Electronic Arts stampft jetzt auch sein Studio Visceral Games ein

Der Publisher Electronic Arts (EA) wird das recht bekannte Entwicklerstudio Visceral Games jetzt auch dicht machen. Zumindest soll das mitten in der Entwicklung steckende große Star Wars-Projekt nicht eingestampft, sondern in andere Studios ... mehr... Electronic Arts, Logo, Ea, Headquarter Bildquelle: Electronic Arts Electronic Arts, Logo, Ea, Headquarter Electronic Arts, Logo, Ea, Headquarter Electronic Arts

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Ich muss immer noch an Westwood und Bullfrog denken. Ehemals legendär, durch EA geschunden und getötet.
 
@Kirill: Eher von EA aufgrund ihres ersten grandiosen Hits mit einer Unmenge an Kapital versorgt um ihre Wunschprojekte umsetzen zu können und dann nicht in der Lage gewesen vernünftig mit Geld umzugehen, sodass sie sich zu einem Millionengrab entwickelt haben und es letztendlich die einzig vernünftige Lösung war, die Dinger abzuwickeln.
 
@mh0001: Das war wohl eher das Gegenteil. Die kreativen schaffenden Kräfte mussten sich auf einmal vor den großen EA-Bossen rechtfertigen und wurden von der ganzen Bürokratie begraben, statt einfach entwickeln zu können wie sie es vorher gewohnt waren.
 
@James8349: Dafür hatten sie dann aber auch weit höhere Budgets als sie es vorher gewohnt waren und somit größeren Spielraum ihre Kreativität auszuleben. Dass man sich damit dann jemandem gegenüber zu rechtfertigen hat ist auch klar. Zu solchen Verträgen gehören immer zwei Parteien.
 
@LotuSan: Du kannst nicht einfach eine kleine Spieleschmiede in einen Riesenkonzern eingliedern. Das funktioniert in den seltensten Fällen. Budget ist nicht alles.
 
@James8349: Das mag sein, aber wie ich sagte: "zu solchen Verträgen gehören immer zwei Parteien". Es sind nicht immer die "großen bösen Publisher" sondern oft genug auch "kleine gierige Entwickler" die ihre Ressourcen und Möglichkeiten nicht richtig einschätzen und zu allem JA sagen, sobald sie den Geldkoffer sehen. Am Ende des Tages sind das auch nur Menschen, die ihre Rechnungen zahlen müssen und sich vielleicht noch ein schickes Auto in die Garage stellen möchten. Was viele vergessen oder verdrängen ist, dass die Spiele Industrie genau so ein hartes Business ist, wie jedes andere in dem es nur um das Geld geht. Am Ende trifft sicher jeden etwas Schuld, aber nur schwarz und weiß sucht man auch dort vergebens.
 
@LotuSan: Das kommt auf die Umstände an. Wenn dein Mutterkonzern dich veräußert, dann hast da nicht grad die Wahl, sofern du dich nicht "freikaufen" kannst. Von einer "feindlichen Übernahme" ganz zu schweigen.
 
@James8349: Sowas wie feindliche Übernahmen gibt es in dem Bereich nicht, weil die wenigsten Entwickler an die Börse gegangen sind. Wenn keine eigenen Anteile veräußert werden, kann sie auch keiner ungewollt übernehmen. Der Publisher kommt, macht ein Angebot und der Entwickler sagt ja oder nein.
 
@LotuSan: Es sind auch die wenigsten Entwickler selbstständig ohne einen Mutterkonzern. Westwood z.B. gehörte zu Virgin, als EA sie übernommen hat. Virgin brauchte eben Geld. Da hatte Westwood nicht viel zu sagen, weil sie das Geld selbst wohl kaum aufgebracht hätten.
 
