Mutter nimmt 15-Jährigen von Schule, damit er Fortnite-Profi wird

Geh in die Schule und lern brav, damit etwas Vernünftiges aus dir wird, Arzt, Anwalt oder Raketenwissenschaftler. Das war zumindest früher so, denn die Zeiten ändern sich. Heutzutage liegt das große Geld im E-Sport-Bereich und so manches ... mehr... Fortnite, E-Sports, E-Sport, Profi, Benjy Fish Bildquelle: Benjy Fish/Instagram Fortnite, E-Sports, E-Sport, Profi, Benjy Fish Fortnite, E-Sports, E-Sport, Profi, Benjy Fish Benjy Fish/Instagram

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Krank.. einfach nur Krank....
 
@happy_dogshit: mehr ist mir auch nicht eingefallen... Idiocrazy wir kommen.
 
@happy_dogshit: Zweischneidiges Schwert.
Ich als Elternteil würde auf eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung bestehen.
Gut, "ausgebildeter Gamer" ist in manchen Ländern schon ein Beruf... aber vielleicht etwas weniger Leistungsabhängiges... Das schnelle Geld ist auch schnell wieder versiegt.
 
@MJJ: Naja der Punkt ist, mit der Kohle kann sich der gute in ein paar Jahren eine top ausbildung leisten. Wenn er jetzt mit einem Privatlehrer den Stoff in der Schule zu entsprechenden Zeiten adäquat vermittelt bekommt dann spricht in meinen augen nichts dagegen. Zu den Abschlussprüfungen (GCSE = Matura / Abitur) muss man in UK soweit ich weiß ja dennoch in die "normale" Schule
 
@MJJ: Jedoch hat er ja nun Privatlehrer, bedeutet eigentlich er hat nur die Schulart gewechselt!!!
 
@happy_dogshit: Jetzt mal langsam... "Von der Schule nehmen" heißt ja nicht, dass der Junge jetzt verblödet. Er bekommt Privat- bzw. Hausunterricht, was vor allem außerhalb Deutschlands eine völlig normale und legitime Variante der Bildung darstellt. Aufgrund der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland ist das hier leider kaum möglich und dem Deutschen auch etwas suspekt. Eine Umwandlung in eine Bildungspflicht würde ich weitaus sinnvoller und liberaler finden, aber da scheiden sich die Geister...
 
@>>Daniel: Jup. wieder eine reißerische Überschirft. Der Junge wird halt nur auf eine andere Art unterrichtet. Und der Text hört sich so an, das es dem Jungen gut tut.
Er kann seiner Leideschaft folgen, damit Geld verdienen und seine Noten scheinen nicht mehr unter Schlafmangel zu leiden.
 
@happy_dogshit: Nicht kranker als die Eltern die ihre Kinder zum Profi Sportler trimmen.
 
@happy_dogshit: Naja, anstatt im Team nem Ball hinterherzulaufen, knallt man sich virtuell im Team ab...

Für das eine wäre völliges Verständnis da, wenn man ein Jungtalent entdeckt hat.

Für das andere verwundern und Ablehnung...

Ich persönlich finde die Entscheidung der Mutter Albern, würde aber auch bei einem Fussballer so denken...

Gäbe es nicht so viele Fans und Spieler, würde es auch keine Meisterschaften mit sehr hohem Preisgeld geben usw. Gilt auch für beide Fälle. Nur das das eine traditionell ist, und das andere neu und aufkommend. Die Jugend scheint drauf zu stehen.

Die Zeiten ändern sich.
 
Tja.. Nicht verrückter als sein Kind für andere Sportarten von der Schule zu nehmen. Wenn die Motivation von Kind ausgeht und man als Eltern das Ganze an die Bedingung knüpft, dass das Kind seinen Schulabschluss nach dem etwagigen Turnier nachholt sehe ich da genauso viel oder wenig Probleme wie sonst bei Kindern im Leistungssport. Dass diese Praktiken irgenwann im eSport-Bereich Einzug erhalten war ja irgendwie abzusehen wenn man sich die Preisgelder mal anschaut.
 
Peinlich, von diesem "Talent" wird er sein ganzes Leben lang aber nicht leben können.
 
@Unglaublich: Wenn er in den nächsten 10 Jahren insg. 1-2 Millionen an Preisgeld sammelt, kann man da sehr wohl sein ganzes Leben von leben. Sogar ziemlich gut.
 
