Berlin: Stadtkultur und Internet-Firmen werden zu Feinden

Häufig gelten Internet-Firmen und eine lebendige Club-Kultur als zwei Seiten der gleichen Medaille. In der Realität sieht das aber ganz anders aus. Die wohl bekanntesten deutschen Internet-Unternehmer Deutschlands sind in Berlin gerade dabei, einen ... mehr... Berlin, Stadt, Fernsehturm Bildquelle: Media Broadcast Berlin, Stadt, Fernsehturm Berlin, Stadt, Fernsehturm Media Broadcast

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Ich verstehe nicht, warum derartig personalintensive Ansiedlungen wie Zalando oder Google in die Innenstadt müssen. Ebay hat es in Berlin genau richtig gemacht. Raus in den Speckgürtel, dort hin wo eine S-Bahn Station ist. Pendler müssen nicht jeden Morgen in die Stadt und Mitarbeiter aus der Stadt können bequem mit den Öffis zur Arbeit.
 
@Alfred J Kwack: Weil das eine Stadt lebendiger macht, wenn Leute dort arbeiten, wo sie auch wohnen. Zudem kannst du in der Mittagspause in verschiedenen Restaurants essen gehen und direkt noch andere Sachen besorgen. Außerdem arbeiten die meisten Menschen lieber in einer schönen Innenstadt als in irgendeinem Bürogebäude am Flughafen.
 
@elbosso:
Ja, ne, is klar!!!
Weil die Leute da auch wohen wo sie arbeiten - der Berufsverkehr in und um jede dieser Großstädte wird ausschließlich von den dort wohnenden Städtern verursacht.
Das ist wohl mit lebendiger gemeint, denn am Wochenende ist nicht viel von Leben zu sehen und zu den üblichen Arbeitszeiten ist auch kein Aas auf der Straße unterwegs. Na, also ich weiß nicht, vielleicht arbeite ich auch einfach nur in der falschen Stadt mit dem höchsten Pendleraufkommen!?
 
@Fireball3: Ich habe bis neulich in der Stadtmitte von Stuttgart gearbeitet und hatte eine Mehrheit an Kollegen, die zur Arbeit laufen konnten oder die Stadtbahnen genutzt haben. Wenn die Leute ordentlich verdienen, dann wohnen sie in aller Regel auch stadtnah und pendeln nicht ewig. Bei dir scheint das also anders zu sein :)
 
@Fireball3: Pendeln ist Zeitverschwendung. Lebenszeit ist mir das wichtigste, wenn ich 2 Stunden im Auto/S-Bahn verbringen muss, wäre das furchtbar - wobei SBahn mag noch gehen, da könnte man noch arbeiten/lesen. Der Weg zur Arbeit sollte so gering wie möglich sein.
 
@Alfred J Kwack: Zalando ist doch auch außerhalb angesiedelt. Mag sein, dass die kleinere Zweigstellen in der Stadt haben (und benötigen?). Kann mir schon vorstellen, dass das Sinn macht. Die Hauptansiedlung befindet sich aber soweit ich weiß außerhalb.
 
@MiezMau: Nein, sie ist genau in der Innenstadt, das macht die Arbeitsplätze interessant!
 
@ThePuCe: Bei Brieselang, westlich von Berlin ist aber auch ein Riesenkomplex mit Zalando, direkt neben Amazon.
 
...und wieder ein Artikel, der nur ganz am Rande mit IT zu tun hat und eher in die Rubrik "Kapitalismuskritik" passen würde.

Hat schon Tradition bei Winfuture.
 
@rw4125: ....und das ist auch gut so, wenn man mal über den Tellerrand schaut. Weiter so Winfuture!
 
@Redpunch: Sicher.
Es wäre halt nett, wenn Winfuture auch mal auf der rechten Seite über den Tellerrand schaut, und nicht ständig nur auf der linken.

Zwecks der Balance wegen. ;-)
 
"Kapitalismus befiehl, wir folgen dir!" Das ganze System ist krank.
 
@PCLinuxOS: Na dann biete doch mal eine sinnvolle Alternative an!
 
@unwichtig: Wenn Dir kein einfallen, fehlt es dir an Kreativität.
 
Einer der renommiertesten Clubs von Berlin? Nichtmal unter die Top10 würde der kommen...
 
Ich fasse mal zusammen, Kreuzberg WAR mal ein alternatives Viertel. Ich kenne Berlin Kreuzberg zwar nicht, aber hier in Düsseldorf gibt es paar wenige verbliebene alternative Ecken.
Dann kamen Clubs u.Ä. und es dürfte mit diesem Alternativen wohl vorbei gewesen sein. Jetzt bekommen diese Clubs Probleme und das Geschrei geht los? Schade aber auch...
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