Streit eskaliert: EA weigert sich, in Belgien Lootboxen zu entfernen

Seit etwa einem Jahr gibt es rund um so genannten Lootboxen große Diskussionen, denn so mancher Staat hat diese in ihrer kostenpflichtigen Variante als Glücksspiel eingestuft. Am weitesten ging man in Belgien, dort wurden Lootboxen grundsätzlich für ... mehr... Blizzard, Overwatch, Lootbox Bildquelle: Blizzard Blizzard, Overwatch, Lootbox Blizzard, Overwatch, Lootbox Blizzard

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"Stets eine bestimmte Anzahl an Gegenständen"
Deren Wert um Faktor > 100 schwankt was durch die entsprechende Zwischenwährung klar ersichtlich ist. Der Pity-Timer ist schön und gut, aber das ändert auch nichts daran, dass es im Endeffekt ein Glücksspiel ist.
 
@andy01q: Abzocker bleibt Abzocker ;)
 
@andy01q: PS:: EA betont, dass die Inhalte der Lootboxen nicht gegen eine virtuelle Währung eingetauscht werden können. Ich nehme an, dass es aber möglich ist mit virtueller Währung diese Teile zu erstehen. Diese Aussage macht die News damit noch schlimmer, da es jetzt noch nichteinmal gesichert ist, dass man einen bestimmten Inhalt nach einer begrenzten Anzahl von Versuchen auf jeden Fall erhalten kann.
 
Das ist mal wieder typisch - Jede Firma, die sogar am wenigsten betroffen waren, halten die Gesetze ein aber ausgerechnet EA wegen dessen das ganze ins Rollen gebracht wurde ignoriert das Gesetz und streut Saltz in die Wunde
 
@johndenver: Irgendwie müssen die ja Geld verdienen. Was meinste was los ist wenn die jetzt loot Boxen raus nehmen und einfach mal 50€ pro Monat nehmen damit man Online zocken kann :)
 
Ganz einfach: Verkaufsverbot für die betroffenen Spiele und Händler, welche die Spiele im Land verkaufen bekommen eine Strafe und die Polizei kommt ins Haus und kassiert die Spiele ein. Des Weiteren wird der Firma (EA) bei weiterer Zuwiderhandlung oder Umgehung (Onlinevertrieb) der komplette Handel untersagt und der Dienst (Origin) wird per Verfügung blockiert. Mit PirateBay und co. bekommt man das schließlich auch hin). Wo kommen wir den da hin, wenn eine Firma meint sich über Gesetze und Gerichtsurteile stellen zu können.
 
@Memfis: Also das mit Piratebay ist ein schlechter Vergleich. Es ist eine einfache Internetseite und als User hat man immer Zugriff darauf, wenn man will.
Das könnte man zwar auch über Origin sagen aber da wird es ein wenig stressiger, sobald man online spielen will.
 
@Memfis: Ich fänd's noch viel besser, wenn Belgien entscheidet, dass EA ab Gültigkeit des Gesetzes sämtliche Bezahlungen von Usern für Lootboxen an die User zurückzahlen muss. Das ganze mit einer 10-Jahres-Frist. Dann muss EA entweder handeln oder hinnehmen, dass Belgier unendlich viele kostenlose Lootboxen erhalten. Wenn EA das Rechtsmittel als Banngrund sieht, dann muss außerdem der Kaufpreis des Spiels erstattet werden.
 
@Memfis: Und dann ?
Dann wird es halt Online erworben als Key am besten direkt via Origin.
Um das zu realisieren müsste man aus dem Internet ein Intranet machen wie es in Nord Korea der Fall ist wo wirklich niemand an etwas anderes kommt als das was der Admin dort freigibt.
So würde ein Verkaufsverbot einzig und alleine den Handel vor Ort betreffen vielleicht noch aus Belgien betreute Online Shops.
Und wenn alle Stricke Reißen geht es halt via VPN um es zu Kaufen und zu Aktivieren selbst EA wird hinterher niemanden mehr aussperren nur weil eine Belgische IP zum Spielen nutzen will.
 
