Pixel 11 Pro Fold im Härtetest:
Auch Googles neues Falt-Handy bricht
Ein fataler Designfehler beim Scharnier bricht dem neuen Pixel 11 Pro Fold von Google buchstäblich das Genick. Weil Kunststoff-Antennenlinien die entscheidenden Stellen schwächen, zerbricht das teure Falt-Smartphone unter starkem Druck.
An einer zentralen Designstelle gibt das Smartphone unter Druck demnach schnell nach. Das Hauptproblem liegt in der Platzierung der sogenannten Antennenlinien. Dabei handelt es sich um kleine Aussparungen im Metallrahmen, die mit Kunststoff gefüllt sind, damit Funksignale durchgelassen werden.
Beim neuen Foldable befinden sich die Trennstellen direkt neben dem Scharnier - genau dort, wo ein faltbares Smartphone besonders stabil sein muss. Bei hoher Krafteinwirkung in die falsche Richtung kann das Gehäuse an dieser Stelle brechen.
Zudem ist das innere, faltbare Display sehr weich. In dem Video hinterlassen bereits Fingernägel dauerhafte Kratzer auf dem empfindlichen Kunststoff. Der Test zeigt außerdem ein ungewöhnliches Verhalten des äußeren Displays: Beim Biegen splittert das Frontglas nicht in kleine Teile, sondern löst sich vollständig vom Rahmen.
Auch die Kunststoffrückseite lässt sich bei extremer Belastung leicht ablösen. Positiv fällt im Härtetest die Kühlung durch eine integrierte Vapor-Chamber auf, die den Prozessor vor Überhitzung schützt. Die weiche Rückseite verhindert zudem einen gefährlichen Glasbruch. Als gravierendstes Problem bleibt jedoch die hohe Bruchgefahr am Scharnier bei falscher Belastung.
Das überarbeitete Pixel 11 Pro Fold
Dass faltbare Smartphones widerstandsfähig konstruiert werden können, zeigt die Konkurrenz. Das aktuelle Samsung Galaxy Z Fold 8 ist mit einer Tiefe von 4,1 Millimetern merklich dünner als das Google-Gerät. Trotz seiner geringen Bauhöhe überstand das südkoreanische Modell im Testlabor die gleichen starken Krafteinwirkungen ohne strukturelle Schäden.
Nutzer des Pixel 11 Pro Fold sollten das teure Gerät im Alltag vor extremer Belastung, feinem Schmutz und scharfen Gegenständen schützen. Der Test zeigt, dass empfindliche Materialien und ungünstig platzierte Antennenlinien die Haltbarkeit beeinträchtigen können.
Wie wichtig ist euch die Robustheit bei einem Foldable im Alltag? Achtet ihr auf solche Härtetests vor dem Kauf oder zählen andere Funktionen mehr? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Schwächen beim Pixel 11 Pro Fold
Google hat mit dem Pixel 11 Pro Fold die nächste Generation seiner faltbaren Smartphones vorgestellt. Der Hersteller verspricht ein Gehäuse, das dreimal robuster sowie dünner und leichter als das des Vorgängers sein soll. Erste Belastungstests zeigen jedoch strukturelle Schwächen bei starker Krafteinwirkung.An einer zentralen Designstelle gibt das Smartphone unter Druck demnach schnell nach. Das Hauptproblem liegt in der Platzierung der sogenannten Antennenlinien. Dabei handelt es sich um kleine Aussparungen im Metallrahmen, die mit Kunststoff gefüllt sind, damit Funksignale durchgelassen werden.
Beim neuen Foldable befinden sich die Trennstellen direkt neben dem Scharnier - genau dort, wo ein faltbares Smartphone besonders stabil sein muss. Bei hoher Krafteinwirkung in die falsche Richtung kann das Gehäuse an dieser Stelle brechen.
Gefahr durch Sand und Kratzer
Wie der Kanal JerryRigEverything in einem Härtetest zeigt, gibt es weitere Schwachstellen. Obwohl das Gerät gegen das Eindringen von Staub zertifiziert ist, kann feiner Sand in das nicht modulare Scharnier gelangen. Das kann langfristig zu hörbaren und mechanischen Problemen beim Auf- und Zuklappen führen.Zudem ist das innere, faltbare Display sehr weich. In dem Video hinterlassen bereits Fingernägel dauerhafte Kratzer auf dem empfindlichen Kunststoff. Der Test zeigt außerdem ein ungewöhnliches Verhalten des äußeren Displays: Beim Biegen splittert das Frontglas nicht in kleine Teile, sondern löst sich vollständig vom Rahmen.
