Heathrow: Gesamtes Sicherheitskonzept ging auf USB-Stick verloren

Das gesamte Security-Konzept des Großflughafens London Heathrow ist an die Öffentlichkeit gelangt. Noch ist unklar, wie das Problem genau entstehen konnte. Fest steht derzeit nur, dass quasi alle Unterlagen dazu auf einem USB-Stick wortwörtlich auf ... mehr... Flugzeug, flug, Airbus, british airways, A319 Bildquelle: British Airways Flugzeug, flug, Airbus, british airways, A319 Flugzeug, flug, Airbus, british airways, A319 British Airways

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Ich würde drauf tippen, dass jemand die Daten für eine interne Presentation brauchte und da man vom Laptop an dem der Beamer hängt nicht auf den Fileserver zugreifen konnte wurde der Ordner halt mal schnell auf den Stick kopiert und dann einfach drauf vergessen.
 
@Sam Fisher:
Wie kann man sich so vehement für alle Themen auf dieser Welt disqualifizieren?
 
Hätte das ein Terrorist gefunden, würden die Sektkorken so laut knallen, das man es Meilenweit hören kann. Unglaublich, das so etwas sensibles einfach auf ein Stick auf der Straße rumliegt. Man könnte meinen, das wäre grob fahrlässig passiert, aber ist ja nochmal gutgegangen, wenn man bedenkt was hätte alles passieren können mit den Daten.
 
@Homie75: gutgegangen? wenns ein nachrichtenmedium in die finger bekommt is nix mehr mit gutgegangen, sondern da müßen ALLE konzepte neu erstellt werden und auch die beschriebene technik muß getauscht werden!

edit: eigntlich egal wer´s gefunden hat...schritte sind ummer einzuleiten
 
@elektrosmoker: ein Terrorist hätte es aber nicht öffentlich gemacht das er diese Daten besitzt und diese ausgenutzt um möglichst viel schaden/Personenschaden an zu richten aber du heulst rum weil sie ALLE Konzepte neu erstellen müssen .. sag mal tickst du nicht mehr ganz richtig ??
 
@coi: wo heul ich denn rum?
ich bin ja deiner meinung, dass ein terrorist gleich etwas schaden angerichtet hätte, wäre er der alleinige finder bzw besitzer diese infos.
aber ich (und bestimmt auch viele sicherheitsexperten) bin dennoch der ansicht, dass ALLE konzepte von grund auf neu erstellt werden müssen, sollten diese in irgendeiner weise an die öffentlichkeit gelangen. weil die öffentlichkeit is ja breit gefächert und ein oder zwei terrouristen sind da sicher darunter...
und nur auf das wollte ich raus und homie75 mitteilen. weil ja eben doch nicht alles gutgegangen ist.
mir persönlich ist es ja klar, dass pläne nun geändert werden müssen, ihm war es das vielleicht nicht und deshalb hab ichs erwähnt - vielleicht nicht schön kuschlig formuleirt oder mit den besten worten, aber richtig ticken tut mein wecker schon noch!
vielen dank der nachfrage!
 
woher weiß man dass der Stick die einzige Kopie ist?
 
@neuernickzumflamen: Das weiß man nicht, deshalb ja auch "Das zuständige Personal dürfte aktuell aber auch damit beschäftigt sein, diverse Änderungen in Angriff zu nehmen." ;-)
 
Es wäre auch nicht sonderlich schwer gewesen, die Daten auf dem Stick wenigstens zu Verschlüsseln. Nicht einmal das hat man geschafft.
Im Umgang mit Computern herrscht sehr viel Gedankenlosigkeit und oft genug auch Dummheit, was ich aber jemanden, der Zugang zu sämtlichen(!) Sicherheitsvorkehrungen des größten Flughafens in Europa hat, eigentlich nicht unterstellen möchte.
 
@feinstein: Weißt du wer den Stick verloren hat? Warum sollte einer der Daten entwendet unbedingt verschlüsseln?
 
@Paradise: Damit derjenige, der den Stick findet, nicht weiß, was drauf ist.
 
Sollte ich einen USB-Stick auf der Straße liegen sehen, würde ich den mit Sicherheit nicht an meinen Rechner stecken.
Unglaublich, dass es immer noch Menschen gibt, die da völlig schmerzfrei schauen, was da wohl drauf ist und quasi jede Malware und jeden Mist auf ihren Rechnern akzeptieren..

Davon mal abgesehen benötigt man für eine Präsentation keinen USB-Stick mit 76 Ordnern voll Infos über Sicherheitsmaßnahmen eines der größten und wichtigsten Flughäfen. Wie man zulassen kann, das heutzutage sowas noch auf USB-Sticks gezogen werden kann, ist mir ein Rätsel.
Hier an der Arbeit (Krankenhaus) gibt es keine Rechner mehr, die externe Speichermedien zulassen. Und will mal jemand was mitnehmen um zu Haus etwas zu erledigen oder vorzubereiten, darf derjenige sich bei der IT-Abteilung vorstellen mit einer Genehmigung seines direkten Vorgesetzten und bekommt für eine definierte Zeit einen verschlüsselten und mit PIN geschützten Stick und eine Freigabe an seinem Rechner. Der Stick muss dann auch persönlich gegen Unterschrift abgeholt und wieder abgegeben werden.
 
@MaikEF_: Erstens kann man Scannen und zweitens muss man ja nicht seinen Hauptrechner verwenden. En olles Laptop mit nem live Linux zum drauf schauen tuts auch.
 
@Paradise: Dann scan mal den Stick: https://usbkill.com/
 
Bei uns wird das so gehandhabt (öffentlicher Link):
http://www.vbs.admin.ch/de/themen/integrale-sicherheit/geheimschutzverfahren.html

... Gilt u. a. auch für CH Unternehmen.
 
Womöglich kriegt der Finder nun aber auch Ärger, weil er geheime Informationen an die Öffentlichkeit weiter gegeben hat.
Sollte man sowas nicht an die Polizei geben?

Keine Ahnung wie die Gesetzeslage in UK so ist, aber wenn er wusste, was drauf war (und laut Text hat er da ja überprüft), hätte er ja wissentlich Geheime Infos weitergegeben, oder nicht?

Natürlich wünsche ich der Person das nicht unbedingt, aber die Entscheidung das an die Presse zu geben, kann ich nicht ganz nachvollziehen (außer dass er halt Aufmerksamkeit wollte).
 
@pcfan: Steht irgendwo, wie der Mann heisst? Mit der Weitergabe an die Presse entsteht öffentlicher Druck und das bringt Bewegung in die Sache. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen sowieso geändert werden, jetzt kann man das nicht mehr unter den Tisch fallen lassen.
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