@Jon2050: könnte man, wenn einem der Bildungs- und Reifegrad fehlt mit dem verdienten Geld zu haushalten wird das aber nichts, das hat der ein oder andere Spitzensportler schon bewiesen.
 
@Jon2050: Zwei Mio. Euro, abzgl. Steuern. Sagen wir vereinfacht 35% verbleiben 1.300.000 Euro. Dann ist er in zehn Jahren 26 und hätte in Deutschland bis zum üblichen Renteneintrittsdatum rd. 51 Jahre. D.h. es verbleiben rd. T€ 25 p.a.. Ohne Berücksichtigung von Inflation, sonstiger größerer Geldausgaben etc. pp. Und das auch nur unter der Annahme, dass er es überhaupt schafft die vollen 2 Mio zu gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hingegen deutlich höher, dass es entweder zu einem neuen Game kommt, was Fortnite ablöst oder aber - noch wahrscheinlicher - dass schon demnächst irgendein anderer Heißsporn besser ist. Nicht zu vergessen, dass auch mal ein Handbruch oder so ganz massive Konsequenzen hätte..
Also man "kann" davon sicherlich leben - für mich wäre es weder heute und schon gar nicht in 30 oder mehr Jahren ausreichend. Aber jeder wie er mag.
 
@LostSoul: Was mich an deiner Rechnung "stört" - Wer sagt das er davon leben will - ohne einen Erwerb zu haben? Wer sagt das er nicht einen nicht unerheblichen Anteil anlegt? Richtig angestellt kann man damit problemlos ausgesorgt haben.. ;)
 
@LostSoul: Bin jetzt davon ausgegangen, dass man die 1-2 Mio € anlegt und so mit 5-7% Rendite p.a. rechnen kann. Dann könnte man z.B. 65.000€ jährlich entnehmen. Natürlich würde er keine Rente beziehen, braucht er dann auch nicht. Ob er natürlich die Intelligenz und Reife besitzt entsprechend zu planen, so dass es für den Rest des Lebens reicht, kann niemand von uns beurteilen.

Und klar, die Wahrscheinlichkeit, dass er die 2 Mio in den nächsten 10 Jahren verdient mag nicht bei 100% liegen. Aber wenn, dann wäre schon ein ziemlich gutes Leben möglich. Ehrlich gesagt, niemand von uns kann wirklich beurteilen wie schlau die Entscheidung für ihn ist, sich voll auf E-Sport zu konzentrieren. Dazu kennen wir weder seine bisherigen Schulleistungen, noch die Chancen entsprechen viel Geld damit zu verdienen. Aber wenn er Privatunterricht bekommt, stünde er in 2-3 Jahren doch eh nicht schlechter da, als wenn er weiter die staatliche Schule besucht, deswegen ist der Artikel extrem übertrieben meiner Meinung nach.
 
@Jon2050: Von wem bekommst Du denn momentan 5-7% Zinsen? Um risikofrei von Erträgen leben zu können sind 1-2 Mio auf Dauer eher zu wenig. Wertpapiere (der besseren Dividenden wegen) zu riskant ... Das einzig sinnvolle wäre vlt. ein größeres Mehrfamilienhaus zur Vermietung, das dann aber auch entsprechend Arbeit macht und über die Jahrzehnte erhalten werden muss.
 
@LostSoul: Sehr richtig ... das Steuersystem ... und in den 51 Jahren werden außerdem Krankenversicherungs- und vor allem Rentenbeiträge fällig, sonst gibt es danach gar keine Rente ... ;-) Und während der ganzen Zeit sind Zins-Erträge wiederum steuerpflichtig ... weshalb es selbst in guten Zinszeiten schwierig sein dürfte die Inflation überhaupt Auszugleichen.... das System ist bereits so angelegt, das man schon ein sehr sehr großes Vermögen braucht um sich allein darauf Ausruhen zu können ...
 
@Jon2050: das sagen "wir", die im Normalfall vielleicht so 1000-5000 EUR im Monat umsetzen. Da könnte man von 1-2 Millionen sicherlich ne gute zeitlang von leben.
Wenn du aber mal 50000 EUR im Monat einnimmst, dann gibst du das auch ganz schnell wieder aus (großes Haus, schnelle Autos, mehrere Autos, Parties, in entsprechenden Hotels absteigen, Personal,...).
 
