IT-Brexit-Probleme und Ausfälle: British Telecom und andere betroffen

Am Brexit-Tag lief es, wie es aussieht, nicht besonders rund für die IT in Großbritannien. Zahlreiche Ausfälle, unter anderem bei der British Tele­com, bei der Bausparkasse Nationwide Building Society und beim Kabel­netzbetreiber Gamma, sorgten für ... mehr... Probleme, Ausfall, Störung Bildquelle: Is the service down.co.uk Probleme, Ausfall, Störung Probleme, Ausfall, Störung Is the service down.co.uk

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ich hoffe die bauen kein Mist da auf der Insel. Schliesslich geht die dicke Leitung von dort aus rüber in die USA
 
@stf: Sieht auf der Karte hier nicht so aus, als würde der Knotenpunkt von den Engländern abhängen, oder?

https://www.zdnet.de/wp-content/uploads/2014/06/rampart-a-glasfasernetze.png
 
@Hanni&Nanni: https://www.submarinecablemap.com/
 
@stf: Nach Frankreich und Spanien gehen also auch einige. Und um England rum gehen sogar Leitungen direkt nach Deutschland und Dänemark. Wo ist also dein Problem???
 
@Hanni&Nanni: kein Problem. Alles gut . kannst dich entspannen
 
Na hoffentlich geht dem ein oder Anderen Kolonialreichträumer mal so langsam eine LED auf, dass das mit dem Brexit vielleicht doch nicht die beste Idee war...
 
@TomW: Die Menschen haben sich in einer demokratischen Abstimmung dafür entschieden, das kann man endlich mal akzeptieren, statt es immer zu kritisieren. Wenngleich auch mit falschen Fakten um Stimmen gekämpft wurde. Läuft es bei uns anders ab, wenn Wahlen sind? Nein. Lasst es gut sein, die Welt dreht sich noch und die Zukunft wird zeigen, ob es die richtige Entscheidung war.
Wenn sie es war, werden andere folgen.
 
@Dr. MaRV: naja, 48 % haben dagegen gestimmt... die müssen jetzt mit gravierenden folgen leben. Dazu kommt, dass die briten über die zahlen belogen wurden.
 
@toco: 48% ist halt nicht die mehrheit. was gibt's daran nicht zu verstehen?

u. wenns 49,99% gewesen wären, wärs noch immer zuwenig. so funktioniert demokratie! wer das nicht wahrhaben will, soll bitte nach nordkorea oder saudi arabien auswandern.

ich kann nur hoffen, dass das ein erfolg der briten wird u. andere länder schnell folgen werden.
 
@doubler: Es gibt Systeme wo für tiefgreifende Entscheidungen eine 2/3-Mehrheit benötigt wird.

Wikipedia hierzu: "In vielen, insbesondere den demokratischen Staaten, spielt dieses Quorum [Zweidrittelmehrheit] eine besondere Rolle, wenn es darum geht, eine Verfassungsänderung zu beschließen."
 
@floerido: das interessiert niemanden, was es all für systeme in anderen staaten gibt.
die briten haben abgestimmt u. es war rechtens, fertig...… diskussion beendet.
 
@floerido: Du hast den Sinn dahinter nicht verstanden. Die 2/3 Mehrheit für Verfassungsänderungen hat den Hintergrund, dass eine Regierung (welche mindestens 50% des Parlaments stellen muss) diese nicht im Alleingang machen kann, sondern auch teile der Opposition dafür sein müssen. Damit sollen Zustände wie im dritten Reich verhindert werden.
Bei Regierungen macht das auch Sinn. Bei Volksabstimmungen hingegen nicht. Eine Mehrheit ist grundsätzlich immer dann gegeben, wenn die eine Seite mehr als die andere ist und das war hier halt der Fall.
 
@KarstenS: Es soll die Diskriminierung reduzieren. Und gerade bei so schwerwiegenden Änderungen muss es einfach eine deutliche Mehrheit sein und nicht wie jetzt eine extrem Knappe.

Das Referendum in UK war übrigens nicht bindend, sondern hatte nur die Charakteristik einer Meinungsumfrage.
 
@KarstenS: was laberst du da ständig von einer verfassung (verfassungsänderung)?

großbritannien hat keine verfassung!

wikipedia:
Das Vereinigte Königreich hat anders als die meisten Nationalstaaten keine kodifizierte Verfassung, verfügt also über kein einzelnes Dokument, das das politische System des Landes und die Kompetenzen und Schranken einzelner Staatsorgane festlegt.
 
@floerido: "Ist das Ergebnis bindend?

Theoretisch wäre es also möglich, dass sich die Abgeordneten dem Ergebnis verweigern, in der Praxis ist es aber höchst unwahrscheinlich, dass sie sich dem Willen des Volkes widersetzen."

bindend oder nicht, der willen des volkes wurde umgesetzt. deshalb wird es bei uns niemals so ein votum geben. unsere politker wissen, wie das ausgehen würde :-)
 
@doubler: Keine in einem einzigen Dokument schriftlich fixierte Verfassung, ja. Trotzdem wissen die ganz genau, was geht und was nicht - deren Verfassung besteht aus einer ganzen Reihe von einzelnen Gesetzen, Entscheidungen und Gewohnheiten. Du laberst ;-)

Allerdings gebe ich dir recht, dass überstaatliche Verträge wie EU-Beitritt und Austritt im eigentlichen Sinne keinen Verfassungsrang haben, sondern (nach den nationalen Gepflogenheiten) national ratifiziert werden müssen, um zu gelten.

