Ganzer Krankenhausverbund lahmgelegt: Schadsoftware schlägt voll zu

Angriffe mit Schadsoftware auf Krankenhäuser sind wohl mit die gefährlich­sten IT-Notfälle, schließlich kann der Ausfall der Systeme Patienten gefährden. Jetzt wurde ein ganzer Verbund an Krankenhäusern und Altenheimen von Malware so hart getroffen, ... mehr... Polizei, Feuerwehr, Rettung, Notfall, Krankenwagen, Notarzt Bildquelle: Pixabay Polizei, Feuerwehr, Rettung, Notfall, Krankenwagen, Notarzt Polizei, Feuerwehr, Rettung, Notfall, Krankenwagen, Notarzt Pixabay

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Ich hoffe, daß wenn sie den Täter / die Täterin (Auch hier gilt Gendergerechtigkeit! Entweder immer oder gar nicht!) / die Täter ausfindig gemacht haben, die Anklage und Verurteilung auf versuchten Mord lauten!
 
@Roy Bear: und das in x-Fällen. Hoffentlich lebenslänglich. Aber unwahrscheinlich dass man die Täter finden wird
 
@Roy Bear: Und was wenn irgendein Mitarbeiter (m/w/d) in der Nacht vor langeweile am PC irgendein Mist heruntergeladen hat? Bekommt er dann eine Anklage wegen versuchtem Mord? Interessant.
 
@DaSoul: Fahrlässige Tötung nach §222 StGB im Ernstfall, sonst Fahrlässige Gefährdung nach §177 StGB.
 
@Thomas Höllriegl: Bist du Richter oder Hobby Anwalt an der Tastatur?
 
@DaSoul: Eventuell ist er einfach Jurist! Kann aber auch sein, dass er einfach lesen kann und noch weis, wie man in einem Buch bestimmte Dinge finden kann, oder, er kann gut recherchieren.
 
@rOOts: Genau, weil juristische Sachlagen ja immer so einfach bestimmt werden. Stimmt, sorry. Hatte ich ganz vergessen.

Man muss einfach nur in entsprechenden Büchern lesen und dann hat man das Urteil. Dann bin ich jetzt ab morgen auch Jurist. Nice.
 
@DaSoul: Mindestens ist das ein verstoß gegen die Betriebsvereinbarungen. Hinzu kommt Betriebsgefährdung. Mordanklage wird es dafür wohl nicht geben, allerdings die Kündigung.
 
@DaSoul: So ganz scheinst Du es nicht zu kapieren! Es geht um eine Anklage!! Die Verurteilung, sprich ein Strafmaß wird von einem Gericht bestimmt, wenn der Fall denn da landet! Also, am ehesten wird die Anklage wohl nach nach §177 StGB erfolgen, wenn es nicht etwas anderes gibt.
 
@rOOts: "So ganz scheinst Du es nicht zu kapieren! Es geht um eine Anklage!! "

Mein initialer Text: "Bekommt er dann eine Anklage wegen versuchtem Mord?"

mhhhh. ok.
 
@DaSoul: Oh, Sorry.
Antwort:
Wahrscheinlich nicht.
Eher §177 StGB, wenn es nicht etwas anderes gibt.

Hoffe alle Unklarheiten deiner- und meinerseits sind nun geklärt.
Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende,
und besseres Wetter (Sonne). :D
 
@Thomas Höllriegl: Naja, über eine Anklage wegen Mord könnte man durchaus reden, finde ich. Nehmt als Beispiel doch mal die Kuhdammraser, da lautete das Urteil auch auf Mord, weil man billigend den Tod anderer in Kauf nahm. Gleiches ist hier der Fall: Betroffen sind u.a. 11 Krankenhäuser. Welchen Einfluss die Schadsoftware auf Vorgänge im OP hat, lasse ich mal dahin gestellt, aber allein auf der Intensivstation oder einer IMC ist der IT-Ausfall mit Leben und Tod verbunden...
Und das nahm der "... Täter / die Täterin (Auch hier gilt Gendergerechtigkeit! Entweder immer oder gar nicht!)…" auch billigend in Kauf.
 
@Roy Bear: Die Täter, Plural, geschlechtslos.
 
@Thomas Höllriegl: "Der Täter" oder "Die Täter" ist/sind doch nicht geschlechtslos, gibt doch immerhin auch "Die Täterin" oder "Die Täterinnen".
 
