Google-Manager verkündet auf MWC das Aus einer Pixel-Kategorie
Während Messen wie der Mobile World Congress (MWC) fast ausschließlich genutzt werden um neue Produkte zu präsentieren, wird man bei Google auch zur Abwechslung mit dem Gegenteil konfrontiert. Hardware-Chef Rick Osterloh verkündete auf einem kleinen Treffen mit Journalisten, dass die Pixel-Notebooks eingestampft werden.
Die Pixel-Systeme stellen quasi den Premium-Bereich der Chromebook-Klasse dar. Allerdings ist wohl das eingetreten, was so mancher vermutete: Die Idee hinter diesem Konzept funktioniert im Billig-Bereich ziemlich gut, doch will schlicht niemand weit über tausend Dollar für ein Notebook ausgeben, das dann quasi in jeder Situation auf eine Cloud-Anbindung angewiesen ist.
Auf Nachfrage erklärte Osterloh laut einem Bericht von TechCrunch daher nun, dass Google die Reihe der Pixel-Notebooks nach zwei Modellvarianten einstellen wird. Es gebe aktuell keine Pläne, weitere Notebooks unter dem Google-Logo auf den Markt zu bringen. Die älteren Modelle werden auch nicht mehr im Google Store angeboten. Ob sich in Zukunft irgendwann noch einmal etwas in dieser Richtung tut ist unklar - allerdings nicht völlig ausgeschlossen.
Der Ausstieg aus der eigenen Pixel-Reihe ist zumindest bei Notebooks auch keine Sache mit schwerwiegenden Folgen. Immerhin hatten die Rechner anfangs vor allem die Aufgabe, als Referenzmodelle die Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Konzept bietet. Inzwischen gibt es ausreichend Partner, die eine hohe Bandbreite an Variationen bieten, so dass Google hier nicht zwingend mit eigenen Ideen vorpreschen muss. Angesichts der guten Absatzzahlen wird man hingegen die Pixel-Smartphones weiterhin anbieten und weiterentwickeln.
Auf Nachfrage erklärte Osterloh laut einem Bericht von TechCrunch daher nun, dass Google die Reihe der Pixel-Notebooks nach zwei Modellvarianten einstellen wird. Es gebe aktuell keine Pläne, weitere Notebooks unter dem Google-Logo auf den Markt zu bringen. Die älteren Modelle werden auch nicht mehr im Google Store angeboten. Ob sich in Zukunft irgendwann noch einmal etwas in dieser Richtung tut ist unklar - allerdings nicht völlig ausgeschlossen.
Keine Folgen für Chromebooks
Laut Osterloh sind Chrome OS und Notebooks aber trotzdem ein großes Thema im Unternehmen. In den USA und Großbritannien handle es sich immerhin um die zweitgrößte Plattform - was auch daran liegt, dass man mit den geringen Preisen und ausreichend Funktionalität vor allem im Bildungssektor ordentlich punktete.Der Ausstieg aus der eigenen Pixel-Reihe ist zumindest bei Notebooks auch keine Sache mit schwerwiegenden Folgen. Immerhin hatten die Rechner anfangs vor allem die Aufgabe, als Referenzmodelle die Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Konzept bietet. Inzwischen gibt es ausreichend Partner, die eine hohe Bandbreite an Variationen bieten, so dass Google hier nicht zwingend mit eigenen Ideen vorpreschen muss. Angesichts der guten Absatzzahlen wird man hingegen die Pixel-Smartphones weiterhin anbieten und weiterentwickeln.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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