Dell: Intel macht uns mit seinen CPU-Problemen das Wachstum kaputt

Der Computerkonzern Dell kann aktuell nicht die Einnahmen erzielen, die man sich gewünscht hätte. Das Problem sind allerdings weder schlechte Produkte oder eine Kaufflaute - sondern schlicht der Zulieferer Intel. mehr... Laptop, Dell, Dell XPS 13, Xps, Dell XPS, Dell XPS 13 2018 Laptop, Dell, Dell XPS 13, Xps, Dell XPS, Dell XPS 13 2018 TechRadar

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das passiert halt, wenn man sich von einem einzigen Hersteller abhängig macht.

Jetzt aber flott einige Systeme mit AMD rausbringen und die als Alternativen positionieren, dann läuft auch das Weihnachtsgeschäft.
 
@pcfan: hört sich erstmal logisch an, ist aber nicht so einfach. Dell setzt keine Mainboards anderer Hersteller ein, sondern spezielle Dell Boards. Eine Umstellung auf AMD ist eine komplette Neuentwicklung, das macht auch Dell nicht so nebenbei.
 
@chronos42: Deswegen hätte man sich gar nicht komplett auf Intel fixieren dürfen. Man hätte von Anfang an eine Alternative haben müssen.

Spätestens als die erste Ryzen rauskamen. Und das mit den Lieferschwierigkeiten ist auch schon mindestens nen Jahr bekannt.

Man muss so ein Mainboard ja nicht komplett neu entwickeln.
Das wird auf dem Refernzdesign basieren und leicht angepasst sein. Dauert nicht Jahrzente, sowas zu machen, wenn man das will.

Monate, ja vielleicht, aber genug Zeit hatte man doch.
 
@chronos42: Das ist aber auch das einzige. Alles andere kommt von anderen Herstellern, da können sie für AMD-Mainboards auch dritthersteller bemühen. Entweder allgemein oder bis sie was eigenens entwickelt haben.

Dell will nicht. Das ist alles. Sie könnten schon. Haben ja auch PowerEdge-Server mit Epyc im Angebot.
 
@chronos42: ...falsch, Dell setzt nicht nur Dell-Boards mit Intelchipsätzen ein. In der Vergangenheit gab es auch schon Dell PCs mit AMD Prozessoren. Was zwar eher die Minderheit war aber, aber das gab es schon mal. :)
 
@chronos42: soo kompliziert sind die Mainboards heutzutage auch nicht mehr. Die CPU ist ein SoC, für Laptops braucht es also nicht einmal mehr einen Chipsatz. Von der CPU geht es direkt zum MXM Slot oder Grafikkarten (wenn überhaupt, bei APU fällt das weg), SATA, USB, NVMe Slot. Das bekommen die in 1-2 Monaten hin.

Bei Desktopboards kann man auch Referenzdesign oder Board von Mainboardherstellern zurückgreifen da muss man, wenn die Zeit drängt, nichts von 0 an entwickeln. Aber das will Dell nicht weil die Nutzer kann defekte Bauteile (Netzteil und ggf. sogar Gehäuse) austauschen können! Es muss ja unbedingt 12V Only Netzteile sein mit Spannungswandlung auf dem Mainboard.
 
@chronos42: Das stimmt zwar, ist aber auch stark übertrieben dargestellt.

Tatsache ist, dass heutzutage die CPU fast schon ein SoC ist, mit integriertem Memory-Controller, direkter PCIe-Lane Anbindung, usw. Das erleichtert das Design von Mainboards signifikant und macht es auch ökonomisch, Designs für kleinere Zielgruppen zu entwickeln oder bestehende Designs dahingehend anzupassen.

Wenn ein Großkunde wie Dell wirklich groß in den AMD Markt einsteigen wollte, dann würden sie dabei zweifelsohne von AMD unterstützt werden, sowohl mit Know How aus mittlerweile drei Generationen mit Chipsätzen für Ryzen (einer davon komplett selbst entwickelt), als auch personell direkt vor Ort.

Der Grund wieso Dell nichts mit AMD unter der Haube verkauft ist schlichtweg, dass Dell mit Intel auf Business-Ebene sehr stark kooperiert und dafür im Gegensatz zweifelsohne den einen oder anderen Exklusivvertrag unterschrieben hat. Diese enge Kooperation hat seit Erscheinen von Ryzen eher zu- als abgenommen.
 
Eigentlich müsste man mal eine riesige Sammelklage gegen Intel starten.
 
@happy_dogshit: und dann?
 
@happy_dogshit: Aus welchem Grund?

FALLS es Verträge mit Volumen gibt, muss Intel eine Vertragsstrafe zahlen, ja. Aber da braucht man keine Sammelklage für.
Falls nicht, gibt es keinen Grund.

Du kannst niemande Verklagen, nur weil er was nicht liefern kann, außer du hast einen Vertrag, in dem das zugesichert wird. Und selbst dann kannst du bestenfalls dein Geld zurück und VIELLEICHT eine Entschädigung bekommen, außer im Vertrag steht speziell was anderes drin.
 
ich würde gerne AMD Systeme kaufen für die Firma. Leider bieten die Pappnasen ja nur Abfälle an.
 
@Kiergard: Was meinst du mit Abfällen? Spätestens seit Ryzen 2 ist AMD eine praktisch gleichwertige Alternative, vor Allem im Desktop, aber auch im Notebook bereich. Es fordert ggf im Firmenumfeld, je nach IT Management, gewisse Anpassungen, aber auch das ist in kürzerer Zeit (mit dem nötigen Willen) machbar.
Dell hat da natürlich nicht das Richtige von AMD im Angebot, aber bei HP und Lenovo wird man seit in paar Monaten wirklich gute Alternativen von AMD finden, die zudem auch noch etwas günstiger sind...
 
@Duna: Ich meinte die Geräte sind Abfälle nicht die CPUs :)
Latitudes und Precisions brauch ich.

Standard ist da leider noch Intel.
 
@Kiergard: Stehe gerade vor dem selben Problem..........
 
@Duna: "Dell hat da natürlich nicht das Richtige von AMD im Angebot, aber bei HP und Lenovo wird man seit in paar Monaten wirklich gute Alternativen von AMD finden, die zudem auch noch etwas günstiger sind..."
Na dann schaue dir mal die Ausstattung an gegen ein gleichwertiges mit Intel. Hp und Lenovo beschneiden die AMD Geräte extrem.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Intels Aktienkurs in Euro

Beiträge aus dem Forum

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 11:35 Uhr FlexSolar 30 W tragbares Solar-Ladegerät (19,8 V/1,6 A max), wasserdicht, IP67 faltbares Solarpanel mit USB QC3.0/DC-Anschluss, kompatibel mit Netzstation, Handy für Outdoor, Camping, WandernFlexSolar 30 W tragbares Solar-Ladegerät (19,8 V/1,6 A max), wasserdicht, IP67 faltbares Solarpanel mit USB QC3.0/DC-Anschluss, kompatibel mit Netzstation, Handy für Outdoor, Camping, Wandern
Original Amazon-Preis
49,99
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
41,42
Ersparnis zu Amazon 17% oder 8,57

❤ WinFuture unterstützen

Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!