@James8349: Das ist eine Darstellung. Einige ehemalige Mitarbeiter sowohl von EA als auch der betroffenen Studios sagen mittlerweile das genaue Gegenteil. Demnach ging es in die Richtung, dass EA den Studios quasi jahrelang einen Blankoscheck ausgestellt hat nach dem Motto "Ihr seid die besten, nehmt euch alles was ihr braucht um den nächsten Hit zu bringen", und als dann nach Jahren immer noch nichts halbwegs brauchbares zurückkam, (zu) langsam angefangen hat mal vorsichtig nachzuhaken...
Die Öffentlichkeit hat dann erst mitbekommen, als es am Ende geknallt hat, und dann war es natürlich das böse EA, was zu viel reingeredet und das Studio kaputt gemacht hat.
Ich kann nicht beurteilen, wer Recht hat. Aber ich habe keinen Grund einer Seite mehr zu glauben als der anderen, zumal ja auch von Seiten der damals geschlossenen Studios ähnliche Darstellungen mittlerweile ans Licht gekommen sind.
 
EA kann sich auch gerne selbst einstampfen, kein Verlust.
 
Star Wars mit EA = überteuertes Spiel ohne Handlung das im Betastatus veröffentlicht wird und mit kostenpflichtigen Updates irgendwann lauffähig sein wird. Dazu kommen noch jährliche Neuauflagen... Ich freue mich schon auf Star Wars 2018 und 2019, jeweils mit neuem supa dupa Grafikupdate und neuen Gesichtsanimationen.... zum Vollpreis.
 
@Holger_B: Es zwingt dich aber niemand zum Kauf. Wo es keine Abnehmer gibt, so würde diese Praxis nicht funktionieren.
 
@chris193: Nein ich würde es auch nicht kaufen, ich mache jahrelang schon einen großen Bogen um EA Spiele.
 
@Holger_B: Dann jammere halt nicht rum!
 
@Holger_B: 1. hat Battlefront einen 2-Jahresrhythmus und 2. ist der zweite Teil deutlich verändert worden im Vergleich zum ersten Teil. Das ist alles andere als ein Grafikupdate.
 
@Wuusah: Mein Kommentar zielte nun nicht speziell auf Battlefront, sondern ehr auf so ziemlich jedes EA Spiel.. Aber wo wir gerade von Battlefront sprechen.. war da bei Teil 1 nicht was mit.. Dies das und jenes Feature, was wir ja eigentlich zum Release geplant hatten, wurde leider nicht fertig und wird nachgeliefert, natürlich per kostenpflichtigen Update.
 
@Holger_B: Nein, Battlefront wurde so ausgeliefert wie es angekündigt wurde. Nur war das eben nicht viel und wurde zurecht kritisiert.
 
@Holger_B: Da sind andere aber auch nicht besser. Oder der Ubisoft Weg: Spiel in supertooler Grafik Grafik entwickeln und ankündigen und dann in 08/15 Grafik veröffentlichen und sich auf Kompatibilität berufen
 
wahrscheinlich wollten visceral das spiel ohne DLCs und microtransactions umsetzen, das kann EA doch nicht erlauben..
 
Die letzten paar brauchbaren EA Titel die mich interessierten waren Battlefield 4, NfS Revivals, Dead Space (1), Mirrors Edge Catalyst, Mass Effect 3, Dragon Age (1). Alles was danach folgte war eigentlich nur noch Hochglanz-Müll. Ich denke wenn sich das nicht bald ändert kann man Origin getrost deinstallieren.
 
Schade, damit stirbt die Hoffnung auf eine Dead Space Fortsetzung.
 
@Unglaublich: Ich korrigiere dich mal: "Schade, damit stirbt die Hoffnung auf eine - gute - Dead Space Fortsetzung." EA wird schon einen Titel mit "Dead Space" im Titel auf den Markt werfen. Keine Sorge!
 
und wenn man im internet kiest wieviele millionen menschen EA boykottieren wollen dürfte es schon seit jahren kein EA mehr geben.
Aber EA gibt es noch ;-)

offensichtlich gefällt es doch den spielern....
 
@M_Rhein: Die Frage ist, welchen Spielern. Die informierten meckern, aber die Massen gehen einfach in einen Laden (ja, physische Packungen werden nach wie vor in riesigen Mengen verkauft) und kaufen etwas, was sie in einer Fernsehwerbung gesehen haben.
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