The Machine: Neuer Prototyp hat 160 Terabyte Arbeitsspeicher
Der IT-Konzern Hewlett-Packard Enterprise (HPE) hat einen neuen Computer-Prototypen vorgestellt, der von der The Machine-Entwicklergruppe entworfen wurde. Bei diesem handle es sich um den Rechner mit dem größten zusammenhängenden Arbeitsspeicher, der je gebaut wurde.
The Machine galt als eines der ambitioniertesten Entwicklungsprojekte des damals noch zusammengehörenden Konzerns Hewlett-Packard. Im Zuge der Aufspaltung wurde auch der Plan für das neue Memristor-System so weit abgeändert, als das dieses nicht mehr zu einem fertigen Produkt werden sollte. Vielmehr wollte man nun schrittweise Ergebnisse der Forschungsarbeiten in kommerzielle Produkte mitnehmen.
Der aktuelle Prototyp, bei dem man auf ARM-Prozessoren setzt, verfügt über einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 160 Terabyte. Physikalisch sind die zahlreichen dafür nötigen Chips und RAM-Riegel auf 40 einzelne Cluster-Knoten verteilt. Auf den optischen Verbindungen zwischen den Systemen läuft allerdings ein spezielles Protokoll, das es ermöglicht, den gesamten RAM als einen riesigen Speicherblock anzusprechen.
Der Prototyp hat die riesige Speichermenge nicht zum Selbstzweck. HPE experimentiert hier mit einer neuen, speicherorientierten Form des Computings. Diese wird praktisch benötigt, wenn tatsächlich Geräte mit Memristor-Chips oder ähnlichen Technologien in der Praxis ankommen und die Trennung von Arbeits- und Massenspeicher wegfällt.
Der aktuelle Prototyp, bei dem man auf ARM-Prozessoren setzt, verfügt über einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 160 Terabyte. Physikalisch sind die zahlreichen dafür nötigen Chips und RAM-Riegel auf 40 einzelne Cluster-Knoten verteilt. Auf den optischen Verbindungen zwischen den Systemen läuft allerdings ein spezielles Protokoll, das es ermöglicht, den gesamten RAM als einen riesigen Speicherblock anzusprechen.
Alles für ein neues Computing
Die Rechner arbeiten ansonsten mit ThunderX2-Prozessoren. Dabei handelt es sich um zweikernige ARMv8-A-SoCs, die von Cavium produziert werden. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz. Dieses muss nicht einmal besonders angepasst sein, um mit einem solch großen Arbeitsspeicher arbeiten zu können. Denn von einer Speichergrenze, wie man sie von 32-Bit-Systemen bei 4 Gigabyte kannte, ist man selbst bei dem Rechner von HPE noch weit entfernt. 64-Bit-Systeme können theoretisch bis zu 16 Exabyte adressieren.Der Prototyp hat die riesige Speichermenge nicht zum Selbstzweck. HPE experimentiert hier mit einer neuen, speicherorientierten Form des Computings. Diese wird praktisch benötigt, wenn tatsächlich Geräte mit Memristor-Chips oder ähnlichen Technologien in der Praxis ankommen und die Trennung von Arbeits- und Massenspeicher wegfällt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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