@tapo: Der Täter, maskulin, Die Täterin, feminin, die Täter, Plural. Nicht verwechseln!
 
@Thomas Höllriegl: daher auch "die Täterinnen"
 
@tapo: Das ist so ein Genderwahnsinnige-Konstrukt welches ich nicht verwende um die Deutsche Sprache nicht zu verunstalten. Das Problem der ganzen Genderwahnsinnigen ist, dass sie offenbar den Unterschied zwischen Singular und Plural nicht kennen.
 
@Thomas Höllriegl: verstehe nicht was du meinst, das Wort "Täterinnen" gibt es schon lange Zeit.
 
@tapo: Vielleicht hat es das, aber ich muss mich entschuldigen. Ich bin ein bekennender Gender-Hasser. Mich kot** dieses _Innen und _In dermaßen an. Da wird komplett übertrieben. Egal, es ist unterm Strich nicht so wichtig, mir persönlich geht es am A vorbei. Ich schreibe auch in der Firma noch "Liebe Kollegen!" weil da sowieso alle gemeint sind, Frauen wie Männer. Bei Täterinnen ist halt auch so ein faler Gender-Beigeschmack dabei.
 
@Thomas Höllriegl: Je nachdem warum ich jemanden in der Firma anschreibe nutze ich klassisch "Sehr geehrte Damen und Herren" oder einfach "Hallo zusammen" ;)
Aber stimmst schon sowas wie "(m/w/d)" finde ich auch schrecklich nervig, zumal man es doch auch einfach weglassen könnte.
 
@Roy Bear: Man merkt, dass du vom Klinikbetrieb keine Ahnung hast (was überhaupt nicht schlimm ist, wer kennt sich in diesem speziellen Bereich schon aus). Aber lass dir gesagt sein, dass ein IT-Ausfall zwar die ganze Arbeit saumäßig aufwändig macht, da eben sämtliche Datenflüsse heutzutage per IT vonstatten gehen, aber dafür existieren Ausfallkonzepte. Da wird der ganze Wust dann (so wie früher) auf Papier erfasst und später, wenn das System wieder läuft, da reingehackt. Wir reden hier aber üblicherweise zum Großteil von Verwaltungsdaten, die am Ende dafür da sind, die korrekte Rechnung ausstellen zu können. Wenn das ausfällt, ist das für die KLINIK zwar wirtschaftlich gesehen ein richtiger Tiefschlag, die Gesundheit oder gar das Leben der PATIENTEN hat damit allerdings nicht wirklich was zu tun. Ärzte und Pflegepersonal lernen auch heute noch ganz normal ihr Handwerk, und das hat mit irgendwelchem Computergedöns grundsätzlich erstmal GAR NICHTS zu tun. An den PC gehen die, um das, was sie am Patienten vorgenommen haben, zu dokumentieren, der Patient ist aber NICHT an diesen PC angeschlossen und fällt deshalb auch ohne den PC eben NICHT tot um.

Das mal eben als groben Umriss für den Laien. Solch falsche Vorstellungen haben aber - denke ich - die meisten Menschen, also nix für ungut! ;)
 
@DON666: Falsch. Es gibt reichlich Systeme im KH, die von einem solchen Ausfall betroffen sein können UND für Leben oder Sterben verantwortlich sind. Allein das Monitoring der Patienten auf ITS/IMC oder im OP, computergesteuerte Perfusoren, Türen und Belüftungen/Absaugungen im OP, Laborgerätschaften die vernetzt sind, …
Mach mal zu einem Tag der offenen Tür einen Spaziergang ins Krankenhaus und gehe da zur Haustechnik oder IT oder auf die ITS (sofern die da auch einen Zugangsberechtigten Bereich haben) und mach dich mal schlau.
Digitalisierung ist heutzutage Segen und Fluch zugleich. Schön, wenn alles funktioniert, aber sobald was ausfällt, hat man schon fast ´ne Nahtoderfahrung - und in einem KH ist das noch schlimmer...
 