@Unglaublich: Erstens weisst du das nicht und so manche Sportart wird verdammt gut bezahlt und ist auf wenige jahre begrenzt.
Beim Fussball oder ähnlichen ist das doch auch so. Da verdienen die millionen jedes Jahr und mit mitte ende 30 ist da Feierabend. Kenne aber kaum einen Profifussballer der da als armer Hund raus geht und hinterher am Hungertuch nagt.
Und wenn eine(r) ihr/sein Geld mit Computerspielen verdienen kann - warum nicht?
Für manches fetzen Einkommen brauchts eben keine hochwertige Ausbildung.
Ganz nach dem Motto; Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln.
Angeblich sollen die dümmsten Weiber/Männer auch den besten Sex abliefern.
 
@Unglaublich: Sofern er gut ist wird er das - sogar sehr gut.
Läuft im E-Sport nicht anders als in anderen Sportarten.
Lässt die Leistungsfähigkeit im Alter nach wirst du halt Manager, Trainer, Organisator, Kommentar und/oder berühmter Gast.

Abgesehen davon gehe ich stark davon aus, dass er maßgeschneiderten Privatunterricht bekommt - dürfte vermutlich eh besser sein als staatliche Schule.
 
Ich dachte erst, wie dumm muss man sein, um sein Kind mit 15 die Schule abbrechen zu lassen. Was dann aber wenigstens nebenbei erwähnt wird, das Kind bekommt nun Privatunterricht.
Und wenn er sich für die WM qualifiziert hat, dürfte er tatsächlich ziemlich gut sein. Auch scheint er ja bereits zu einem E-Sports Team zu gehören.
Letztlich ist die Meldung ziemlich übertrieben.
 
@Jon2050: @Mu3rt3: In der Tat sind Meldung und Reaktionen sehr übertrieben. Aber wir leben hier in Deutschland. Alles, was nicht "Schule -> Ausbildung/Studium -> Beruf -> Heirat/Kind/Haus/Garten" ist, wird bei einem Gespräch am Stammtisch im Biergarten mit Aussagen wie "Das kann ja nichts werden" und "Der soll erst mal was Ordentliches lernen" kommentiert. Wenn dann noch das Gespräch auf das Lieblingsthema umschwenkt, die Finanzen, folgen Fragen wie "Und wie macht er das mit der Versicherung?" und "Was bekommt der denn für eine Rente?". Und spätestens dann, wenn sich die Runde sicher ist, im Leben alles richtig gemacht zu haben, prosten sich alle zu, die Bierbäuche schwabbeln, die Damen lassen ihre Perlenketten klappern und prüfen den Sitz der modischen Kurzhaarfrisur und man freut sich wieder, im guten, alten Deutschland zu leben und noch ein paar Jahrzehnte im Beamtenstatus den Sessel vollfurzen zu dürfen.
 
Er bekommt per Privatlehrer immerhin noch Unterricht - Bildung scheint den Eltern trotz des möglichen Gewinns also noch wichtig zu sein. Ich verstehe die Aufregung auch nicht so sehr. Wenn Eltern ihre Kids bei Topmodels oder irgendeiner Gesangs-Talentshow anmelden, bekommen die Kinder bei Erfolg auch Privat-Lehrer. Auch diverse Instagram-Stars ergeht es so ... nun ist er halt ein Gamer - warum deshalb MEHR Aufmerksamkeit erzeugen als in den anderen Bereichen?
 
@GODMorph: weil das klicks bringt ...
 
Also ich sehe das durchaus positiv. Betrachten wir es dochmal objektiv; Er genießt jetzt zugeschnittenen Privatunterricht, um später vltl mal was aus sich zu machen. Vorher ist er eingeschlafen und war demotiviert. Er geht nebenbei noch seinem Hobby nach und verdient damit schonmal ein kleines Startkapital fürs Leben. Privatunterricht ist intensiver und effizienter. Von daher kann man doch eig. nur von Vorteilen sprechen.
 
@Driv3r: Und wann findet jener Unterricht statt? Wenn er in der Schule einschläft, weil er nachts "trainiert", dann schläft er in nem Privatunterricht tagsüber nicht ein? Oder sind das enorm arbeitswillige Lehrer, die ab etwa 16 bis 17 Uhr abends erst loslegen, eben wenn er endlich ausgeschlafen hat ? ;-)
 
Willkommen beim Postillon :D
 
@kickers2k1: Die Überschrift ist tatsächlich exakt wie die vom Postillon formuliert ;-)
 
also für die lehrer vermutlich eine wohltat. ein kind, für das die mutter alles tut und was pc süchtig ist. die machen nur ärger.
 
