Windows 7: So lassen sich die Warnungen zum Support-Ende abschalten

Mitte Januar 2020 endet der mehrfach verlängerte Support für Windows 7, weshalb Microsoft bereits angekündigt hat, mit einer bildschirmfüllen­den Meldung vor der weiteren Verwendung des alten Betriebssystems zu warnen. mehr... Update, Windows 7, Warnung, ende, EOS, meldung, End Of Support Bildquelle: Microsoft Update, Windows 7, Warnung, ende, EOS, meldung, End Of Support Update, Windows 7, Warnung, ende, EOS, meldung, End Of Support Microsoft

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Diese Meldung halte ich für unseriös. Weil:
Gerade eine IT-/Tech-Seite wie Winfuture sollte sich der potenziellen Gefahren bewusst sein Windows 7 nach dem 14. Januar weiter zu verwenden. Eine Gefahr, nicht nur für den jeweiligen Nutzer, sondern auch und besonders für alle anderen. Teil eines Botnetzes, zur Verteilung von Schadsoftware und/oder Spam-Emails, ist man dann schneller als gedacht. Hier sollte der Nutzer auf die dringende Gefahr hingewiesen werden und nicht erklärt bekommen wie man die lästige Meldung beseitigen kann, um ungestört zur Virenschleuder mutieren zu können. Sehr viele sind auch der falschen Meinung das ein guter Virenscanner schon ausreicht. Das ist keinesfalls so. Denn die Sicherheitslücken, die dann nicht mehr geschlossen werden und den Hackern dank Microsofts Extended-Security-Update Programm auch noch frei Haus geliefert werden, werden durch vermeintlich harmlose Systembefehle ausgenutzt, auf die kein Virenscanner der Welt anschlagen würde.
Es nützt auch nichts zusätzlich im Beitrag zu Recht auf die Gefahren hinzuweisen, denn der treue Windows 7 Nutzer (und gleichzeitig Windows 10 Hasser) wird solche Sätze komplett überlesen.
 
@KnolleJupp: Du schreibst dir ja da ein gedöns zusammen,mein lieber Schwan.
 
@Elek: Ein paar richtige Ansätze hat KnolleJupp schon...

Ich finde die Warnung bei den Privatkisten (Home bis Pro) ja in Ordnung. Ultimate und Enterprise könnten ruhig davon verschont bleiben, da offiziell ja nur die Unternehmen damit arbeiten und deren IT ja Bescheid wissen "sollte"!

Was mir mehr "Sorgen" bereitet, sind aber die User, die sowohl mit Win7 als auch ohne Virenschutz in den nächsten Monate und Jahren unterwegs sind... Das können je nach Surfverhalten und Wissensstand richtige Spywaresammler werden...

Nach dem XP-Supportende (2 Jahre danach) habe ich drei Fälle gehabt, die sich schlicht geweigert haben ein Upgrade oder zumindest einen guten Virenscanner zuzulegen. Ich habe daraufhin gesagt, dass ich mich bei einem Befall von Schadsoftware weigere ihnen zu helfen... Ergebnis: Sie haben es bei einem Bekannten (EDV-Dienstleister) versucht und der hat direkt gesagt: Nö! Entweder Datenrettung und Win7 oder nur Datenrettung! Aber keine Installation/Reparatur von XP...
 
@ChristianH4: Ich nutze Windows 7 Ultimate 32 Bit und konnte den Schlüssel in der Registry nicht finden. Ich werde ihn aber auch nicht extra anlegen. Man kann in der Warnmeldung ja wohl anklicken, dass man nicht erinnert werden möchte. Ich habe in meinem Leben bisher auch erst ein einziges Mal einen Virus auf dem Rechner gehabt.
Wenn ich einen IT-Job hätte und ein Kunde unbedingt Windows XP nutzen wollen würde, dann würde ich es für ihn installieren. Er bezahlt mich doch auch dafür.
 
@tim-lgb: Naja aber selbst wenn er für die Installation zahlt, fällt es später dennoch auf dich als Unternehmen zurück, wenn der sich als Virenschleuder alles mögliche eingefangen hat und sagt: "Das wurde mir dort und dort eingerichtet".

Das ist dann auch nicht gerade Imagefördernd...

Zumal die Unternehmen im Regelfall auch keine "nicht mehr supporteten" Installationsdatenträger da haben.
 
Also ich denke, jedes einigermaßen funktionierende PC System, das sagen wir mal 7 Jahre auf dem Buckel hat, sollte wenn man nicht unbedingt auf eine Grafikkarte angewiesen ist, mit Win10 laufen. Selbst auf nem 7 Jahre alten Dell mit Intel Core I3(3rd Gen.) läuft Windows 10 ohne Probleme. Das soll jetzt kein Freischuss sein, dass nun keiner mehr seine Hardware upgradet, aber ich mein wenn ich die Möglichkeit habe für Office und co. meinen treuen Begleiter weiterhin nutzen zu können, solls mir recht sein. :)
 
@Windows 10 User: Da geb ich dir vollkommen recht. Die ältesten PCs auf denen ich Windows 10 instaliert habe sind Pentium D (Netburst Architektur) Sockel 775 mit 2 GB RAM auf der Intel-Seite, ein Origami Ultra Mobile PC mit VIA(!) Prozessor, den ich auf 2 GB RAM aufrüsten konnte (aber bei dem.nur aus Spaß, weniger weils praktisch ist), sowie Sockel 939 Athlon 64 X2 mit 3 GB DDR-400 RAM und da läuft Windows 10 ganz passabel.
 
@Windows 10 User: Ich gehe noch weiter zurück und nutze Win10 produktiv und mit großer Zufriedenheit auf 11 bis 12 Jahre alten Laptops (Lenovo T60, 61 und neuer). Die anderen T-User pflichten mir auch bei, dass Win10 stressfreier auf den Uraltkisten läuft, als es XP, Vista oder 7 getan haben. Aner sicher: das soll jetzt nicht bedeuten, dass man niemals mehr die Hardware upgraden soll!

Nur als Office-Kiste taugt alles was mindestens Core2Duo und 4/8 GB RAM hat auch mit Win10 noch...
 
@Windows 10 User: Windows 10 läuft sowas auf Rechnern wo Windows 7 Extrem mühe damit hatte und das ganze Flüssig!
 
@fabian86: ...so siehts aus, Windows 7 und älter hat ja teils sogar schnelle Systeme ausgebremst. Wobei ich aber sagen muss dass Windows 10 insgesamt höhere Anforderungen an die Hardware stellt. Seit natürlich in Version 1909 diese neue CPU-Richtlinie eingebettet ist, läuft es nochmal ne ganze Ecke runder, auch auf älteren Systemen. Das finde ich wirklich klasse. :)
 
hier wird immer viel zu kleingeistig gedacht...

#privat? win10...keine frage, aber selbst da eher uralte versionen je nach rechner und bedarf. zb auf dem 24/7 maximal 1703 aufgrund ms politik zu eigenbau-treibern ab 1709

#firma: win10 da wo es geht, leider nicht mit allen server-versionen so uneingeschränkt konfigurierbar, wie man es gern hätte und da wo es eben nicht geht bzw wo diverse software gar nicht erst drauf laufen würde, da braucht man auch weiterhin alte win-versionen. wir haben messrechner in der qs mit win98 und pentium4 systeme mit isa-slots...
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