@MaikEF_: Das kommt drauf an, wie die Infrastruktur organisiert ist. Ich schreibe sowas hier ja nicht, weil ich mir das so ausgedacht habe, sondern eher, weil ich zufälligerweise in einer Klinik in der IT arbeite (ich kann mich hier frei bewegen incl. ITS/OP und arbeite eng mit der Haustechnik zusammen. Die von dir angesprochenen "kritischen" Bereiche haben hier NICHTS mit dem allgemeinen Netzwerk, dass im Falle einer Infektion betroffen wäre, zu tun. Ich garantiere dir, dass der einzig merkbare Effekt für die Patienten längere Wartezeiten in der Notaufnahme wären, aber mit Sicherheit keine Gefährdung für kritische Fälle daraus resultieren könnte.
 
@DON666: Also wenn in der Uniklinik Heidelberg wie aktuell geschehen OP abgesagt werden wegen IT-Problemen, dann kann ich mir schon vorstellen, dass ein Virusbefall in der IT durchaus für Patienten zu spüren wäre.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105654/Uniklinik-Heidelberg-sagt-Operationen-wegen-IT-Problemen-ab

Und ich arbeite übrigens auch in einem Krankenhaus, jedoch im Controlling.
Ich sehe es an den Zahlen, wenn irgendwas nicht passt.
 
@MaikEF_: Dir ist in meinem damaligen Beitrag sicher das Wörtchen "hier" aufgefallen, das ich mehrfach verwendet habe, oder? Ebenso weise ich noch mal auf meinen allerersten Satz hin.

Da hat die Uniklinik Heidelberg wohl ihre Infrastruktur irgendwie blöd organisiert, würde ich mal sagen. Wird aber ja auch mit wachsender Größe immer schwieriger, den ganzen Kram voneinander getrennt zu halten.
 
tja kein wunder. wir haben aus geldmangel selbst noch immer windows 2000 und windows xp rechner im einsatz auf denen schon lange kein virenschutz mehr funktioniert. welche klinik kann schon mal eben mehrere millionen euro für eine röntgensoftware ausgeben zu der man dann natürlich auch gleich neue hardware benötigt.
 
@VivaColonia: Versteh das Minus nicht. Software in der Medizin bzw Gesundheitswesen ist absolut gruselig. Das sag ich als Admin eines Krankenhauses. Oft kann man auch garnicht das OS aktuell halten, weil die Anforderungen es nicht hergibt. Es gibt schlicht keine aktuelle Software oder aber der Hersteller verweigert den Support.

Wie schlimm die Codequalitaet von AIS und KIS sind kann man garnicht beschreiben ohne das es einem schlecht wird.
 
@ThreeM: KIS ist ein absoluter Mist.... Total aufgeblasene Software, welche seit gefühlten 50 Jahren keine Verbesserungen gesehen hat.
 
@Gr-LANers Steffen: "KIS" steht aber allgemein für "Krankenhausinformationssystem", und davon sind einige am Markt. So verallgemeinernd kannst du das also definitiv nicht sagen. Wir haben z. B. Cerner medico//s im Einsatz (und das seit den frühen 90ern, noch bevor das von Siemens gekauft wurde), und ich kann nicht behaupten, dass da nicht laufend dran verbessert wird. Es ist halt komplex, aber das ist systembedingt unumgänglich, da so eine Klinik nun mal zig verschiedene Fachbereiche mit unterschiedlichsten Anforderungen, Gerätschaften etc. betreibt. Sagen wir mal so: Ich möchte nicht einer von den armen Schweinen in den Programmierabteilungen der KIS-Hersteller sein, die den ganzen Mist - incl. ständiger Gesetzesänderungen etc. - umsetzen und aktuell halten müssen...
 
@DON666: Wir haben SAP (ISH-med) und da kommen auch ständig Updates - unsere IT freut sich da immer, wenn sie die ausrollen darf :-)
Cerner und GE sind auch vertreten.
Ist immer eine halbe Katastrophe, wenn Viewpoint oder PACS aussteigen.
 
@VivaColonia: wer klickt denn da minus? Naja, der einzige "Schutz? ist wohl die Systeme ohne Netzwerk zu betreiben. Dann muss man Azubis mit Floppys zwischen Datenbank und anwendungsrechner hin und her rennnen lassen im die Daten im Netz verfügbar zu mache ;-)
 
@Obivan2206: Nicht nur das. Was meinst du, was da an externer Kommunikation (gesetzlich vorgeschrieben!) läuft...
 
@VivaColonia: Geldmangel? Die Medizingeräte dürfen wegen Safety mitunter nicht aktualisiert werden ... (Systemänderung erfordert Rezertifizierung der safety)
 
Man muss schon ein extremes A*schloch sein wenn man Krankenhäuser voller Patienten so attackiert!
 
