SK Hynix prescht vor: Erste Grafikkarte mit GDDR6 schon Anfang 2018
Der Chiphersteller SK Hynix wird die neueste Generation von Grafikspeicher voraussichtlich schneller auf den Markt bringen, als bisher zu erwarten war. Das soll daran liegen, dass eine kommende Spitzen-Grafikkarte bereits mit dieser Technologie ausgestattet werden soll.
Wie das Unternehmen mitteilte, wolle man schon bald mit der Massenproduktion von Chips beginnen, die nach dem neuen GDDR6-Standard entworfen wurden. Die Einheiten sollen dann jeweils mit einer Kapazität von 8 Gigabit vom Band laufen. Eigentlich sollte die Produktion erst etwas später in größerem Stil aufgenommen werden.
Dass sich die ursprünglichen Planungen allerdings änderten und man der restlichen Branche nun etwas voranprescht, soll an einem Kunden liegen, der die neuen Chips gern etwas früher kaufen würde. Das bedeutet nichts anderes, als dass letztlich Anfang 2018 eine neue High End-Grafikkarte auf den Markt kommen wird, in der GDDR6 von SK Hynix bereits zum Einsatz kommt - von wem diese dann aber angeboten wird, ist noch unklar, man darf allerdings dezent auf Nvidia setzen. Denn AMD setzt bei seinen neuesten Vega-Karten ja bekanntermaßen erst einmal auf den HBM2-Speicher.
Der neue Speicher soll gegenüber den bisherigen Standards ein deutliches Performance-Plus mitbringen. Die Technologie stellt den Nachfolger von GDDR5X dar und wird voraussichtlich rund 40 Prozent mehr Leistung bereitstellten. Im Konkreten würde das eine Steigerung des Datendurchsatzes von aktuell 11,4 Gigabit pro Sekunde in Nvidias Titan XP auf rund 16 Gigabit pro Sekunde bedeuten.
Dass sich die ursprünglichen Planungen allerdings änderten und man der restlichen Branche nun etwas voranprescht, soll an einem Kunden liegen, der die neuen Chips gern etwas früher kaufen würde. Das bedeutet nichts anderes, als dass letztlich Anfang 2018 eine neue High End-Grafikkarte auf den Markt kommen wird, in der GDDR6 von SK Hynix bereits zum Einsatz kommt - von wem diese dann aber angeboten wird, ist noch unklar, man darf allerdings dezent auf Nvidia setzen. Denn AMD setzt bei seinen neuesten Vega-Karten ja bekanntermaßen erst einmal auf den HBM2-Speicher.
Erstmal die Profis
Die fragliche Grafikkarte wird aber wohl kaum etwas für den normalen Gamer sein. Denn schon die wenigen HBM2-Produkte von Nvidia richten sich aufgrund der hohen Exklusivität des Speichers und des daraus entstehenden Preises klar an Business-Kunden. Das dürfte auch bei den ersten GDDR6-Produkten der Fall sein.Der neue Speicher soll gegenüber den bisherigen Standards ein deutliches Performance-Plus mitbringen. Die Technologie stellt den Nachfolger von GDDR5X dar und wird voraussichtlich rund 40 Prozent mehr Leistung bereitstellten. Im Konkreten würde das eine Steigerung des Datendurchsatzes von aktuell 11,4 Gigabit pro Sekunde in Nvidias Titan XP auf rund 16 Gigabit pro Sekunde bedeuten.
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