@Freddy2712: Wenn Belgien EA blockt, wie viele Spieler werden einen "Umweg" nehmen oder sind in der Lage dazu? Für EA wäre es fatal würde man den Vertriebbder Spiele im Land verbieten.
 
@Memfis: Und was ist mit den Spielen die es nicht haben ?
Du kannst nicht einfach Origin blockieren das geht schlicht nicht da EA Spiele alle auf Origin setzen.
Und wenn man EA dafür schon mit solchen Forderungen begegnet bitte aber auch Valve wegen CS GO.
Dann bitte auch gleich Valve wegen dem Vertrieb von CS GO in Belgien Sperren.
Der Aufschrei dürfte noch größer werden wenn tausende Morgen nicht mehr in ihren Steam Account kommen weil Steam wegen CS GO gesperrt wurde.
Das einzige was man wirklich tun könnte wäre es zu Verbieten das diese Spiele in Belgien Sichtbar im Laden Verkauft werden also Indizieren und gut.
Das einzige Problem ich weiß nicht ob Belgien eine Indizierung wie Deutschland hat.
Ansonsten hilft hier nur eine EU Regelung denn mal Ehrlich klein Belgien hat nicht die Marktmacht der EU.
 
@Freddy2712: Wenn Valverde sich nicht an das Verböte hält gilt das natürlich auch für Valverde, bzw. Steam. Verstehe das Problem nicht. Die Firmen kuschen schon, wenns ernst wird. Für Deutschland brät man schließlich auch immer eine Extrawurst, wenns um die Entschärfung von Gewalt und Nazisymbolen geht.
 
@Memfis: Valverde == Valve (Scheiß Autocomplete und mobile keine Editfunktion)
 
EA ist (zum Glück) dabei sich komplett zu zerlegen. Das Debakel um Battlefront 2 und Battlefield 5 wird Dice zerstören. Bioware ist schon tot. Das Anthem zur Wiedergeburt wird ist stark zu bezweifeln. Wenn jetzt noch diese Ultimate-Seuche vor Gericht landet, war?s das mit EA. Das wird ein Tag zum Feiern.
 
@feikwf: Welches Debakel um Battlefield 5? Hab ich was verpasst?
 
@DON666: ich schätze mal er meint das Debakel mit dem raytracing und den neuen rtx Karten. Das hat wohl dermaßen Leistung gefressen, dass man nicht mal auf 1080p 60fps hatte
 
@TobiasH: Ach so, ein Debakel, das die allerneueste Hardware voraussetzt... Naja, dann betrifft es mich eher nicht. Vielleicht sogar die allerwenigsten unter uns. ^^
 
@DON666: er meint ehere die selbst für Battlefield sehr geringe Vorbestellter anzahl.
 
@DON666: Naja ich meine so Kommentare wie "If you dont like it, dont buy it" und der dadurch recht schwache Vorverkauf tragen auch ihren Senf dazu bei.. Grade auch der Umgang mit den Fans, als der Shitstorm wegen den weiblichen Figuren kam. Da hat EA sich so richtig ein Ei gelegt
EA versucht es so ein bisschen aufApple zu machen und ihren Kunden jeden erdenklichen Mist vorzukochen. Nur bei Apple klappt es, während EA sich damit ins eigene Knie schießt :-)
 
@feikwf: EA ist weit davon entfernt sich zu zerlegen, Eskapaden hin oder her. Entscheidend sind am Ende nur die Gewinnzahlen und diese dürfen weiterhin ziemlich gut aussehen dank Fifa FUT, Madden MUT usw. BF5 wird sich sicher ebenfalls wieder extrem gut verkaufen und die Entwicklungskosten um ein vielfaches einspielen, ob einem das nun gefällt oder nicht.

Ich mag EA nicht, aber aus wirtschaftlicher Sicht sind sie nicht mal im Ansatz in irgendeiner Weise bedroht sich zu zerlegen.
 
