Miese Tricks von Vodafone-Partnern bei Haustürgeschäften abgemahnt

Die Verbraucherzentrale Bayern informiert aktuell über einen recht dreisten Fall, mit dem ein selbstständiger Vertriebspartner von Vodafone auf Kundenfang gegangen ist. Dabei wurde vorgegeben, dass eine Prüfung ihres Kabelanschlusses nötig wird - ... mehr... Vodafone, Netzbetreiber, Hauptquartier, Gebäude, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt Vodafone, Netzbetreiber, Hauptquartier, Gebäude, Headquarter, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Hauptquartier, Gebäude, Headquarter, Düsseldorf Handelsblatt

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Das Problem haben wir hier von UnityMedia auch. Alle 2 Wochen steht einer vor der Tür, penetrant und unfreundlich, wenn man sich nicht auf die Masche einlässt.
 
@CrazyWolf: Sorry, aber das kann ich nicht bestätigen. Ich bin seit 2007 Kunde bei UM, aber bis heute war nicht einer bei mir an der Tür der mir ein Vertrag aufschwatzen wollte. Kreis RE
 
@JoIchauch: ändert sich bald ;) Ist ja bald VF ;)
 
@JoIchauch: Ist auch klar dass die nicht bei jedem vor der Tür stehen. Das sind oft lokale Partner die dafür ihre Provision bekommen. Gleiches hatten wir auch schon mit angeblichen Telekom Mitarbeitern.
 
@CrazyWolf: ich hab nur post von Vodafone und Anrufe ohne Ende.
Habe deren nummer im Router geblockt und die Post geht ungelesen in die Tonne.
Sonst keine Probleme und mit dem Support am Telefon bin ich bei Vodafone schon oft positiv überrascht wurden.
 
Vodafone selbst weiß noch nichtmal wer bei uns im Haus bereits Kunde ist. Hab den Vertreter gemeint, ich sei bereits schon Kunde und er wirkte verwundert. Ich hab dazu nur gemeint, VDSL Vodafone gehört dazu, genauso wie der abzocke Kabelanschluss. Bei uns im Haus kommt nämlich bei Kabel nie das an, was vertraglich zugesichert wurde. Was diese "Medienberater" teilweise so anstellen ist der Hammer. Da wird einem mitten in einem laufenden Kabelinternetvertrag, der Stecker gezogen im Schaltkasten, nur weil man kein TV Vertrag abschließen will. Das habe ich hier in Berlin schon mehrmals erleben dürfen. Nun haben wir ne neue, die ist kein deut besser, eher schlimmer.
 
@Launebub: Habe früher bei einem KBN im Technik Support gearbeitet gehabt. Und da gab es deinen geschilderten Fall ständig. Was die Medienberater da treiben, ist schon Erpressung.
 
@Launebub: "...Da wird einem mitten in einem laufenden Kabelinternetvertrag, der Stecker gezogen im Schaltkasten, nur weil man kein TV Vertrag abschließen will. ..." Das ergibt jetzt welchen Sinn? Warum sollte sich ein Medienberater die Mühe machen, wenn du bereits einen Kabelvertrag hast? Oder meinst du, dass der Anschluss gekappt wird, weil du den TV-Part nicht zubuchen möchtest? Hattest du bisher TV anliegen? Wird der Grundanschluss (ÖR/private SD) über die Betriebskosten abgerechnet? Wenn nicht, gibt es TV-Filter, welche nur das Datensignal durchlassen...wäre die entspanntere Variante.
 
@tommy1977: die wollen einem gängeln, das TV noch mit dazu abzuschließen, das ist der Grund. Und da wird dann einem der komplette Anschluss lahm gelegt. Internet und TV läuft bzw. lief bei mir über die TV Dose. Nun hab ich VDSL, da können diese Medienvertreter nun machen was sie wollen, die haben nämlich keinen Zugang.
 
@Launebub: Logisch...ist ja auch ein Telekom-Anschluss und da kommen nur deren Techniker ran.
 
@tommy1977: hatte über mehrere Monate Streit mit diesem Ego-Medienberater bei uns. Kam sogar mal die Polizei mit dazu. Zum Glück ist da jetzt seit über einem Jahr Schluss.
 
@Launebub: So sind aber nicht alle. Ich war selber 4 Jahre lang Medienberater für einen Kabelanbieter, allerdings mit einem festen Gebiet. Da baut man sich lieber einen stabilen Kundenstamm auf, als auf solche Brecheisen-Methoden zu setzen. Wenn es sich bei dir allerdings um eine beauftragte Agentur (Heuschrecken) handelt, klingt das alles schlüssig. Mir tut nur der Medienberater leid, der danach evtl. mal fest im Gebiet verankert werden soll. Dieser findet nur "verbrannte" Erde vor und hat es extrem schwer, das Vertrauen wieder herzustellen.
 