@moribund: Die Angriffe sind häufig nicht gezielt. Kliniken haben oft viele öffentliche E-Mail-Adressen die von Crawlern gesammelt werden können.
 
@moribund: Wo steht, dass es ein Angriff war? Würde mich nicht wundern wenn rauskommt, dass Malware heruntergeladen wurde.
 
Tjo... alles was "Löcher" hat, wird angegriffen - cause we can!
Die Schuldigen sind die Entscheidungsträger. Sie hocken am Geld und in 90% der Anfragen heißte es dann: Brauch ma ned... na dann eben auf die harte Tour.
Und ganz nebenbei: Die "Verantwortlichen"" sind der "digitalen" Welt kaum gewachsen, da sie soviel Ahnung von der Materie haben wie ein Affe vom Fliegen... kein Wunder, dass dann sowas mal passieren musste...
Wenn man sich in die Ecke hockt, die Augen zumacht und meint, keiner würde einen sehen, dann darf man sich nicht wundern... das funktioniert nichtmal im Kindergarten...
 
@Zonediver: Tja Medizin ist teuer. IT ist auch teuer, da Hochtechnologie. Also teuer + teuer = megateuer. Da kann man nicht einfach sparen. Zusetzlich halte ich Krankenhäuser für nicht privatfähig, weil da dann an erster stelle das Geld steht und nicht das der Patient gesund wird!
 
@MancusNemo: Eine Garantie, dass ein Patient gesund wird, hast du nirgends, auch nicht im kommunalen oder kirchlichen Krankenhaus. Zweitens ist die Innovations- und Investitionskraft eines privaten KH deutlich höher als die der kommunalen oder kirchlichen!
Kurzer Exkurs: Es gibt einen Krankenhausplan in jedem Bundesland und jedes vom Bundesland öffentlich zugelassene KH ist vom Bundesland zu fördern! Diese Förderung soll der Erhaltung der Arbeitsfähig des KH dienen. Schaue dir mal an, wie viel Geld die Bundesländern zur Förderung in die Hand nehmen - und wie viel sie eigentlich müssten!!!
Um am Markt bestehen bleiben zu können, gilt es, dem Wettbewerb zu bestehen und das geht nur, wenn ich Leistungen anbieten kann, wie es andere nicht können (und zwar sowohl in Punkto Qualität als auch Quantität).
Schaut man sich die Genehmigungsverfahren der öffentlichen Hand bei Investitionen an, kann man sich ausmalen, wie lange da in einem kommunalen KH die Absegnung zur Anschaffung eines neuen MRT, CT oder einer neuen Radiologieeinrichtung dauern würde (wenn sie denn überhaupt genehmigt werden).
Wir als KH eines privaten Klinikkonzerns haben halt gesagt, wir brauchen ein neues Röntgengerät (bessere Auflösung mit deutlich! weniger Strahlenbelastung - beides gut für Patienten und Mitarbeiter) und dann haben wir aus Eigenmitteln eine neue Anlage angeschafft - innerhalb kürzester Zeit!
 
@MaikEF_: Dann seit ihr glücklicherweise in einer guten Situation. Bei den meisten Krankehäusern ist das anders. Da wird jeder € eingespaart um entweder über die Runden zu kommen oder um das Geld dem Chef in den Rachen zu schmeißen! Und das zum leitwesen der Patienten. Uralte Röntgengeräte aus den 70er, ja das muss sich rechnen. Sprich das Ding wirft Gewinn ab, weil es so alt ist und immer noch Funktioniert, aber zum leitwesen der Patienten viel zu Hoch strahlt! Und das nur um des Gewinnns wegen halte ich für Falsch. Genauso wie nur für den Gewinn gute ältere Mitarbeiter gemobbt werden nur damit die Kündigen um Personal mit biligeren Verträgen einzustellen. Sowas findest du also toll? Ich nicht! Daher kann das nur schief gehen, wegen dem Gewinnwahn! Von mir aus ein 5 Jahresplan mit einer 0, aber nicht Gewinn um jeden Preis... Oder hier Sparen an der IT bis zum Umfallen und dann platzt halt die Bombe. Ist halt die Frage ob das jetzt billiger war oder doch schön teuer ist wenn mal der Worst Case eintritt, nein dann wären ja Patienten gestorben und man hätte mal schön klagen können.