Der nächste Schritt ist, dass die belgische Regulierung auf die ganze EU ausgeweitet wird (und kommen wird das ganz sicher, vielleicht dann schärfer und grün-zermürbt, so wie die eigentlich gute Idee der DSGVO) und schwupps war es das mit Lootboxen.
 
@SweetFalke: Dann war es das auch mit Free to Play. Millionen von Spielern fallen weg und der Rest muss für die ausgefallenen Einnahmen mehr bezahlen. Will ich die Leute sehen, wenn sie dann beim Media Markt stehen und hohe 90-1xx€ für Spiele zahlen. Da ist das Geheule ganz schnell wieder groß.

Wo ist das Problem mit Lootboxen? Rubbellose gibt es auch und man hat eine 1: Chance auf den Höchstgewinn. Wie bei Lootboxen auch, gibt eine Droptable mit Dropchancen. Das ist genau das selbe Prinzip.

Steht irgendwer in einer Lotto Bude und heult, weil er für 20€ Lose gekauft hat und nur Nieten dabei waren?....man man man
 
@DaSoul: Willst du mich missionieren? Nungut, dann mal Fakten ... Seit Erfindung des modernen Computerspiels, also ich behaupte einfach mal, das war so um die Zeit des C64, Amiga, oder meinetwegen Atari2600 oder noch simpler den NES, gab es keine Lootboxen und kein Freetoplayandpaytowin, die Leute kauften Spiele für 60 bis 100 Mark - ... und sie tun es heute noch; viele kaufen Spiele um 50 Euro oder mehr (mancher im Angebot online bei Steam oder Gamesplanet, der andere im Laden); und stelle dir vor, die Leute hatten unerträglich viel Spaß, nächtelang, wochenlang! Deine dir wichtigen Lootboxen gibt es erst seit "relativ" kurzer Zeit; wenn die wieder wegfallen würden, dann würde danach in zwei Jahren kein Hahn mehr krähen. Du willst wissen wo das Problem ist? Das Problem ist erst der Anfang. Mal eine Gegenfrage, warum sind sie dir so sehr wichtig? Hattest du Glück? Glückspielsüchtig? Der Kick für den Augenblick? ... ach ... sag es mir nicht; es interessiert mich eigentlich absolut gar nicht. ... Gähn.
 
@SweetFalke: Jup, die pay2win-Spiele nerven schon ziemlich gewaltig. Alles für Spieler mit zu großen Autos, ums mal zu umschreiben..
 
@SweetFalke: Mir sind Lootboxen nicht wichtig und ich spiele selber schon seit langem, weit vor Lootboxen, DLC, Addon und Co. Mich stören sie aber nicht.

Ich hab schon so viele Spiele gespielt, wo ich nach ein paar Stunden gemerkt hab, "irgendwas stört mich/mag ich nicht" und hab nicht weiter gespielt. Hätte ich hier jedes Mal 50€+ auf den Tisch legen müssen, hätte es mich tierisch angepisst.

Sofern es, und das will ich ausdrücklich betonen, kein Pay to win ist, sondern es sich ausschließlich um kosmetische Dinge handelt, habe ich da absolut kein Problem damit.

Das "moderne Computerspiel" auf eine Zeit um den C64 zu datieren, halte ich für sehr falsch. Der Online Aspekt, Vernetzung von Gleichgesinnten, neue Leute kennen lernen, Matchmaking, Co-OP usw. gab es alles nicht.

"Du willst wissen wo das Problem ist? Das Problem ist erst der Anfang." Was ist das denn für ein leeres Argument?!?

Ich will nicht sagen, dass es keine Spiele gibt, die Micro Payments und Co. schamlos ausnutzen, Evolve z.b...

Aber nehme ich jetzt z.b. ein Overwatch, Fortnite usw. da gäbe es sehr viele Spieler die es sich schlicht nicht leisten könnten, mal kurz 50€ auf den Tisch zu legen. Sei es aufgrund des Alters, Einkommen usw. und wo ist hier das Problem, wenn es kosmetische Artikel gibt? Es zwingt dich ja niemand, diese zu erwerben?!

