Take Two-Chef: Spiele-Streaming hat nur auf richtige Technik gewartet

Das Streaming von Spielen wird sich binnen der kommenden drei Jahre auf breiter Front durchsetzen. Davon ist auch Strauss Zelnick, Chef des Spieleentwicklers Take-Two überzeugt. Allerdings rechnet er im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen nicht ... mehr... Streaming, PC-Spiele, Remotr Streaming, PC-Spiele, Remotr Streaming, PC-Spiele, Remotr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Streaming als DRM ist sicher der Traum aller großen Publisher. Dann gibt's deren Titel nur noch per Stream.
 
@tacc: Streaming als DRM ist sicher der Traum aller großen Plattenlabels. Dann gibt's deren Musik nur noch per Stream.
Streaming als DRM ist sicher der Traum aller großen Filmverleiher. Dann gibt's deren Filme nur noch per Stream.
Die meisten Kunden wollen es. Musik zur Miete (Spotify, Apple Music, Prime), Filme und Serien zur Miete (Netflix, Prime, ...). Bald wird man kaum noch etwas kaufen können, sondern nur zeitweise nutzen dürfen. Wieso sollte die Entwicklung bei Spielen anders sein.
Schön ist das nicht, aber danach hat sich die Entwicklung der Märkte noch nie gerichtet.
 
@Runaway-Fan: Du vergisst scheinbar den kleinen Unterschied, dass man das Kopieren von Musik und Filmen nicht verhindern kann, selbst wenn man es nur als Stream anbietet. Bei Spielen geht das. Die Spielebranche hat also einen wesentlich größeren Anreiz.
 
@tacc: Kommt auf das Spiel und die potentiellen Kunden an. Spiele wie God of War, Horizon Zero Dawn, Detroit: Become Human, Tomb Raider kaufe ich mir nicht, weil ich sie mir bei Twitch oder Youtube anschauen kann. Man kann auch Spiele konsumieren, ohne sie zu besitzen. Manche der Spiele kaufe ich mir dann anschließend trotzdem noch, ohne das dann gekaufte Spiel jemals zu spielen. Einfach nur aus Respekt für die tolle Arbeit der Entwickler.
Ich weiß, dass ich damit nicht der Standard-Gamer bin.
 
@Runaway-Fan: Du bist nicht nur kein Standard-Gamer, du bist gar kein Gamer, du bist nur Zuschauer.
 
@Tomarr: Ich zocke täglich 3 bis 4 Stunden Games. Also glaub nich zu wissen, ob ich Gamer bin oder nicht, nur weil Du mich nicht kennst. Und nur weil ich einige Spiel nicht schaue, heißt es nicht, dass ich andere Spiele sehr intensiv spiele. ;)
 
@Runaway-Fan: Oben beschreibst du das du sie dir auf Twitch und YouTube anschaust und wenn du sie dann mal trotzdem kaufst, spielst du sie nicht. Das nennt man Zuschauer. Ganz einfache Sache. Wenn du doch zocken solltest dann solltest du es vielleicht nicht wie oben beschreiben.
 
@Tomarr: Die Welt ist nicht Schwarz-Weiß. Ich habe oben ja nicht gesagt, dass ich NUR Spiele bei Twitch und YouTube anschaue. Wenn ich schreibe, dass ich gerne Fleisch esse, heißt das nicht, dass ich nicht auch gerne Gemüse esse. Alles, was man über einen Menschen erfährt, ist immer nur ein kleiner Teil des Puzzles. Aber genug dazu, wir driften zu sehr vom Thema ab, zu dem ich im eigentlichen Post schon alles gesagt habe, was ich dazu sagen wollte.
 
@tacc: Dann möchte ich auch nur noch je Spielzeit bezahlen...
 
Jawoll - und hat man ein beschissenes oder kein Netz ist man angeschmiert.
Ist ja schön wenn die Rechenzentren in der nähe sind. Ohne potente und auch bezahlbare Leitungen ist das aber ein kalter.
 
@LastFrontier: Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, dass das in absehbarer Zeit so gut wie auf dem eigenen Rechner funktionieren wird, zumindest bei Spielen, bei denen es auf Reaktionszeiten ankommt, z.B. Rennspiele. Selbst mit FTTH hab ich ohne sonstige Last Pingzeiten im Bereich um die 30ms, erst dann ist das Signal, dass man z.B. auf die Bremse getretten ist beim Server angekommen, dann wird wie auf dem eigenen Rechner gerechnet, aber dann muss daraus noch ein Videostream erzeugt werden, über die Leitung zum Spieler übertragen werden... da sind 100ms Lag schon sehr optimistisch geschätzt... denk ich.
 