Oder ein klassiker mittlerweile Patienten ersticken an erbrochenen nach OPs, weil nicht genug Personal da ist um das zu bemerken! Muss ja für den Gewinn sein!
 
Zu Krankenhaus Hacks gibt es einen guten, interessanten Podcast vom HR. Über das Vorgehen der betroffenen Bereiche, eigenen IT, LKA, usw. → https://www.hr-inforadio.de/podcast/cybercrime/index.html
 
naja in der IT funktioniert Darwin eben hervorragend ... da werden die "Pfuscher" ganz schnell ausgemerzt/getroffen ... anders als beim biologischen Faktor wo die "De****" sich immer durchmogeln können.

Klar hart das es Krankenhäuser trifft und damit evtl. unbeteiligte Patienten ... aber wer aus Geldgier an der Sicherheit spart, hat es nicht anders verdient ... der muss solange getroffen werden bis er es endlich kapiert oder untergeht! Zur Sicherheit unser aller ... den das sind entsprechende Virenherde und eine Gefahr für andere!

Und wenn Medizingerätehersteller meinen keinen Support zu geben und keine Updates dann muss eben der Staat ran und solche Hersteller zwingen oder liquidieren! Aber daran liegt es meistens gar nicht den die bieten sehr wohl den Support nur lassen sie sich den fürtslich bezahlen und das wollen die Verantwortlichen in den Krankenhäusern nicht zahlen also bleibt man lieber auf der alten Software/Hardware sitzen ...

klar in der Medizintechnik Änderungen zu mache ist extrem aufwendig, bis da alle Zertifizierungen und Zulassungen durchlaufen sind können Jahre vergehen ... wenn es dann aber nur am Geld scheitert ist das nicht hinnehmbar!

C'est la vie je mehr IT Pfuscher durch sowas getroffen werden und daran untergehen gehen umso besser. Daraus lernen oder untergehen so funktioniert Evolution! Leider existiert heutzutage ja eine gewisse Lernresistenz.

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die Täter ausfindig gemacht haben, die Anklage und Verurteilung auf versuchten Mord lauten!
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ich bin immer für harte Strafen bei Hackern: nur ein toter Hacker ist ein guter Hacker!
aber sorry Anklage wegen Mord? Sorry wenn ein Patient stirbt weil die IT nicht funktioniert, ist der Arzt nen Pfuscher!
 
@serra.avatar: Kann dir da in gewissen Punkten Recht geben, denn bisher gilt ja im Kranken- und Pflege-dienst nur eins: Privatisierung und den Rotstift ansetzen....da wird Personal wegreduziert und an den wichtigsten Sachen gespart, nur damit die Billanz stimmt.
Das sich dies irgendwann rächt ist klar, aber da sind die meisten der "tollen Sparfüchse" schon längst weg und in einem anderen Boot.

Was die Anklage des Hakers betrifft bin ich nicht deiner Meinung das der Arzt ein Pfuscher ist wenn der Patient stirbt, weil dieser andie Krankenakte nicht mehr ran kommt.
Ich sehe hier eher den jenigen in der Verantwortung welcher der IT immer hübsch die Gelder gestrichen hat, weil es ja nur Geld kostet!
Dieser Mensch sollte in solchen Fällen ebnfalls auf der Anklagebank sitzen, da er wohl ebenfalls wissentlich, denn jede gescheite IT-Abteilung wird Ihn auf die konsequenzen hinweisen, mit Menschenleben "gespielt" und nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt hat.

Im übrigen wird ja in allen Firmen immer die Kernaussage "Die IT kostet nur Geld" getroffen, aber nciht über den Tellerrand geschaut was die IT an Geld spart...........den weiteren lasse ich bei solchen aussage auch gerne den Spruch los das ein Auto ebenfalls nur Geld kostet, sich aber darüber nicht so beschwert wird. ;-)
 
@Tomy Tom: das der Arzt dich nicht heilen kann wenn er nicht an die Krankenakte kommt ... ok verständlich, aber das er dich ohne Krankenakte nicht am Leben halten kann sorry dann hat er seinen Job verfehlt!
 
@serra.avatar: Einen Patienten am Leben zu erhalten ohne dessen vorherigen Behandlungen zu kennen dürfte schwer sein. Daher kann hat auch der beste Arzt nicht seinen Job verfehlt, wenn dieser nicht auf die entsprechenden Akten und Informationen zugreifen kann.
 
