsse und fast 450.000 mobile Verbindungen getestet. Der komplette Bericht lässt sich auf der Website der BNetzA einsehen.
Kaum ein Viertel der Fest-Anschlüsse ist so schnell, wie der Provider verspricht
Bei stationären Anschlüssen, also etwa über Kabel oder DSL, erhielten im Jahr 2020 immerhin 73,6 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der vertraglich zugesicherten maximalen Datenrate. 2019 waren es noch knapp drei Prozent weniger. Bei immerhin 24 Prozent der Nutzer wurde sogar die volle Datenübertragsrate im Download erreicht oder gar überschritten. Zum Upstream machte die BNetzA keine Angaben. Der Anteil zufriedener Kunden fiel aber leicht auf 60,7 Prozent.Im Mobilfunksegment lagen die Ergebnisse deutlich darunter, auch wenn sich auch hier eine positive Entwicklung abzeichnete. So erzielten rund 17,4 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der versprochenen Geschwindigkeit im Downstream. Bei nur 2,1 Prozent der Nutzer wurde diese voll erreicht oder überschritten. Die Kundenzufriedenheit lag fast unverändert bei rund 74 Prozent, so dass die BNetzA davon ausgeht, dass die Kunden vor allem Wert darauf legen, überhaupt Verfügbarkeit zu haben, statt volle Performance zu erwarten.
Trotz dem Trend zum Home-Office und der verstärkten Nutzung stationärer Anschlüsse sei keine Verschlechterung der Versorgung mit Breitbandinternet zu verzeichnen gewesen, so die Behörde weiter. Insgesamt wurden für den jetzt erschienenen Jahresbericht in der Zeit von Oktober 2019 bis September 2020 fast 950.000 stationäre Anschlüsse und fast 450.000 mobile Verbindungen getestet. Der komplette Bericht lässt sich auf der Website der BNetzA einsehen.
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