@Link: Für den Gelegenheitsspieler läuft das bereits jetzt hervorragend. Ich habe eine Nvidia Shield TV mit Controller und habe bereits Spiele wie Doom oder Raise of the Tomb Raider komplett per Streaming (dank Geforce Now Service) durchgespielt. Neue Titel bei Steam lade ich gar nicht mehr auf meinen Rechner runter, sondern spiele sie nur noch per Stream.
 
Wie werden die Grafikkarten/CPU/Mainboard Hersteller darauf reagieren.
Bei Spiele-Streaming genügt jo schon ein besserer Aldi-Computer. Teure Hardwarebeschaffung ist dann nicht mehr notwendig -> oder hab i da was falsch verstanden...???
Oh! Mein Sohn is grad zum Mittagessen da und der sagte spöttisch. Papa da brauchst keinen Computer mehr, der Wohnzimmer-Fernseher genügt da, alles dort anstöpseln und gut ist's. Die Hardware-Hersteller gehen Pleite, einer nach dem anderen... (Ist wohl nit ernst gemeint oder..?)
 
@lalalala: Das mit dem Fernseher stimmt. Man kann z.B. bei Android TV via Steam-Client, die Spiele vom Hauptrechner direkt spielen. Mit der entsprechenden Internetleitung würde der Hauptrechner dann irgendwann wandern.
 
@floerido: da profitiert nit grad nVidia, Intel oder AMD. Ob die das Zulassen bzw. das Game-Streaming groß unterstützen werden ist fraglich..?? Die TV-Hersteller werden sich freuen wenn's mal soweit ist...
Bis es soweit kommt, vergehen bestimmt 10 oder mehr Jahre. Von den Herrn weiß ja noch keiner, wie das Endprodukt zum Schluss aussehen bzw. funktionieren soll und da gibt es viele Möglichkeiten. Entweder jeder Hersteller hat seine eigene Streaming-Box oder die Fernseher haben alles onbord. Chipkarte (Abo) einstecken, Anmelden und los gehts. Naja, mal abwarten wie sich das ganze entwickelt...
 
@lalalala:
"nVidia, Intel oder AMD. Ob die das Zulassen"
Wie sollen sie es verbieten?

"Die TV-Hersteller werden sich freuen wenn's mal soweit ist..."
??? Weil ihre Geräte zum Anzeigen von Spielen genutzt werden wie seit dem Erscheinen der ersten Heimspielkonsole bereits der Fall ist?
 
@lalalala: Ich weis nicht so richtig. Die müssen ja nicht komplett verschwinden. Die Hardware wird ja trotzdem gebraucht nur nicht mehr beim Endkunden, sondern im Rechenzentrum. Das es weniger wird weil jetzt nicht jeder eine eigene dedizierte Karte braucht (spielen ja nicht alle gleichzeitig) und dadurch der Absatz schwindet ist auch nicht direkt Kausal, da spielen noch weitere Faktoren mit. Wächst der Markt evtl. weil man sich keine Gaming PCs für 1000+€ kaufen muss und sich jetzt viel mehr Menschen dann so ein "Gaminggerät" leisten können (Steambox wurde bspw. für <10€ verkauft). Wächst er vielleicht durch das neue Flatrate Model: wenn ich mir nicht ALLE Spiele selber kaufen muss, sondern frei aussuchen kann was ich jetzt gerade spielen möchte ohne lange Download- und Installationszeiten, könnte es für einige weitere attraktiver werden. Durch einen größeren Markt muss auch mehr Hardware vorgehalten werden. Es gibt dann natürlich auch die negativen Aspekte, in welchen Zyklen werden die Dienstanbieter ihre Hardware Aufrüsten, sind sie auch so begeisterungsfähig wie Endkunden und kaufen sofort neue Hardware? Braucht es 20 verschiedene Chip Versionen von lowend bis highend in einer Architektur?
Im Endeffekt ist es eine mehr oder weniger einfache Gleichung. Es wird aber sicher Gewinner und verliere geben.
 