@serra.avatar: "nur ein toter Hacker ist ein guter Hacker!" Gibt auch gute Hacker.
 
@serra.avatar: Mit "geizig" und "kein Geld ausgeben wollen" hat das leider bei unserem kaputtoptimierten Gesundheitssystem nicht wirklich irgendwas zu tun. I. d. R. ist schlicht kein Geld da, Punkt.
 
@DON666: Die Aussage "Es ist kein Geld da" trifft es beim Gesundheitssystem auf den gleichen Punkt den ich schon mit "die IT kostet nur Geld" geschrieben habe.
Das Geld ist schon da nur wird es eben an der falschen Stelle ausgegeben, anstatt es an der richtigen zu investieren......oder woher kommen denn immer plötzlich die mehrere Millionen bzw. Milliarden wenn es darum geht Banken, Länder oder sonstige Firmen zu retten?
 
@Tomy Tom: Nein, in den einzelnen Häusern (und davon rede ich) ist das Geld halt viel zu oft wirklich nicht da. Das kommt halt, wenn alles gedeckelt wird, was auf der Einnahmenseite steht, aber dennoch eine flächendeckende Versorgung gewährleistet werden soll. Und woher die Gelder - zumindest oftmals bei Kliniken - kommen, kann ich dir genau sagen: Die Kommunen buttern da rein, weil eben auch eine vorhandene Gesundheitsgrundversorgung ein wichtiges Kriterium für Zuzug bzw. Nicht-Abgang von steuerzahlenden Bürgern ist. Kurz gesagt: Attraktivität der Region.
 
Das ist für die betroffenen Häuser natürlich eine Katastrophe, zeigt aber auch, was passiert, wenn diese "Geier" sich immer mehr Kliniken einverleiben, die vorher mal selbständig waren. Da werden dann alle direkt miteinander verdrahtet (in diesem Fall 11 Häuser), und sind so natürlich auch alle gemeinsam ausschaltbar. Ich bin froh, dass in unserem Fall die feindliche Übernahme in die Hose gegangen ist, weil die Aasgeier leider, leider selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind... So bleibt es hier bei 2 (kleineren) Häusern, das ist auch IT-technisch noch halbwegs kontrollierbar.
 
@DON666: ich würde das Rote Kreuz jetzt nicht unbedingt als "Geier" bezeichnen.
 
@der_ingo: Jein. Du hast schon Recht, die typischen Vertreter dieser Zunft heißen anders: Rhön-Kliniken, Agaplesion... Aber glaub mir, auch der DRK ist kein Mutter-Teresa-Wohlfahrtsverein, die wissen den Euro durchaus zu schätzen. ;)
 
@DON666: das dürfte für exakt jedes gewinnorientierte Unternehmen gelten.
 
Ich bin echt kein Fan von Malware, aber andererseits finde ich es gut, dass derzeit alles mögliche lahmgelegt wird. Der Befall vom Krankenhaus hört sich für mich nach Emotet + Trickbot (DC Befall) + Ryuk (Verschlüsselung) an.

Ich war in einigen Konzernen unterwegs und mittelgroßen Systemhäusern, und selbst der Vorstand der Konzerne sind der Meinung, dass die IT zwar wichtig ist, aber das Personal und deren Bezahlung nicht. Sprich es gab eins der Unternehmen, die eine einzelne Person in den 1st + 2nd Level Support gesetzt hatten zum Betreuen von 500-600 Mitarbeitern. Und dasselbe Spiel bei allen Standorten für 15.000 Leute. Die IT-ler sollten sich gegenseitig standortübergreifend helfen. Manchmal gabs etwas Unterstützung vom Abteilungsleiter. Statt in IT zu investieren, liegt der Fokus bei verzierten Firmenfußmatten vor jeder Bürotür mit dem Namen drauf.

Ich hoffe den Leuten wird bewusst, dass IT heutzutage eines der höchsten Stellenwerte im Unternehmen haben sollte. Und dass die kosten für eine halbwegs anständige Hardwareaustattung durchaus berechtigt sind. Z.B. für Backupsysteme etc.
 
Ich frage mich, warum gewisse Geräte überhaupt einen Internetzugang haben müssen. Und wieso es immer Deppen gibt, die eigene Geräte anschließen.
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