Schön übrigens, dass du mein Rubbellos Vergleich komplett ignoriert hast. Fehlt dir etwa ein Gegenargument?
 
@DaSoul: Würde auch sagen, dass die Zeit des "modernen" Computerspiels eher so mit den 3D-FX und Vodoo-Karten angefangen hat, oder bei Konsolen dem N64.

Bei mir ists inzwischen aber so, dass ich kaum noch AAA-Titel kauf. Die einzigen Titel von großen Studios die ich die letzten Jahre gekauft haben waren die neuen Tomb-Raider, The Witcher und NBA 2k18 (schon eher nur AA-Titel statt AAA). Alles andere (z.B. Factorio, SimAirport, CitiesSkylines ...) ist Indie bis "kleine sympathische Butze" oder von Paradox.
 
@DaSoul: Das Problem ist doch, das Spiele heutzutage gerne mal UM die Lootboxen herum gestrickt werden (siehe BF2 oder auch teilweise Schatten von Mordor 2) und nicht die Lootboxen einfach nur optional drin sind.

Wenn ein Spiel z.b. massiv den Grindfaktor erhöht und damit die Spielzeit unendlich in die Länge streckt sofern man kein Echtgeld investiert, dann läuft etwas falsch.

Ich habe kein Problem damit wenn kosmetische Lootboxen optional vorhanden sind, sofern es eben nicht das Gameplay beeinflusst - egal in welcher Form. Nur leider haben einige Hersteller es hier auf die Spitze getrieben wodurch die ganze derzeitige Situation erst entstanden ist.
 
@Shadi: Mordors Schatten 2 hab ich gespielt, ohne eine Sekunde in den Shop gegangen zu sein. Mir hat das Spiel super gut gefallen, ich hatte nie das Gefühl irgendwo zu hängen oder nur mit Geldeinsatz weiter zu kommen.

Das mit dem Grindfaktor wäre ja Pay 2 Win, hab ich mich mehr als ausdrücklich im vorherigen Post von distanziert.

Ja das Grundproblem ist die Profitgeilheit, wobei ich hier nicht beurteilen kann, woher sie stammt. Investoren/Publisher/... irgendwoher wird der Druck kommen. Dazu kommt, dass es mehr Entwickler denn je gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass da enormer Druck herrscht, möglichst maximalen Ertrag rauszuziehen. Dies sichert letztendlich auch die Existenz des Entwicklerstudios. (was nicht heißt, dass das Vorgehen toll ist)
 
@DaSoul: Natürlich kommt man in Mordor 2 auch weiter ohne Geld zu investieren, aber es zieht sich zwischendrin wie Kaugummi was durch Lootboxen beschleunigt werden kann. Hier wurde die Lootboxmechanik schon stark mit dem Gameplay verzahnt. Wen das grinden nicht stört, der stört sich natürlich auch nicht an dem von mir geschriebenen :)

Nun, viele Publisher argumentieren ja mit den massiv gestiegenen Entwicklungskosten. Keine Ahnung ob das realistisch ist oder nicht, ich denke aber eher das da schon Sachen wie Aktienkurse und Co eine größere Rolle spielen.
 
@Shadi: Also ich hatte nicht den Eindruck, dass überhaupt irgendwo gegrindet werden musste?! Nur um das sicher zu stellen, unter grind verstehe ich, repetetiv stundenlang das selbe zu tun für Loot oder XP. Das hab ich definitiv nie tun müssen.

Nehmen wir Overwatch als Beispiel, das hat wohl um die 140 Millionen Dollar an Entwicklungskosten verschlungen. Das sind keine Peanuts oder ein 0815 mobile game.

Für mich ist Gaming ein Hobby und jedes Hobby kostet Geld. Ob ich jezt ein Vollpreis Titel oder, wenn ich nach Spielstunde X merke, "hey das bockt mich" und einen Premium Pass, einen DLC oder sonstwas kaufe, ist das für mich das selbe. Ich habe zur Unterhaltung und Zeitvertreib Geld ausgegeben.