Die Überschrift suggeriert etwas anderes, als der Artikel selbst.
Wie aus dem Text hervorgeht, bekommt der Junge Privatunterricht, was heißt, dass er nach wie vor Unterrrichtet wird - nur eben nicht mehr an einer normalen Schule.
Und wenn er "nebenbei" mit seinem Hobby eine Menge Geld verdienen kann, ist das doch alles nachvollziehbar. Ich kann die Aufregung nicht verstehen.
 
@Bananajoe311:
Mit "Mutter lässt 15-Jährigen von Privatlehrer unterrichten, damit er Fortnite-Profi wird" kriegst du halt nicht so viele Klicks von den Empörten. ^^
 
@moribund: doch, ich hätte drauf geklickt:)
 
Einerseits schlimm dass die Eltern ihn von der Schule nehmen wegen eines Spiels, anderseits hat er ja einen Privatlehrer. Wenn er beides erfolgreich verknüpfen kann ist das ja nicht mal so schlecht. Erst recht denn ein Privatlehrer hat sich nur um einen Schüler zu kümmern und die Unterrichtsgeschwindigkeit kann somit auf ihn zugeschnitten werden. Wenn er dann in anderen Fächern schlechter ist kann man mehr Stunden ja damit verbringen und die bessern mal aussen vor. Ich seh das ganze jetzt nicht so arg...
 
Es liest sich zwar verrückt aber Yo.War damals bei uns mit Counterstrike nicht wirklich anders.Da wurde geübt,geaimed und gegathert so oft es ging.
jemanden Privatunterricht zu verpassen,damit er für anderes mehr Zeit hat...absolut Ok.War mikt leichtathletik auch nicht anders.Oder Fußball.
 
Die hat ja wohl einen an der Klatsche..
 
der wird doch privat unterrichtet. alles halb so wild. wenn er mit seiner passion im e-sport geld verdienen kann, und erfolgreich werden kann, warum nicht? mittlerweile sind da so heftige gelder im hintergrund, dass es ihm wohl nicht schaden kann. kann mit 30 immer noch eine andere ausbildung machen (mit erspartem im hintergrund). ist nichts anderes wie mit fußball, basketball und dergleichen. garnichts.
 
Jo, bis das Game niemand mehr sehen will. War mit Counter-Strike (1.6, Source usw.) auch mal so. Die Profis von damals kennt heute auch kaum noch jemand. In anderen Spielen konnten oder wollten sie sich nicht etablieren und sofern Schule und Beruf (vor allem eine ordentliche Ausbildung) vernachlässigt wurden, sind die heute gar nichts mehr. Das Geld von einst ist weg und "normales" arbeiten, oft als unausgebildete Kraft, sind leider für viele die neue Realität.
Hier wird es kaum anders verlaufen!
 
Da kann er aber froh sein nicht in Deutschland zu Wohnen hier hätte das nicht so einfach Funktioniert ich würde sogar meinen gar nicht.
Auch wenn Fortnite ab 12 ist Call of Duty was er vorher Gespielt hat ist es Gewiss nicht aber auch die Altersgrenzen für Tourniere liegen meiner Meinung nach viel zu Tief.
Es geht hier Immerhin um Geld zum Teil durch Spiele für ab 18 das sollte schon das Mindestalter auch bei 18 Liegen.
 
Schlaue Eltern/Kind, fürs zocken muss man die jungen Jahre ausnutzen, den Kram den der Privattutor nicht vermittelt kann man immer noch bequem lernen wenn man zu alt fürs E-Sport gaming ist.
 
Und andere wie wir haben tagtäglich damit zu tun, dass der Halbstarke mal für paar Minuten die Augen vom Bildschirm abwendet. Ich finde sowas eine ziemlich absurde und befremdliche Entwicklung. Was leistet eSport Produktives? Nichts! Was lernen die Pupertiere daraus? Nichts! Ich bin auch mit dem ganzen Kram aufgewachsen und sitze heute noch gern vor einem Game, aber bei mir waren es am Anfang Striche auf dem Robotron, dann "Grafik" auf der Brotkiste, danach Amiga und letztendlich PC mit der bekannten und rasanten Entwicklung. In meinen Augen ist Maß halten der Grat, den man im Auge behalten muss...und das kann nicht Profi-Zocker mit 15 sein.
 
