Mobilfunk: Länder wollen 100% Abdeckung statt Zuhause-Netz

Vor der geplanten Auktion neuer Funkfrequenzen für den 5G-Ausbau versuchen die Netzbetreiber zwar auf der einen Seite die Auflagen auszuhöhlen, doch mehrere Bundesländer starten jetzt eine Offensive in die andere Richtung und fordern deutlich mehr, ... mehr... Mobilfunk, Lte, 5G, 4g, Mobilfunkmast, Sendestation Bildquelle: Nadine Dressler Mobilfunk, Lte, 5G, 4g, Mobilfunkmast, Sendestation Mobilfunk, Lte, 5G, 4g, Mobilfunkmast, Sendestation Nadine Dressler

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Schön. Weiter so!

Vielleicht kommt dann ja doch mal jemand auf die Idee, dass eine Bündelung der Ressourcen sinnvoller ist, als 3 (oder 4) Netze nebeneinander auszubauen.
 
@max06.net: Allerdings. Was das alles verbraucht, alleine an Strom um VIER nahezug IDENTISCHE Infratrukturen NEBENEINANDER zu betreiben. Da muss man sich echt an die Birne packen.
Wenn ALLE Netzbetreiber EIN NETZ aufbauen würden, wäre genug Spielraum für Investitionen die eine 100%ige Abdeckung ermöglichen würden.
 
Auf 100% der Fläche kann ich Wasser und Strom bekommen? Komisch, ist mir noch nie aufgefallen....
 
@DRMfan^^: Überall in Deutschland, wo du eine Baugenehmigung für ein Haus bekommst, da gibt es dann auch Anschlüsse für Strom und Wasser.
 
@NixWieWeg: Ja. Hier ist aber die Rede von "Mobiles Internet auf 100% der Fläche" und "ähnlich wie bei Strom und Wasser". Selbst wenn jeder Mensch einen eigenen Mobilfunkmasten zu hause hätte, wäre die Abdeckung längst nicht 100% (da nicht überall Menschen wohnen) ....
 
@DRMfan^^: Festnetzanschluß hat man nicht im Wald... aber Atemluft schon... Seltsam. Aber so ist das eben... in der Twilight Zone
 
@Chris Sedlmair: Hier geht es im Mobilfunk, nicht um Festnetz....
 
@DRMfan^^: Laut Deinem Kommentar ging es um Wasser und Strom.
 
@Chris Sedlmair: Nein. Um den Vergleich "100% der Fläche hat LTE" zur Versorgung Strom & Wasser.
 
Bei 5G sind so oder so Glasfasertrassen nötig, da könnte man ja vielleicht mal auf die Idee kommen alle auf dem Weg liegenden Ortschaften gleich mit Festnetzanschlüssen zu versorgen.

Weiterhin hat man bei einem Festnetzanschluss einen festen Überbuchungsfaktor, beim Mobilfunk schwankt dieser ja von Turm zu Turm. Hier könnte man nur mit einen Mindestüberbuchungsfaktor rechnen (die die das als Festnetzersatz nutzen).
 
@basti2k: dann würde ja von jedem der Vorgarten umgegraben.
Das geht leider nicht, zumindest nicht bei uns.
 
Ok, dann haben wir kein Festnetz mehr sondern ganz tolle Volumen Tarife. Da werde ich ganz bestimmt mitmachen...
 
Und was sagt uns das jetzt? Wer eben beim Eigenheim keinen Festnetzanschluss oder Mobilfunk hat, der kann ja auch ne Sat-Schüssel für Internet an die Hauswand schrauben..... da gibt's auch schon Tarife mit 50MBit. :)
 
In Deutschland ist generell viel verpennt worden. Ich kenne 300-Seelen-Dörfer, die hat man im Zuge der Dorferneuerung mit Koax-Kabel ausgerüstet. Weil sowieso der Kanal saniert werden mußte. Die haben nun Kabel-TV und Kabel-Internet. Gleich daneben ist gar nichts passiert, und die Leute weinen bittere Tränen wegen DSL-2000. Dazu kommt noch die traditionelle Versiedelung der Landschaft. Hier in Nest, da ein Nest... Das Verlegen von Leitungen kostet aber nunmal viel Geld. Das lässt sich mit 30 Euro pauschal im Monat nicht gegenfinanzieren. Die Leute müssen einsehen, daß ihnen das Verlegen von Leitungen in Rechnung gestellt wird.
 
Diese Forderung hört sich ja ganz toll an. Aber bei der Umsetzung scheitert das dann, weil entweder kein Endkunde höhere Preise zahlen will, oder der Hauseigentümer keine Gnehmigung für den Umbau erteilt oder weil Umweltaktivisten gegen die Bauprojekte klagen. Es müssten zuerst die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sowas überhaupt gemacht werden kann.
 
Wenn man das Geld, das eine Firma für den Verkauf zahlt als Pfand nimmt, das nach Erfüllen bestimmter Kriterien zurückgezahlt wird zu 90-95%, der Rest deckt Bearbeitungsgebühen und weitere Kosten ab.
Aber es sollte gestaffelt werden. 75% Netzabdeckung gibt 10% zurück, 80% 20%, 85% 30%, 90% 40%, 92/94/96/98/100% 45/50/60/70%/80% und dir restlichen 10% gibt's erst zur nächsten Versteigerung zurück.
Die Staffelung soll dabei ein Ansatz sein das der Ausbau vorangetrieben wird.
Ein national Roaming kann den Anbietern dann helfen, diese Zahlungen schneller zu erhalten. Es sollte aber auch geprüft werden ob die Masten genügend Endgeräte versorgen können. Ein Touristenhotspot hat andere Anforderungen wie ein Provinznest, aber die Glasfaser Anbindung sollte überall vorhanden sein um Lastspitzen durch Volksfeste abzufangen.
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