Edit: Wenn du schon Wikipedia zitierst, hast du sicherlich gelesen, dass weder Volk noch König(in) der Souverän ist, sondern das Parlament.
 
Find den post von the register echt lustig - "do try to turn it off and on again?"
 
Was hat der Brexit mit der IT Infrastruktur GBs zu tun? Hier werden Zusammenhänge herbeifabuliert, wo höchstwahrscheinlich keine sind.
 
@chronos42: Vielleicht Verträge die nicht mehr gültig sind bzw. Partner die aus rechtlicher Unsicherheit den Dienst eingestellt haben.
 
@floerido: Oder einige Techs, die dachten sie "manipulieren" da mal ein bissl um es den Leuten zu zeigen ;)
 
@floerido: Wir hatten bei uns in der Firma damit zu kämpfen, dass wir (bis heute 03.02.2020) Boxen aus GB Bezogen haben, die Verifiziert waren um darin Spezielle Stoffe zu Transportieren. Das Problem: Dieses Zertifikat ist nun nicht mehr Gültig.
D.H. wir mussten uns einen neuen Hersteller suchen... (Haben zum glück einen gefunden)
 
@chronos42: die Frage habe ich mir auch gestellt. Wäre interessant zu erfahren was sich denn da aus technischer-/IT-Sicht genau zum Brexit geändert hat. Zumindest in diesem Artikel oder auch mal als eigenes Thema.
 
Möglich das es erst einmal etwas Holprig ist aber ich habe die Vermutung die Britten kommen da Stärker raus als man derzeit glauben möchte.
Schauen wir uns das mal in ein paar Jahren an die ersten Politiker haben jetzt schon Panik und fürchten das die EU sich in Absehbarer Zeit Auflöst.
Aber wir haben ja Ushi ins Parlament beordert die richtet das zur Not mit Beratern.
 
@Freddy2712: Ohne das jetzt böse zu meinen, aber die Engländer waren schon immer die größten Nutzschmarotzer der EU. Auch wenn sie zu den top Einzahlern gehörten haben, haben sie trotzdem Rabatte ohne Ende erhalten und wären ohne diese garnicht in die EU gegangen.

Da ich nach einem gestrigen Bericht gehört habe das Sie 50 % des Exports nach Europa getätigt haben, und jetzt ein Freihandelsabkommen aushandeln müssen, werden sie auch wie jeder andere außenstehende Staat behandelt und das wird teurer werden als die Konditionen die sie innerhalb der EU bisher hatten. Ich sehe da eine 40/60 Chance das die Engländer da stärker rausgehen als mit der EU im Rücken. Untergehen werden die Engländer dadurch nicht, aber das "Freiheitsgefühl" wird sie einiges kosten, mehr als bisher.
 
@lurchie: Man muss auch bedenken, dass UK erst 1973 dem Bund beigetreten ist und das Quasi als Folge des Zusammenbruchs der Großindustrie.

Für die in Nostalgie schwelgende Bevölkerung ist da die Erinnerung etwas verblendet. Sie projizieren den Zusammenbruch der Industrien auf den Beitritt, aber eigentlich sind die europäischen Bündnisse in anderer Hinsicht schuld. Mit den Bündnissen gab es einen stärkeren Konkurrenten in einer globaler werdenden Welt, der dann den kleinen einzelnen Staat, mit verlorenen Empire, verdrängt hat.
 
Da würden mich echt die Hintergründe interessieren?! ...

Und was ist eigentlich "3" ?
 
@DRMfan^^: 3 ist ein Telekommunikations- und Internetdienstleister. Eigentlich heißen sie ja Three, aber 3 geht wohl auch?
 
@Islander: Achso? Danke, dachte das wäre ein Webdienst, den ich nicht kenne - und google mal "3" :D
 
Hört sich an wie ein normaler Tag in Deutschland
 
ist das jetzt auch so eine panikmache wie zum jahr 2000??? weltuntergang, und so kramzeug??? denke die briten werden das überleben ohne minus zu machen wie es die unfähigen brüssler gerne hätten...
 
@snoopi: Brüssel hat eigentlich alles menschenmögliche getan, um den Briten fette Rabatte zu gewährleisten. Wenn die Briten mit der EU kein Abkommen bis spätestens Jahresende schließen, hat selbst Jamaika bessere wirtschaftliche Beziheungen zur EU.
 
@snoopi: Der Jahreswechsel zu 2000 und vor allem das von vielen Systemen nicht berücksichtigte Schaltjahr hat durchaus diverse Schweißausbrüche verursacht, das ist allerdings eher "in den Tiefen von Legacy-Systemen" geschehen als offensichtlich an der Oberfläche, wo auch Laien wie du das mitbekommen hätten.
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