Auch die Kunststoffrückseite lässt sich bei extremer Belastung leicht ablösen. Positiv fällt im Härtetest die Kühlung durch eine integrierte Vapor-Chamber auf, die den Prozessor vor Überhitzung schützt. Die weiche Rückseite verhindert zudem einen gefährlichen Glasbruch. Als gravierendstes Problem bleibt jedoch die hohe Bruchgefahr am Scharnier bei falscher Belastung.
Feuerlöscher und Konkurrenz
Die strukturellen Probleme kommen für Branchenbeobachter nicht völlig überraschend. Bereits 2025 endete ein ähnlicher Test für Google wenig erfolgreich: Der Akku des Pixel 10 Pro Fold geriet unter Druck in Brand. Für das aktuelle Modell stellte der Tester vorsorglich einen Feuerlöscher bereit. Dieser kam nicht zum Einsatz, da der Akku intakt blieb.Dass faltbare Smartphones widerstandsfähig konstruiert werden können, zeigt die Konkurrenz. Das aktuelle Samsung Galaxy Z Fold 8 ist mit einer Tiefe von 4,1 Millimetern merklich dünner als das Google-Gerät. Trotz seiner geringen Bauhöhe überstand das südkoreanische Modell im Testlabor die gleichen starken Krafteinwirkungen ohne strukturelle Schäden.
Nutzer des Pixel 11 Pro Fold sollten das teure Gerät im Alltag vor extremer Belastung, feinem Schmutz und scharfen Gegenständen schützen. Der Test zeigt, dass empfindliche Materialien und ungünstig platzierte Antennenlinien die Haltbarkeit beeinträchtigen können.
Wie wichtig ist euch die Robustheit bei einem Foldable im Alltag? Achtet ihr auf solche Härtetests vor dem Kauf oder zählen andere Funktionen mehr? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Was bietet das Pixel 11 Pro Fold?
Das neue Foldable ist rund 10 Prozent leichter und etwas dünner als sein Vorgänger. Aufgeklappt bietet es ein großzügiges 8-Zoll-Display, das sich hervorragend für Multitasking eignet. Mit der optimierten "Bubbles"-Funktion lassen sich Apps für schnellen Zugriff in der Bildschirmecke ablegen.
Die Haltbarkeit wurde ebenfalls verbessert: Ein neues zahnradloses Scharnier und kratzfesteres Glas sollen das Gerät dreimal widerstandsfähiger machen. Dennoch bleibt der Preis von knapp 2000 Euro eine Hürde. Für Power-User, die unterwegs viel Bildschirmfläche benötigen, könnte es sich dennoch lohnen.
Die Haltbarkeit wurde ebenfalls verbessert: Ein neues zahnradloses Scharnier und kratzfesteres Glas sollen das Gerät dreimal widerstandsfähiger machen. Dennoch bleibt der Preis von knapp 2000 Euro eine Hürde. Für Power-User, die unterwegs viel Bildschirmfläche benötigen, könnte es sich dennoch lohnen.
Zusammenfassung
- Härtetests offenbaren beim Pixel 11 Pro Fold deutliche Schwachstellen
- Die Antennenlinien am Scharnier begünstigen Brüche unter Krafteinwirkung
- Feiner Sand kann leicht in das nicht modulare Scharnier eindringen
- Das weiche innere Display ist anfällig für Kratzer durch Fingernägel
- Konkurrent Samsung zeigt sich beim Galaxy Z Fold 8 deutlich robuster
Siehe auch:
- Google Pixel 11a: Leak verspricht Neuerungen in 2 wichtigen Bereichen
- Google Pixel 11: Erster offizieller Mini-Teaser zeigt brandneue Funktion
- Pixel 11: Mega-Leak zeigt Bilder & Daten der neuen Google-Smartphones
- Google Pixel 11 Pro Fold: Neues Bild zeigt schlankes Design in "Pine"
- Pixel 11: So viel teurer werden die neuen Google-Smartphones
Themen:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google Pixel
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
- Google wirbt zum Super Bowl mit einer rührenden Vater-KI-Geschichte
- Google zeigt beim Super Bowl, wie KI Blinden beim Fotografieren hilft
Das Google Pixel 10 im Preisvergleich:
Google Pixel Links
Neue Nachrichten
- Star Trek gratis streamen: Deutsche Bahn zeigt Serien & Filme im ICE
- Pixel 11 Pro Fold im Härtetest: Auch Googles neues Falt-Handy bricht
- Dreister Doppel-Betrug: 1 Amazon-Kunde, 2 CPU-Käufe, 2 leere Kartons
- Angriffsziel Microsoft Defender: Eigener Treiber ist Sicherheitsrisiko
- Nur heute: Stark reduzierte Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- VW-Konzernchef Blume sieht Lage von Volkswagen "mehr als kritisch"
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!