Honor 6C: Metall-Smartphone für Einsteiger mit viel Speicher & CPU-Kernen
Die Huawei-Tochter Honor hat heute nicht nur das neue Flaggschiff Honor 8 Pro für den europäischen Markt angekündigt, sondern mit dem Honor 6C auch noch ein zweites, am unteren Ende der Preisskala angesiedeltes Gerät vorgestellt. Das 5-Zoll-Smartphone ist sozusagen der kleinere Bruder des Honor 6X und wurde dementsprechend abgespeckt.
Das Honor 6C hat ein fünf Zoll großes LTPS-Display mit 1280x720 Pixeln, das mit einer Glasabdeckung in 2,5D-Optik versehen wird. Der Hersteller verspricht, dass es dadurch bestens in der Hand liegen soll. Im Vergleich zum großen Bruder 6X wurde die Auflösung also deutlich reduziert, wobei der Bildschirm wegen der geringeren Größe von 5,0 statt 5,5 Zoll noch immer einigermaßen scharf sein dürfte.
Honor 6C von vorn...
...und von hinten
Unter der Haube steckt im Honor 6C der Qualcomm Snapdragon 435 Octacore-SoC, welcher mit acht maximal 1,4 Gigahertz schnellen ARM Cortex-A53-Kernen daherkommt. Der Chip bringt außerdem Support für LTE Cat.7 mit Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s, Bluetooth 4.1 und natürlich auch GPS mit. Der Chip wird noch immer im 28-Nanometer-Maßstab angefertigt, ist also nicht ganz so energieeffizient wie der gleichzeitig vorgestellte Snapdragon 625 mit 14 Nanometer Strukturbreite.
Darüber hinaus sind drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flash-Speicher mit der Option auf Erweiterung mittels MicroSD-Speicherkarte verbaut, wobei maximal 128 Gigabyte nachgerüstet werden können. Da hier einmal mehr ein Kombi-Steckplatz verbaut wird, muss man sich entscheiden, ob man lieber eine zweite SIM-Karte oder die SD-Karte einsetzen will.
Bei den Kameras setzt Huawei hier auf einen einzelnen 13-Megapixel-Sensor auf der Rückseite, der Videos maximal mit Full-HD-Auflösung aufzeichnen kann und eine F/2.2-Blende vorweist. Auf der Front sitzt ein 5-Megapixel-Sensor, der wohl ebenfalls in Full-HD aufzeichnen kann und wieder eine F/2.2-Blende bietet. Unterhalb der Kamera sitzt Huawei-typisch der Fingerabdruckleser, der erneut für eine extrem schnelle Entsperrung des Smartphones sorgen dürfte.
Der Akku des Honor 6C hat eine Kapazität von 3020mAh und dürfte zusammen mit dem recht sparsamen Snapdragon 435 eine locker über den Tag reichende Laufzeit ermöglichen. Mit 138 Gramm ist das 6C recht leicht, wobei auf der Rückseite abgesehen von den oberen und unteren Enden des Geräts eine Aluminiumabdeckung zum Einsatz kommt. Leider enttäuscht Huawei bzw. Honor bei diesem Low-End-Gerät einmal mehr in Sachen Software: es läuft Android 6.0 "Marshmallow" zusammen mit der ebenfalls veralteten EMUI 4.1-Oberfläche.
Beim Preis sorgt das Honor 6C ebenfalls für gehobene Augenbrauen. Mit einer Preisempfehlung von 239 Euro dürfte es das Gerät nicht unbedingt leicht haben, im hart umkämpften Smartphone-Markt zu bestehen, zumal Hersteller wie Motorola mit dem Moto G5 brauchbare, aktuellere und in jeder Hinsicht vergleichbare Alternativen für weniger Geld anbieten.
Honor 6C von vorn...
...und von hinten
Unter der Haube steckt im Honor 6C der Qualcomm Snapdragon 435 Octacore-SoC, welcher mit acht maximal 1,4 Gigahertz schnellen ARM Cortex-A53-Kernen daherkommt. Der Chip bringt außerdem Support für LTE Cat.7 mit Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s, Bluetooth 4.1 und natürlich auch GPS mit. Der Chip wird noch immer im 28-Nanometer-Maßstab angefertigt, ist also nicht ganz so energieeffizient wie der gleichzeitig vorgestellte Snapdragon 625 mit 14 Nanometer Strukturbreite.
Darüber hinaus sind drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flash-Speicher mit der Option auf Erweiterung mittels MicroSD-Speicherkarte verbaut, wobei maximal 128 Gigabyte nachgerüstet werden können. Da hier einmal mehr ein Kombi-Steckplatz verbaut wird, muss man sich entscheiden, ob man lieber eine zweite SIM-Karte oder die SD-Karte einsetzen will.
Bei den Kameras setzt Huawei hier auf einen einzelnen 13-Megapixel-Sensor auf der Rückseite, der Videos maximal mit Full-HD-Auflösung aufzeichnen kann und eine F/2.2-Blende vorweist. Auf der Front sitzt ein 5-Megapixel-Sensor, der wohl ebenfalls in Full-HD aufzeichnen kann und wieder eine F/2.2-Blende bietet. Unterhalb der Kamera sitzt Huawei-typisch der Fingerabdruckleser, der erneut für eine extrem schnelle Entsperrung des Smartphones sorgen dürfte.
Der Akku des Honor 6C hat eine Kapazität von 3020mAh und dürfte zusammen mit dem recht sparsamen Snapdragon 435 eine locker über den Tag reichende Laufzeit ermöglichen. Mit 138 Gramm ist das 6C recht leicht, wobei auf der Rückseite abgesehen von den oberen und unteren Enden des Geräts eine Aluminiumabdeckung zum Einsatz kommt. Leider enttäuscht Huawei bzw. Honor bei diesem Low-End-Gerät einmal mehr in Sachen Software: es läuft Android 6.0 "Marshmallow" zusammen mit der ebenfalls veralteten EMUI 4.1-Oberfläche.
Beim Preis sorgt das Honor 6C ebenfalls für gehobene Augenbrauen. Mit einer Preisempfehlung von 239 Euro dürfte es das Gerät nicht unbedingt leicht haben, im hart umkämpften Smartphone-Markt zu bestehen, zumal Hersteller wie Motorola mit dem Moto G5 brauchbare, aktuellere und in jeder Hinsicht vergleichbare Alternativen für weniger Geld anbieten.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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