Puma 6: Intel will Gigabit bieten, hat aber ein Architektur-Problem
Die Puma 6-Prozessoren Intels stehen nicht gerade unter einem guten Stern. Die Chips für Netzwerk-Modems fielen schon seit einiger Zeit mit schlechten Performance-Werten auf - und nun machen Meldungen die Runde, dass ein Bug in der Architektur dazu einlädt, die ganze Datenübertragung stillzulegen.
Die Puma 6 sollen eigentlich für ordentlich Performance sorgen und werden bereits in größerem Umfang in Kabelmodems und anderen Netzwerksystemen verbaut, wo sie Anbindungen mit Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen sollen. Dies tun sie durchaus auch - allerdings nur wenn der Betrieb nicht gestört wird.
Laut einem Bericht des britischen Magazins The Register ist es möglich, Geräte, die mit Puma 6-Chips ausgestattet sind mit einem einfachen Stream bestimmter Datenpakete dazu zu bringen, ihre Arbeit faktisch komplett einzustellen. Dies ist zwar kein schwerwiegendes Sicherheits-Problem, kann aber dem Vandalismus Tür und Tor öffnen. Entsprechend angegriffene Modems sind dann mit einem Datenstrom von 1,5 Megabit pro Sekunde völlig überlastet. Damit ließen sich einzelne Nutzer quasi komplett vom Netz nehmen.
Aber auch ohne die Attacken hatten die Chips in der letzten Zeit für einigen Unmut gesorgt. In den USA wurde kürzlich ein Hersteller von Kabelmodems von Kunden verklagt, weil die Geräte so schlechte Ping-Zeiten hervorbrachten, dass beispielsweise Online-Spiele kaum nutzbar waren. Auch hier soll die eigentliche Ursache bei den Puma 6-Chips liegen.
Laut einem Bericht des britischen Magazins The Register ist es möglich, Geräte, die mit Puma 6-Chips ausgestattet sind mit einem einfachen Stream bestimmter Datenpakete dazu zu bringen, ihre Arbeit faktisch komplett einzustellen. Dies ist zwar kein schwerwiegendes Sicherheits-Problem, kann aber dem Vandalismus Tür und Tor öffnen. Entsprechend angegriffene Modems sind dann mit einem Datenstrom von 1,5 Megabit pro Sekunde völlig überlastet. Damit ließen sich einzelne Nutzer quasi komplett vom Netz nehmen.
Von wegen Gigabit
Es ist aber auch denkbar Attacken mit einer größeren Flächenwirkung zu fahren. Hier genügen dann Datenströme mit 200 Kilobit pro Sekunde auf jedes Ziel, um die Geschwindigkeit, die das Modem dann noch anbietet, zumindest unerträglich langsam zu machen. Für den Betreiber des jeweiligen Gerätes gibt es nach dem bisherigen Erkenntnisstand keine Möglichkeit, solche Attacken abzuwehren - zumindest normalisiert sich die Bandbreite des Anschlusses aber wieder, wenn der Angriff beendet wird.Aber auch ohne die Attacken hatten die Chips in der letzten Zeit für einigen Unmut gesorgt. In den USA wurde kürzlich ein Hersteller von Kabelmodems von Kunden verklagt, weil die Geräte so schlechte Ping-Zeiten hervorbrachten, dass beispielsweise Online-Spiele kaum nutzbar waren. Auch hier soll die eigentliche Ursache bei den Puma 6-Chips liegen.
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