Können sie gerne machen, aber ohne mich. Ich habe gelernt zu verzichten, beispielsweise bei nicht lokalisierten RPGs oder bei Aktivierungslinits. Schade, dass die Mehrheit dazu nicht bereit ist, sonnst hätten diese Machenschaften längst ein Ende. Stattdessen wird es immer schlimmer und man macht sich freiwillig zum Sklaven der Contentmafia.
 
@Memfis: Ich hab meine Romsammlung fast komplett und ein tollen Bluetooth Controller mehr ist nicht mehr nötig für mich. Das reicht locker für die nächsten 10-20 Jahre für mich. Auch ich kann den blödsinn aussitzen.
 
@Memfis: Ich hab lieber ein Englisches Spiel als das was so dann und wann als Deutsche Lokalisierung angeboten wird. Da würde ich in einigen Fällen noch eher auf eine Fan-Übersetzung warten. Sowas wie Harvest Moon z.B. "Hühn" und "Küren"... Oder "Wie viele Leute sehen aus wie nach rechts". Oder FF7, wo wir bei RPGs sind. In der Ursprungsversion hab ich auch lieber die englische gespielt. Oder Oblivion, als Paradebeispiel für eine schlechte Lokalisierung.
 
@James8349: Eine gute Übersetzung ist natürlich Voraussetzung. Ich verzichte aber beispielsweise auf die Phoenix Wright-Reihe, obwohl ich die absolut klasse finde, aber was will ich machen, wenn ich zu wenig englisch kann um den Inhalt zu verstehen (Zumal es bei der Art von Spiel manchmal auf jedes Wort und dessen Auslegung ankommt)
 
@Memfis: Das ist auch so eine Sache. Nur der Re-Release auf dem 3DS und unter iOS (und die neueren Teile natürlich) sind ausschließlich Englisch. Ich hab die entsprechenden Versionen für den NDS und dort sind sie unter anderem auch in Deutsch. Obwohl ich sie auch dort in Englisch spiele, aber die Wahl ist zumindest vorhanden.

Da würde ich sogar auch mit Boykott antworten. Etwas zu streichen das schon vorhanden war ist nunmal sehr kundenunfreundlich. Auch wenn ichs nicht nutzen würde. Aber wenn Capcom den Aufwand scheut, dann müssen sie eben mit einer kleineren Fanbase leben.
 
@James8349: Ich spiele die Trilogie mittels DSiMenu++auf dem 3DS. Hätte mir es aber auch regulär für den 3DS gekauft, wenn es auf Deutsch verfügbar gewesen wäre. Preis geht für drei Spiele nämlich durchaus in Ordnung (Anders als Nintendo, die für eine Portierung den Vollpreis verlangen). Für Miles Edgeworth Investigations 1 gibt es immerhin einen Fanpatch. An Dual Destinations war eine Gruppe dran, hat sich dann aber wohl aufgelöst.
 
Bereits ein deutsches Angebot hat hier z.b. https://shadow.tech/dede , da kann man dann Crysis auf jedem (internetfähigen) Toaster oder Laptops ohne dedizierte Grafikkarte spielen, oder z.B. auch Battlefield V auf dem iPad.

EDIT: Wenn kein Rechner vorhanden ist, bieten sie auch mit der "Shadow Box" (eol), jetzt Shadow Ghost, siehe https://shadow.tech/dede/community/blog/shadow-ghost einen embedded Rechner an, der eigentlich nur ein Streaming Client ist und daher ziemlich schwachbrüstig (5W) sein kann, trotzdem aber 4K60 in Spielen bringt.

Der Preis erscheint hoch, wenn man sich aber mal ausrechnet, wie viel man sonst für einen Gaming Rechner investieren müsste, der noch dazu nicht wirklich portabel ist, ist das ganze schon nicht ganz schlecht.

Ich bin zwar noch ein Anhänger des "lokalen" Gamings, aber Gründe für Gamestreaming gibt es durchaus:
- Download von riesigen Spielen mit 1Gbit/s auf den Cloud Rechner, anstatt sie über ne 16k Leitung im Schneckentempo nach Hause zu saugen
- Hardwareupgrades (serverseitig) ohne eigene Neuanschaffung
- Spielen von anspruchsvollen Spielen auf billigen Laptops oder Desktops ohne passende Grafikkarte
- PC Spielen ohne PC (mit Shadow Ghost Box)
- Spielen auf mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets) zu Hause und unterwegs (geht auch über 4G)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.