"Nicht perfekt": Gesichtserkennung lieferte Polizei 92% Falschpositive

Einer der größten Einsätze von Gesichtserkennungs-Systemen durch die Sicherheitsbehörden endete im Grunde im Desaster. Die zuständigen Stellen versuchen allerdings händeringend, das biometrische Verfahren trotzdem zu verteidigen und suchen nach ... mehr... Huawei, Honor, Gesichtserkennung, Face ID, 3D-Scanner Bildquelle: Honor Huawei, Honor, Gesichtserkennung, Face ID, 3D-Scanner Huawei, Honor, Gesichtserkennung, Face ID, 3D-Scanner Honor

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Wie kann man nur "false positve" mit "Falschpositive" übersetzen? Das tut doch im Hirn weh....
 
@BartHD: Mal davon ab das es zwei Worte sind (Falsch positive), wo ist deiner Meinung nach der Fehler der dich so erzürnt und es nötig macht eine Kopfschmerztablette zu nehmen?
 
@Dark Destiny: Naja gut, wir können morgen auch in der Headline "Facebook" mit "Gesichtsbuch" übersetzen, aber was soll der Quark?
 
@BartHD: Facebook ist aber mehr eine Marke wie z.B. Adidas oder Amazon.
Ausnahmsweise sehe ich bis auf den Fehler mit den zwei Worten keinen Fehler bei WF.
Zumal "Falsch positive" auch im Deutschen gebräuchlich ist.

Zum Beispiel : "Falsch positiver Schwangerschaftstest"

EDIT: Heiliges Hörnchen. Sind schon wieder irgendwo Ferien wegen der ganzen Minus verteilerei?
 
@Dark Destiny: also ich hätt ja fälschlich positiver Schwangerschaftstest geschrieben, das klingt auch nur gestolpert.
 
@laforma: Im Grunde hätte ich garnichts geschrieben.

Aber ich finds mal wieder interessant wie über einen Fehler in der Headline diskutiert wird anstelle über die News selbst welche eigentlich recht bedenklich ist.

Aber das ist halt WF.
 
@Dark Destiny: Das Problem ist, dass die Kiddies die sich mit dem Internet befassen zu viel Freizeit haben. Für die Schule lernen ist out. Und wenn man sich mit Windows beschäftigen will, dann braucht man nur Win in google eingeben und bekommt als drittes Ergebnis WF. Deshalb landen die hier. Bei Gesichtsbuch gibt es keinen Minusbutton, da müssen die sich woanders austoben.
 
@Dark Destiny: dann haettest du auf barthd antworten sollen und nicht mir. ich hab am titel nichts auszusetzen. aber hauptsache was dazu schreiben - das ist halt wf. ;)
 
@laforma: Sry bro aber das gilt bei dir.
1 ) Ich habe BartHD geantwortet.

2) Dann kam dein Post zitat : @Dark Destiny: also ich hätt ja fälschlich positiver Schwangerschaftstest geschrieben, das klingt auch nur gestolpert. "

Auf den ich freundlich weise geantwortet habe da du mich mit " @Dark Destiny " angesprochen hast.

Mach aber nüscht.
 
@BartHD: Facebook ist ein Eigenname. Die Headline ist aber Eine Überschrift oder eine Titelzeile.
 
@BartHD: Ja, Fehltreffer wäre hier das richtige Wort gewesen.
 
Auch sehr spannend wäre die Frage nach den False Negatives. Also wie viele bekannte "Verbrecher" das System durch gewunken hat.
 
Ochjoa, bischen Schwund is imma.
 
@Driv3r: Toleranz nennt man das. Das System braucht einen gewissen Spielraum. Oder wie WF es so niedlich geschrieben hat... "Von der Perfektion letztlich aber so ziemlich maximal entfernt."

Du kannst bei einem so tollen System, welches die Regierungen in naher Zukunft mit Sicherheit überall durchprügeln wollen, doch nicht so schrecklich negative Worte wie "Schwund" verwenden. Das geht nicht. Wenn du so weiter machst bist du dann der erste erkannte Verbrecher wenn du an so einem System vorbeikommst. Da musst du schon ein wenig aufpassen.
 
man kann es auch so rechnen 450 Menschen wurden eingesperrt ("450 arrests"), darunter 278 zu Unrecht, also völlig unbescholten. 173 evtl. zurecht, darunter die zwei dicksten Fische eine verurteilter Räuber (sechs Jahre Haft) und ein Einbrecher (4.5 Jahre Haft) waren. Das hat es gebracht.
Man kann 278 Menschen fragen ob sie froh darüber waren unschuldig im Knast gelandet zu sein damit zwei Einbrecher gefaßt werden konnten?
 
