Gerüchte über Erdbeben verbreitet:
Vier WeChat-Nutzer verhaftet
Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hat vergangene Woche in der chinesischen Provinz Sichuan 19 Menschen getötet, darunter acht Touristen. Im Zuge dieser Naturkatastrophe kam es auch in anderen Regionen des bevölkerungsreichsten Landes der Erde zu Panik. Diese war aber das Ergebnis von über soziale Medien verbreitete Meldungen.
Wie die chinesische Zeitung People's Daily (via Neowin) auf ihrer Webseite berichtet, hätten diese Personen Gerüchte über Erdbeben in anderen chinesischen Provinzen verbreitet und auf diese Weise bei vielen Nutzern in den betroffenen Regionen "soziale Panik ausgelöst und die soziale Stabilität gefährdet."
Offenbar ist das in China ein recht weit verbreitetes Phänomen, denn das Ministerium rief dazu auf, die Urheber weiterer Gerüchte dieser Art zu melden. Außerdem wurden Internet-Nutzer angewiesen, solche Meldungen nicht zu verfassen, zu glauben oder auch nur weiterzuverbreiten.
"Soziale Panik" nach Falschmeldungen
In China kam es am vergangenen Mittwoch zu einem schweren Erdbeben, bei dem 19 Menschen starben und 247 verletzt worden sind. Laut dem chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit sind nach der Katastrophe vier Menschen verhaftet worden, nachdem sie über den in Asien überaus populären Messenger WeChat Falschmeldungen über weitere Erdbeben verbreitet haben.Wie die chinesische Zeitung People's Daily (via Neowin) auf ihrer Webseite berichtet, hätten diese Personen Gerüchte über Erdbeben in anderen chinesischen Provinzen verbreitet und auf diese Weise bei vielen Nutzern in den betroffenen Regionen "soziale Panik ausgelöst und die soziale Stabilität gefährdet."
Offenbar ist das in China ein recht weit verbreitetes Phänomen, denn das Ministerium rief dazu auf, die Urheber weiterer Gerüchte dieser Art zu melden. Außerdem wurden Internet-Nutzer angewiesen, solche Meldungen nicht zu verfassen, zu glauben oder auch nur weiterzuverbreiten.
Spendenbetrug
Welchen Zweck diese wohl bewusst gestreuten Falschmeldungen haben, ist unklar, People's Daily erwähnt aber in diesem Zusammenhang, dass das Ministerium auch eine Untersuchung von Betrugsfällen in die Wege geleitet habe. Dabei geht es um Wohltätigkeit, Kriminelle dürften das Erdbeben also vermutlich ausgenutzt haben, um Spendengelder zu sammeln, die aber nur für die eigenen Taschen gedacht waren. Ob es zwischen den Falschmeldungen und den Betrugsfällen einen Zusammenhang gibt, ist nicht bekannt.
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