iPhone 7: Wenig verändertes Design soll Verkäufen geschadet haben
Beim bewährten Design bleiben oder mehr Mut wagen? Das ist für die Hardware-Hersteller immer wieder eine schwierige Gratwanderung. Das ist auch bei Apple, wo das Design eine besonders wichtige Rolle spielt, nicht anders. Neue Marktforschungsdaten lassen aber darauf schließen, dass die Kalifornier beim iPhone 7 im Vergleich zu den Modellen iPhone 6 und 6s nicht weit genug gegangen sind.
Das iPhone 7 ist natürlich dennoch ein Verkaufserfolg, laut Consumer Intelligence Research Partners (via 9to5Mac) hätte der kalifornische Konzern aber noch bessere Zahlen erreichen können, wenn man sich beim Design mehr getraut hätte. Die Marktforscher haben herausgefunden, dass das Äußere des Apple-Smartphones für viele Kunden ein Grund war, statt zu einem iPhone 7 zu einem Vorjahresmodell zu greifen.
Denn obwohl das noch aktuelle iPhone diverse funktionelle Upgrades bietet, hat sich ein knappes Drittel der Kunden im vergangenen Quartal für ein "Legacy-iPhone" entschieden. Das ist der höchste Wert dieser Art seit der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino parallel zwei Geräte auf den Markt wirft (also Herbst 2014).
Den geringsten Willen, zu einem aktuellen Modell von Apple zu greifen, haben wenig überraschend Android-Umsteiger. Denn gerade einmal zehn Prozent der iPhone 7/7 Plus-Käufer kommt von Android. Das bedeutet, dass Markentreue einen besonders wichtigen Kaufanreiz für das neueste iPhone darstellt. Denn im Gegensatz dazu greift ein deutlich höherer Anteil an ehemaligen Android-Nutzern zu einem etwas älteren iPhone.
Denn obwohl das noch aktuelle iPhone diverse funktionelle Upgrades bietet, hat sich ein knappes Drittel der Kunden im vergangenen Quartal für ein "Legacy-iPhone" entschieden. Das ist der höchste Wert dieser Art seit der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino parallel zwei Geräte auf den Markt wirft (also Herbst 2014).
Auch gute Nachrichten
Die Marktforscher haben aber für Apple auch positive Erkenntnisse: Denn man konnte feststellen, dass sich die Verkäufe von iPhone 7 und iPhone 7 Plus fast die Waage gehalten haben, dies stelle für den Hersteller "gute Nachrichten" dar, so CIRP-Mitgründer Mike Levin. So sei die große und auch kostspieligere Plus-Variante auf einen Anteil von 41 Prozent gekommen, damit greifen immer mehr Apple-Kunden zu einem derartigen Modell. Das spült natürlich auch mehr Geld in die Kassen der Kalifornier.Den geringsten Willen, zu einem aktuellen Modell von Apple zu greifen, haben wenig überraschend Android-Umsteiger. Denn gerade einmal zehn Prozent der iPhone 7/7 Plus-Käufer kommt von Android. Das bedeutet, dass Markentreue einen besonders wichtigen Kaufanreiz für das neueste iPhone darstellt. Denn im Gegensatz dazu greift ein deutlich höherer Anteil an ehemaligen Android-Nutzern zu einem etwas älteren iPhone.
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