Ich finde man muss sowas auch immer in Relation setzen. Sagen wir ich gebe für den Ingame Shop meines aktuellen Lieblingsspiels 30€ im Monat aus, spiele es aber nahezu täglich. Ist das nun verwerflich? Ich finde nicht, weil mir die 30€ X Stunden zusätzlichen Spielspaß gewähren.

Jemand anderes würde das als rausgeworfenes Geld ansehen, aber wo zieht man hier die Linie? Ein Kinobesuch mit durchschnittlich 1,5 Stunden Unterhaltung kostet mittlerweile gerne mal 13-14€...ein Cocktail in einem Club kostet 15€ wie lang hab ich da etwas von?
 
@SweetFalke: Das Problem ist, dass der Videospielmarkt sehr stark umkämpft ist. Die Entwicklungskosten sind über viele Jahre schneller als die Nachfrage gestiegen und trotzdem kann man heute ein AAA-Spiel ohne Extras kaum für 80€ anbieten. Die Entwickler/Manager haben deswegen nach alternativen Methoden gesucht um Geld zu verdienen und haben dabei eine sehr unmoralische gefunden. Wenn Lootboxen im weiten Teilen der Welt verboten werden, dann gehen wahrscheinlich ein paar mehr Studios Pleite und Spiele kosten in Zukunft 80, statt 60€ und alles davon ist gut. Weil sich der Markt dann gesundschrumpft und wir für 80€ wenigstens keine verstümmelten Spiele bekommen.
 
@andy01q:
Ein selbst erschaffenes Problem, das die dann auch gerne selber ausbaden können.

Am Ende regelt Angebot und Nachfrage das Geschäft. Einige gewinnen andere verlieren. So war ist, so ist und so wird es wohl immer bleiben.
 
@SweetFalke:

Dein Argument ist irrelevant. Nur weil Einnahmequellen damit verhindert werden und auch bestimmte Produkte, heißt es schon lange nicht das dies nicht verboten werden sollte.

Drogenbarone werden ins selbe Liedchen pfeifen. Sollen wir nun also Kokain erlauben?

Ich persönlich habe nichts gegen FreeToPlay Spiele, fasse davon aber kein an, weil es für mich einfach keine Spiele sind. Ich bin aber nicht so blind und sehe deren Geschäftspraktiken die nun mal glückspielähnliche Elemente aufweisen, und das dann noch verstärkt beim minderjährigem Publikum bewerben.

Zwischen was man sich hier entscheiden muss ist das Interesse einzelner gegenüber dem Interesse Aller. Und es ist ja nicht wirklich so das Publisher hier ihre Verantwortung gerecht werden, das Problem existiert schon seit Jahren. Die Kritik existiert schon seit Jahren. Anstatt es aber besser wird, wird es schlimmer. Meiner Meinung höchste Zeit das sich der Staat einschaltet.

Und wenn diese Einnahmequelle schwindet, entsteht auch schnell eine Neue. Ist ja nicht so als ob das Geld verschwindet...
 
@DaSoul: Es hängt davon ab, wie der F2P Shop eines Spiels implementiert ist.
Ein gutes Beispiel ist übrigens Elder Scrolls Online, auch wenn es eigentlich Buy2Play ist, aber der Shop würde auch OHNE die 'Crown Crates' wie die Lottoboxen dort heissen, funktionieren.
Denn vieles gibt es dort zum direkten Kauf, Zahle x Tokens, erhalte Gegenstand y, ohne 'Lotterie'. Und so funktionierte es vor Jahren, als die ersten 'F2P mit Mikrotransaktionen' kamen. Die Lottoboxen sind, verglichen damit, eine neue Entwicklung.
 
@DaSoul: 1. Free2Play funktioniert auch ohne lootboxen (darf in der Fassung aber gerne sterben).
2. Free2Play ist ein Spielprinzip, dass im Kern darauf basiert, dass einige wenige Glücksspielsüchtige Menschen besonders hart abgezockt werden. Ich spiele gern F2P, aber mir ist bewusst, dass das oft nur möglich ist, weil irgendwo ein armes Schweim buchstäblich seine Rente verspielt. Darauf kann ich gerne verzichten.
 