@tommy1977: das sind bei uns feste Gebiete, die hängen bei uns in der Vitrine des Vermieters, auch die neue Beraterin. Die nutzt die selbe Masche, wie der alte. Stecker raus ziehen und warten, ob sich einer beschwert und brav rote Karten in die Briefkästen geworfen, dass der Anschluss gesperrt wurde. Und das obwohl darüber noch Verträge laufen, eben kein TV, nur Internet.
 
@Launebub: Dann wäre der erste Weg zum Vermieter. Dieser sollte an einer zufriedenen Mieterschaft interessiert sein. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich mit anderen Betroffenen zusammen zu tun und eine Anzeige wegen unlauterer Methoden bei der Polizei zu machen. Parallel würde ich das ganze bei VF anzeigen, mit Protokoll über einen überschaubaren Zeitraum. Unter normalen Umständen weiß VF, wer einen entsprechenden Schaltschrankschlüssel hat und es lässt sich somit relativ einfach eingrenzen, wer da wild abschaltet. Im Idealfall steht der Name des "Strippeziehers" mit Datum im Schaltnachweis.
 
@tommy1977: Vodafone hält sich da raus, hab das schon paar mal gemeldet. Da kommt lediglich ein Techniker, der sich das Chaos dann anschaut und die Augen verdreht. Die Medienberater haben eigentlich nur die Befugnis, den Kunden freizuschalten ab Vertragsbeginn, aber nicht einfach den Stecker zu ziehen. Für mich hat sich ab der VDSL Schaltung, die Sache erledigt mich mit diesem Medienberater rumzustreiten.
 
Ein negativer Vodafone Artikel und darunter Werbung zu ISPs.
Und die ersten 4 Angebote sind welche von Vodafone.

Die Logik muss ich jetzt nicht verstehen? :)
 
@marcol1979: Naja, dieser Artikel steht halt in der Rubrik "Internet & Provider", das dürfte schon in einem gewissen Maße automatisiert ablaufen mit der Werbung...
 
...und wieder "merkwürdige Auswüchse" Made in Germany"... sowas gibts auch nur bei euch.
Aber wenn man schon die Tür öffnet und merkt, dass da was "komisch" läuft, dann ist das Erste, wonach gefragt wird, ein "Firmen-Ausweis", den man fotografiert.
Sollte er wiedererwarten einen dabeihaben, dann wird er mit einer menge Fragen gelöchert - so lange bis klar ersichtlich ist, was er will oder wer er ist und von "wem" er geschickt wurde.
Und in die Wohnung hereinlassen... alter Schwede... wer macht denn sowas bitte?
 
@Zonediver: alte Leute.. steht doch im Text
 
@Zonediver: Jedes seriöse Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern eine Legitimationsurkunde aus, welche eindeutig belegt, dass derjenige berechtigt ist, im Auftrag zu arbeiten. Dies ist durchaus legitim...wie soll man potentielle Kunden denn sonst ansprechen? Das ist nun mal Außendienst. Wenn ich Beratungsbedarf sehe, lasse ich den Mitarbeiter natürlich auch in die Wohnung...oder willst du im Hausflur beraten werden und sensible Daten wie z.B. Bankverbindung preisgeben? Es ist eben alles ein Frage des Auftretens. Der große Vorteil...bei Haustürgeschäften hast du 14 Widerrufsrecht, welches dir in einem Shop nicht zusteht.
 
"Guten Tag ich bringe ihnen schnelles Internet" natürlich ohne zu erwähnen, dass die ganze Hausinstallation für mehrere hundert Euro umgebaut werden muss. Freie Vertriebsmitarbeiter in unserer Gegend, die mit Telekom Anhänger klingeln geputzt haben. Natürlich 4 Wochen später nicht mehr erreichbar.

Ich denke dieses Problem haben alle Provider; bzw Kunden und NIchtkunden der Provider. Meiner Meinung nach sollte so was von Seiten des Staats verboten werden. im Zweifel würde ich die Provider dafür bluten lassen damit erst gar keine Möchtegerntechniker-Vertriebler auf der Strasse rum laufen!
 
@andreas31HD: Daher ist es immer von Vorteil, einen festen Medienberater vor Ort zu haben, der sich über die Zeit einen festen Kundenstamm und Vertrauen aufbaut. Ich fand das in meiner Zeit als Außendienstler immer sehr angenehm, wenn man sich auch auf der Straße gegrüßt hat, ein wenig Small Talk hatte und wenn ich vor allem angerufen wurde, wenn jemand beraten werden wollte. Im Gegenzug wurden neue Kunden natürlich sofort und unkompliziert zugeschalten. Sowas nennt sich Service, was bei punktuell agierenden Agenturen natürlich nicht vorhanden ist.
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