@ruder: Wenn Du genau liest:

"...the technology had led to more than 450 arrests since its introduction. It also said no one had been arrested after an incorrect match".

Also die 450 hatten tatsächlich alle (mehr oder weniger) etwas auf dem Kerbholz, die "false positives" konnten, vermutlich nach einer einfachen Ausweisüberprüfung, einfach weitergehen.
 
@rallef: Und ihr beide meint das macht es jetzt besser?

Naja gut, dann machen wir doch in Zukunft einmal im Jahr klar Schiff. Wir sperren alle ein und wer nichts getan hat zückt kurz seinen Ausweis und darf dann wieder gehen.
 
@Tomarr: Ja, das macht es besser. Wenn 450 Gewalttäter oder flüchtige Bösewichte, wie immer man das definieren mag, aus dem Verkehr gezogen worden sind, ist das ein Erfolg. Den natürlich nur die Bösewichte nicht gut finden ;-)

Und die anderen sind nicht eingesperrt worden, sondern sind mit einem freundlichen "Guten Tag" kurz angehalten und um ihre Papiere gebeten worden.

Ich weiß nicht ob Du die Sicherheitsmaßnahmen bei großen Sportevents, Festivals usw kennst, da ist das noch das harmloseste.
 
@rallef: Fragen wir mal andersrum. Was soll der Vorteil gegenüber der herkömmlichen Methode sein, wo halt alle Ausweise kontrolliert werden, wenn das System so fehleranfällig ist wie hier. 92 % Falsche Positiverkennungen, da kann man auch von 92 % falsche Negativerkennungen ausgehen. Denn warum sollte es andersherum besser funktionieren?
 
Na solange sich die Fahnder der Fehlerträchtigkeit des Systems bewusst sind und die Treffer nur als eine "konzentrierte Auswahl an zu überprüfenden Individuen" ansehen, ist doch alles in Butter.

Mit anderen Worten es wird ja niemand "auf Verdacht" gleich erschossen, sondern wer sich als unproblematisch erweist, kann ja mit einem freundlichen Gruß weiter gehen.

Mich würde, genau wie auch schon [o2]-=FFKangoroo=- geschrieben hatte, vielmehr der Anteil der false negatives interessieren, und ich vermute, dass die Quote gerade in großen Menschenmengen bei der ermüdungsfrei arbeitenden KI deutlich besser ist als bei menschlichen Fahndern.
 
Ich hab mich privat auch mit softwaregetützter Gesichtserkennung befasst und das Ergebnis wundert mich gar nicht. Das funktioniert nur, wenn man so ein System ausreichend trainiert, also möglich viele unterschiedliche Bilder er zu erkennenden Gesichter hatte.

Das dürfte aber bei den ganzen Hools eher unwahrscheinlich sein.
 
Bedeutet dies, dass von rund 170.000 Menschen anhand der Gesichtserfassung 2470 Menschen näher kontrolliert wurden wovon rund 8% auf einer Fahndungs-Liste zu finden waren?
Klingt für mich nach einem sehr gutem Werkzeug aus einer großen Menschenmenge Personen auszusieben, die von Beamten kontrolliert werden sollen.
Ich vermute, dass die Erfassung bzw. der Abgleich von 170.000 Menschen, ohne Filterung durch eine KI, durch Beamte nicht im Ansatz diesen Erfolg gebracht hätte.

Für den Fall, dass man einem Straftäter ähnlich sieht und damit praktisch überall, wo diese Art Überwachung zum Einsatz kommt, näher kontrolliert wird, stelle ich mir das super nervig vor.

Rein aus Interesse: Was wurde eigentlich aus den erhobenen personengebundenen Daten? Wurden diese nach der Auswertung gelöscht?
 
Ich frag mich ja wirklich, wie man früher Kriminelle aufgespührt hat...
Da kann man ja schon bald nen Affen hinsetzen... zu dumm nur, das das System ned funktioniert ;-)))
Also wieder zurück zur "richtigen" Polizeiarbeit - und das flott ;-)
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