Microsoft: Neues Datacenter-Rack braucht Erdgas- statt Stromanschluss
Wenn man ein Datenzentrum schon mit fossilen Energieträgern betreiben muss, sollte zumindest die Lieferkette möglichst kurz und einfach sein. Das dachten sich zumindest einige Microsoft-Ingenieure. Nun können sie ein Datenzentrum betreiben, indem sie es direkt an eine Erdgas-Leitung anschließen.
Vorerst handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, das im Advanced Energy Lab in Seattle durchgeführt wird. Die Microsoft-Entwickler haben hier ein kleines Datenzentrum mit 20 Racks gebaut, das überhaupt keinen Strom-, sondern nur einen Erdgas-Anschluss benötigt. Die Ressource wird direkt über entsprechende Schläuche an die Server-Racks geleitet.
In diesen befindet sich eine eigene Einheit für die Stromversorgung. Mit einer Brennstoffzelle erzeugt man hier aus dem Erdgas elektrische Energie. Das Ergebnis dessen ist den Angaben zufolge eine ziemlich hohe Energie-Effizienz. Diese soll doppelt so groß sein wie bei einem herkömmlichen Datenzentrum.
Der Vorteil der direkten Verwertung des Erdgases liegt außerdem darin, dass es quasi nicht zu Verlusten auf den Transportstrecken kommt. Lediglich einige Pumpen beziehungsweise Kompressoren sorgen hier für einen gewissen Abschlag in der bestehenden Infrastruktur. Microsoft sieht die neuen Racks auch nicht als allgemeingültige Lösung an. Sie soll vielmehr dort, wo es sinnvoll ist, die sonstigen Datenzentren ergänzen, die aus regenerativen Quellen versorgt werden.
Vorerst handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, das im Advanced Energy Lab in Seattle durchgeführt wird. Die Microsoft-Entwickler haben hier ein kleines Datenzentrum mit 20 Racks gebaut, das überhaupt keinen Strom-, sondern nur einen Erdgas-Anschluss benötigt. Die Ressource wird direkt über entsprechende Schläuche an die Server-Racks geleitet.
In diesen befindet sich eine eigene Einheit für die Stromversorgung. Mit einer Brennstoffzelle erzeugt man hier aus dem Erdgas elektrische Energie. Das Ergebnis dessen ist den Angaben zufolge eine ziemlich hohe Energie-Effizienz. Diese soll doppelt so groß sein wie bei einem herkömmlichen Datenzentrum.
Viel einfacherer Transportweg
Die enorme Verbesserung resultiert vor allem daraus, dass die vorherigen Schritte bei der klassischen Stromerzeugung mit einbezogen wurden. Für gewöhnlich müssen hier erst einmal Energieträger gewonnen, transportiert und aufbereitet werden, bevor sie dann in einem Kraftwerk in elektrische Energie umgewandelt und wieder über einige Distanzen zum Abnehmer gebracht werden. Die Prozessschritte beim direkten Einsatz von Erdgas sind hingegen wesentlich einfacher - im Zweifelsfall könnte man hier auch ein Datenzentrum direkt über die Quelle bauen.Der Vorteil der direkten Verwertung des Erdgases liegt außerdem darin, dass es quasi nicht zu Verlusten auf den Transportstrecken kommt. Lediglich einige Pumpen beziehungsweise Kompressoren sorgen hier für einen gewissen Abschlag in der bestehenden Infrastruktur. Microsoft sieht die neuen Racks auch nicht als allgemeingültige Lösung an. Sie soll vielmehr dort, wo es sinnvoll ist, die sonstigen Datenzentren ergänzen, die aus regenerativen Quellen versorgt werden.
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