Größter Solarstrom-Einkauf bringt Microsoft auf Fluxkompensator-Level

Microsoft wird die Energiewende zukünftig noch stärker unterstützen, indem entsprechende Stromproduzenten mit Versorgungsaufträgen längerfristig wirtschaftlich abgesichert werden. Der Software-Konzern hat jetzt den umfangreichsten Vertrag ... mehr... Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Bildquelle: Clearly Ambiguous (CC-BY) Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Clearly Ambiguous (CC-BY)

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400 hektar um 50% eines Unternehmens abzudecken... Das ist alles andere als umweltfreundlich.
 
@freakedenough: Inwiefern?
 
@freakedenough: Die Zahlen hast du willkürlich aus dem Artikel rausgegriffen?

50 % von Microsofts Energiebedarf sind 1,2 GW.
Das Solarkraftwerk liefert auf 800 Hektar 500 MW, wovon MS 315 MW bezieht. Rein rechnerisch nutzt MS also 500 Hektar des Kraftwerks.
 
@freakedenough: Habe ich mir auch gerade gedacht. Nichts gegen Solarstrom, aber wenn dafür riesige Flächen verbaut werden, ist es meiner Meinung nach nicht Umweltfreundlich. Zugegeben, in den USA ist "Fläche" das kleinere Problem, aber dies auf Deutschland zu übertragen, wäre eher schwierig. Schön wäre es, wenn jede Dachfläche dafür verwendet werden müsste. Dann würden sicher einige Kraftwerke abgeschaltet werden können. Bleibt noch das Problem mit der Zwischenspeicherung für die Zeit in welcher die Sonne nicht genügend Strom liefern kann.
 
@skyjagger:
500 Hektar sind 5 Mio m², ergo nur eine Fläche mit den Maßen 2,36km * 2,36km, in den USA ist das nichts

Edit: Für die Zwischenspeicherung wird es in 10 Jahren in vielen Einfamilienhäusern Hausakkus geben sowie mehrere Millionen Elektroautos
 
@GRADY: ja, ich hatte es ja geschrieben das die Fläche in den USA nicht das Problem ist. Anderen Ortes sieht es da schon anders aus. Und wenn dann noch (Ur)Wald dafür gerodet werden sollte..... Frage Zwei wäre dann noch, wie sieht die Umweltbilanz von den Solarzellen derzeit aus? Früer war die ja mal so richtig "toll"...
 
@skyjagger:
In Zukunft werden Solarzellen in jegliche Produkte eingebaut werden, erst in Autos und in Dachziegel, dann in Straßenbeläge und später auch in Kleidung, Fassaden und Fenster...
Sprich der Bedarf im großen Stil Landfläche zu roden wird immer geringer...

Zu deiner Frage 2: Die Umweltbilanz verbessert sich stetig, da polykristaline Solarzellen immer effizienter werden und so monokristaline Zellen, die aufwendiger in der Herstellung sind, aber einen höheren Wirkungsgrad haben (ca 4-8% Differenz), vom Markt verdrängen...
 
@GRADY: Solarenergie in Form von Photovoltaik war früher nicht einmal umweltfreundlich, da sie in der Produktion mehr CO2 brauchten als sie später einsparen konnten. Aber zum Glück hat sich das gebessert. Jetzt kann man Photovoltaik als umweltfreundlich ansehen. Aber leider hat sie immer noch eine relativ schlechte Effizienz. Dazu kommen Verluste beim Transport und bei jeder Transformation, sowie bei der Speicherung. Sollte die Energie also nicht im Einfamilienhaus produziert oder verbraucht werden, dann ist ist das kein guter Weg. Es geht einfach zu viel Energie verloren und ist zudem sehr teuer. Der Vorteil ist nur, dass diese Lösung in der Bevölkerung durchgesetzt werden kann, denn die technisch besseren Lösungen werden von der Bevölkerung abgelehnt. Der Versuch z.B. einen großen Speichersee anzulegen (sehr effizient), ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Umweltschutz wird gerne gemacht solange es nicht vor der eigenen Haustür ist.
 
@freakedenough: solarpanele in einer Wüste, wo sonst nix herkommt außer staubiger wind ist also umwelt-un-freundlich. aha

klar, wenn dafür Felder, Wiesen, Wälder oder so weichen müssen, seh ich das auch so.

geht nur leider aus dem Bericht nicht hervor.
 
@freakedenough: Du kannst ja gerne mal umrechnen, wie viel das in Tonnen CO2 (Kohleverstromung) oder Hektar Stausee (Wasserkraftwerke, wo die Fläche völlig geflutet, also zerstört würde) wäre...

Microsoft ist nun mal kein Kleinbetrieb, die Datenzentren saugen einiges an Strom, das kannst Du nicht mit dem Fußabdruck des Menschen in der Altsteinzeit vergleichen, wo einigen zigtausend Neandertalern in ganz Europa mehrere tausend Holzfeuer zum Überleben gereicht haben.

400 Hektar (oder wie K.-B. schreibt: 500) erscheint mir sogar erstaunlich wenig, für so ein riesiges, energieintensives Unternehmen.

Edit: Die Solaranlage in Virginia mit 500 MW ist nur eine der Energiequellen, um die es geht - dazu kommen noch viel mehr andere, "weltweit", da relativiert sich natürlich meine Aussage von oben.
 
Das Ding heißt eigentlich Fluxkondensator. Fluxkompensator war ein Übersetzungsfehler
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