@tommy1977: Es kann aber nicht jeder "Maß halten", es sei denn, du willst in einer unglaublich langweiligen Gesellschaft leben. Es wird immer Ausreißer geben. 75-jährige Studenten. 12-jährige Millionäre. 8-Jährige mit Abitur. F1-Fahrer, die 20 Jahre mit Höchstgeschwindigkeit im Kreis fahren. Die scheren sich alle einen Dreck darum, ob es klug ist oder nicht, was sie tun. Sie gehen einfach mal einer Leidenschaft/Begabung nach. "Was leistet eSport Produktives"? Was für eine Frage... Vielleicht solltest du einfach jeglichen Sport und ähnliche Freizeitaktivitäten sowie Literatur, Film, Malerei & Co. abschaffen. Ist alles in der Regel unproduktiv. Ich wünsche viel Spaß in der Welt der Unternehmen und Industrieanlagen.
 
@danieltapoka: "...Vielleicht solltest du einfach jeglichen Sport und ähnliche Freizeitaktivitäten sowie Literatur, Film, Malerei & Co. abschaffen. ...." Nicht gleich abschaffen, aber mal als das betrachten, was es ist...EIN HOBBY! Ich schaue jedenfalls lieber den Kickern vom Dorf zu, als den völlig überbezahlten Profi-Fussballern.
 
@tommy1977: Ja, bei der Sache mit den Dortkickern stimme ich zu. Aber naja, wir sind nun mal nicht das Maß aller Dinge... Einige Menschen möchten halt z.B. Fußball auf hohem Niveau sehen, und dann ist es eben kein Hobby mehr. Aber ich glaube nicht, dass wir uns deswegen mal eben das Recht rausnehmen können, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Ich bin kein Fußball-Fan und kann mit vielen Dingen, die andere Menschen so machen, nichts anfangen. Aber ein Leben ganz ohne "all das" würde ich dann doch etwas trist finden.
 
@danieltapoka: Hab mal ausgeglichen... ;-) "All das" macht ja auch Spaß, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen und das ganze nicht noch fördern, was die Existenz in der Zukunft betrifft. Ich bin auch für den Spaß, was Gaming betrifft und das mit meinen Ü40, aber eine solide Grundlage für den Rest des Lebens sollte schon geschaffen werden...und die besteht mit Sicherheit nicht aus Zocken als einziges Standbein.
 
Zeiten ändern sich eben. Wenn man damit reich werden kann, warum nicht?
Ich lese hier viel Neid.
 
Ich finde das super. Würde ich genauso machen.
Aus 2 Gründen:

1.) eSport ist nicht mehr nur eine Blödelei, sondern echt Business. Würde er statt Fortnite echtes Fußball spielen, würde das jeder sofort einsehen. Denn Fußball gibt es schon lange genug, dass es von allen Altersklassen als "normal" deklariert wird. eSport hingegen ist noch jung, viele wissen damit nichts anzufangen - und was Menschen nicht kennen, verurteilen sie. "Als Gamer sitzt du ja immer alleine im dunklen Keller ohne jegliche soziale Kontake und wirst zum Zombie". In Wirklichkeit ist online gaming eins der sozialsten Dinge überhaupt!

Wenn er mit seinen zarten 15 Jahren in dieser Liga spielt, sollten die Eltern das fördern.

2.) unser Schulsystem ist hoffnungslos veraltet und überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Schüler werden zu Einheitsdrohnen ausgebildet. Jeder muss das gleiche wissen und können - völlig unabhängig von persönlichen Stärken, Schwächen und vor allem Interessen. Kreativität jeglicher Art wird vollkommen erschlagen. Wir werden vollgepumpt mit Informationen, die wir nie wieder brauchen und nach der Prüfung oder dem Test ohnehin sofort wieder vergessen. Mein Paradebeispiel dafür ist Geschichte (das Fach). Es war pures Auswendiglernen von Jahreszahlen, die mich genau NULL interessiert haben. Ich weiß heute NICHTS mehr von all dem, habe es nie gebraucht und werde es auch in der Zukunft nicht brauchen.

Ich sage nicht, dass Schule generell verkehrt ist. Natürlich sollte jeder Lesen und Schreiben, oder auch sowas wie grundlegende Mathematik usw. lernen. Nach all den Basics sollte der Fokus aber mehr auf Sport (beinhaltet auch eSport ...), Kunst, Musik und vor allem auf Fremdsprachen und Politik gelenkt werden.
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