Microsoft startet Safe-Link-Feature für Word, Excel, Powerpoint
Microsoft hat neue Sicherheits-Features für Office 365 angekündigt. Zunächst startet die Threat Intelligence für Office, dazu erhalten alle Abonnenten der Office 365 ProPlus Business-Pakete ein neues Reporting-Interface für Advanced Threat Protection sowie die Safe-Links-Funktion für Word, Excel und Powerpoint.
Besonders interessant dürfte dabei die Safe-Links-Funktion sein, die einige Nutzer bereits bei Outlook testen können. Microsoft durchsucht dabei bei aktivierter Option die Dokumente nach schadhaften Links. Geschützt werden Nutzer so vor irreführenden Links, die zum Beispiel ihr eigentliches Ziel verschleiern oder weiterleiten, manipulierte Links aller Art sowie Links auf Websites, die als bösartig eingestuft werden. Die Links werden dabei nicht von Haus aus deaktiviert. Man erhält stattdessen einen Warnhinweis, der sich zunächst anstelle des Linksziels öffnet.
Hinzu kommt ein überarbeiteter Reporting-Manager für die Advanced Threat Protection. Dort kann man nun bei Business-Accounts sehen, wie viel Malware und Spam an die angebundenen Accounts versendet wurden. Auch in der anderen Richtung funktioniert es, falls Spam und Malware weitergeleitet oder (unabsichtlich) versendet wurden.
Nur ProPlus auf dem Desktop
Der Nutzer soll dann selbst entscheiden, ob das Ziel potentiell gefährlich ist oder es sich vielleicht um einen Irrtum handelt. Da es sich zunächst um ein Feature für Business-Kunden handelt, gibt es auch eine zweite Option, bei der nur der Admin das Öffnen eines als böswillig eingestuften Links erlauben kann. Wie der Software-Konzern in seinem Office-Blog schreibt, wird die Link-Überprüfung in Word, Excel und Powerpoint zum Ende April im ProPlus-Abo auf dem Desktop freigegeben. Von Plänen, dieses Feature bald auch anderen Nutzern bereitzustellen ist noch nichts zu hören.Hinzu kommt ein überarbeiteter Reporting-Manager für die Advanced Threat Protection. Dort kann man nun bei Business-Accounts sehen, wie viel Malware und Spam an die angebundenen Accounts versendet wurden. Auch in der anderen Richtung funktioniert es, falls Spam und Malware weitergeleitet oder (unabsichtlich) versendet wurden.
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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