"Codename Iris": Leak zeigt Pressematerial von Microsofts Surface Mini

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Seit Jahren geistert das kurz vor der geplanten Vorstellung doch noch eingestampfte Surface-Mini-Projekt durch die Medien. Nun sind neue Details aufgetaucht - und zwar in Form von Marketingunterlagen, die hochwertige Bilder des Tablets und alle technischen Spezifikationen zeigen. Evan Blass hat die neuen Informationen bei Twitter veröffentlicht und tritt damit nun wieder die bohrende Frage los, warum Microsoft sein Surface Mini nie auf den Markt gebracht hat. Denn was Blass nun in die Finger bekommen hat, sind die Marketing-Unterlagen für das Projekt, inklusive Pressefotos und einer Liste der technischen Spezifikationen. Das Surface Mini zeigt sich in den Bildern dabei genauso, wie schon im Juni ein Leak eines Prototypens gezeigt hatte: Es ist ein 7,5 Zoll großes Tablet mit einem Kickstand und ohne Tastatur. Für die Werbung hatte Microsoft ein rotes Cover gewählt, es sollte noch in Blau und Schwarz erscheinen.

Alle technischen Details dabei

Man sieht auf den neuen Bildern das Surface Mini mit der Windows RT-Oberfläche und einen Eingabestift. Das Kickstand-Cover hat drei Positionen. Evan Blass hat außerdem noch ein Spec-Sheet mit den technischen Details veröffentlicht, welches allerdings noch nicht ganz fertig war - es gibt einige Platzhalter in dieser Liste und auch der Codename Iris für das Mini-Surface taucht dort noch auf.
Surface Mini Tablet Concept

Codename Iris

Dort heißt es, Microsoft habe unter dem Codenamen Iris ein gut 363 Gramm leichtes und 7,5 Zoll großes Tablet mit einem 5-Punkt-Touch-Display geplant, welches eine Auflösung von 1440 x 1080 Pixel (240 ppi) hat. Verglichen mit der Konkurrenz, zum Beispiel dem damals in etwa zeitgleich erschienene iPad Mini 2 von Apple, war die Auflösung verhältnismäßig schlecht. Vielleicht war es eben dieser Vergleich, der das Projekt letztendlich stoppte. Zudem gab es schon damals die Tendenz, dass sich auf dem Markt eher große Tablets durchsetzten.

Die Prozessoren

Zum Einsatz soll ein Qualcomm Snapdragon 800-Prozessor und ein Adreno 330 Grafikchip gekommen sein. Dem waren in der Standard-Version nur ein Gigabyte RAM beiseite gestellt worden. Das Tablet hatte 32 Gigabyte Speicher. In einer zweiten Variante sollte es zwei Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Speicherplatz geben.

Schon vor über zwei Jahren hatte Microsofts Vice President Panos Panay in einem Interview ganz offiziell bestätigt, dass der Konzern weitgereifte Pläne für ein Surface im Kleinformat hatte und es bereits erste Prototypen gab, die sich im internen Test befanden. Dann wurde das Projekt jedoch aufgegeben, die genauen Hintergründe dazu sind nicht bekannt. Es soll nicht bestätigten Gerüchten zufolge jedoch eine entsprechende Absprache zwischen Microsoft CEO Satya Nadella und dem ehemalige Nokia-Chef Stephen Elop gegeben haben.

Ursprünglich soll Microsoft geplant haben, das Surface Mini im Rahmen der im Mai 2014 stattgefundenen Surface Pro 3-Ankündigung vorzustellen. Anfang 2014 wurden dann aber alle Arbeiten an dem Gerät eingestellt.

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