@andy01q: Das ist eine äußerst begrenzte Sichtweise. Scherst du jetzt jeden der Spielinhalte kauft als "glücksspielsüchtig" über einen Kamm?

Ist doch wie mit jeglichem Konsumgut, es gibt immer Menschen, die es übertreiben. Bestes Beispiel: Alkohol. Aber sollte man jetzt JEDEM Alkohol verbieten, weil einige wenige nicht kontrolliert damit umgehen können? Definitiv falscher Ansatz!
 
@DaSoul: Die meisten F2P-Spiele generieren nunmal über 90% ihres Umsatzes von weniger als 1% der Kunden und das Prinzip F2P ist nur deswegen so groß geworden.
Dass es auch gute F2P-Spiele gibt, bei denen das nicht so ist (Blizzard als Positivbeispiel) ist wahr, allerdings bleibt meine Aussage mit dem Wort "Kern" und "oft" uneingeschränkt bestehen.
Ich sage auch nirgendwo (nichtmal in meinem anderem Post), dass ich dafür bin Lootboxen zu verbieten. Ich sage stattdessen jetzt, dass Lootboxen unter Glücksspielaufsicht gestellt gehören und für Menschen unter 18 weitgehend unzugänglich sein sollten. Das ist der gleiche Maßstab, den ich für alle Drogen anlege.
edit: Vll. kennst du die alte Fernsehwerbung am Lagerfeuer über Legend27 wie sie raunen und staunen wie stark der Spieler ist. Die ist direkt an Menschen getargeted, die dann einen Kleinwagen in das Spiel stecken, damit andere Menschen über sie staunen. An arme Glücksspielsüchtige eben. Und natürlich sind Kinder für so einen Blödsinn besonders anfällig.
 
@DaSoul: Es gibt kein "Free 2 Play". Niemand hat was zu verschenken.
 
@Memfis: Die Aussage ist Quatsch. Beispiel: Hearthstone hab ich lange gespielt, nicht 1 Cent ausgegeben. Was war daran jetzt kein Free 2 Play?
 
@DaSoul:

Alles kostet etwas. Nicht alles was kostet muss direkt Geld sein.

Spiele die auf Free2Play ausgelegt sind müssen sich irgendwie finanzieren. D.h. es werden Elemente eingebaut die einem Spieler dazu bringen soll Echtgeld auszugeben.

Viele Spiele tun das vor allem durch das grinned, die im späteren Verlauf extrem mühselig werden. Andere tun das über kosmetische Items, die dann entweder extrem beworben werden und oder der Entwickler sich um nichts anderes mehr kümmert.

Das sind alles Elemente mit denen du indirekt zahlst. Ob es dich am Ende stört ist wahrlich eine andere Frage.

Daher bleibt die Aussage von Memfis richtig. Es gibt kein FreeToPlay, niemand hat etwas zu verschenken. Etwas ist kostengünstig würde ich noch einsehen. Aber nicht kostenlos.
 
@Andy2019: Die Fakten kenne ich alle, aber nochmal, was hat mich das Hearthstone spielen gekostet? Wenn ich für etwas kein Geld ausgebe, ist es kostenlos.

Mag sein, dass ~10% der Spieler, die restlichen 90% mitfinanzieren, okay. Dennoch ist es dann für die restlichen 90% kostenlos.

Und ob Blizzard etwas mit meinen Daten macht, hat mit Hearthstone nichts zu tun, denn hier stimme ich den generellen Blizzard/Battle.NET AGB zu, bzw. hab dies davor schon getan.
 
Wenn interessiert EA noch, Bioware ist tot, Dice auch, die können alle nur noch Casual Schrott produzieren. Als klassischer Vielspieler hat EA mir nichts mehr zu bieten. Origin ist nur noch wegen ein paar alten Spiele installiert, sonst könnte ich es deinstallieren. Und darum wehrt sich EA ja so, denn das einzige Zugpferd welches die noch haben ist FIFA.
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