Eltern hängen viel länger in Social Networks herum als die Jugend
Es gilt als allgemein anerkannte Tatsache, dass junge Menschen (zu) viel Zeit mit ihren Social Media-Kanälen verbringen. Aktuelle Daten zeigen aber, dass dies schlicht nicht stimmt. Es ist vielmehr die Generation der heutigen Eltern, die besonders lange auf Facebook & Co. unterwegs sind.
Bei einer aktuellen Untersuchung unter Verbrauchern in den USA zeigte sich, dass es die 35- 49-Jährigen sind, die die meiste Zeit auf Social Media-Diensten verbringen. In dieser Altersgruppe kam man auf eine Summe von durchschnittlich 6 Stunden und 58 Minuten pro Woche. Die so genannten Millennials, also Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren lagen hingegen 39 Minuten unter diesem Wert. Die Nutzer ab 50 Jahren kamen hingegen nur auf rund vier Stunden pro Woche.
In der Struktur der Verteilung deckt sich das mit dem allgemeinen Medien-Konsum. Hier liegt die mittlere Generation mit über 30 Wochenstunden ebenfalls klar an der Spitze, während die jüngeren Leute lediglich auf rund 27 Stunden kommen. Die Älteren bilden mit etwa 20 Stunden das Schlusslicht.
Generell zeigten die Messungen Nielsens, dass die Nutzungszeiten von Social Media-Diensten über die letzten Jahre tendenziell zunahmen. Das liegt im Wesentlichen daran, dass der Anteil von Smartphone-Besitzern immer weiter gestiegen ist und die entsprechenden Angebote so jederzeit zugänglich sind - oft auch parallel zu anderen Medien, wie etwa dem Fernsehen.
In der Struktur der Verteilung deckt sich das mit dem allgemeinen Medien-Konsum. Hier liegt die mittlere Generation mit über 30 Wochenstunden ebenfalls klar an der Spitze, während die jüngeren Leute lediglich auf rund 27 Stunden kommen. Die Älteren bilden mit etwa 20 Stunden das Schlusslicht.
Passive Messung
Für die Untersuchung wurde das Nutzungsverhalten von rund 9.000 Smartphone- und 1.300 Tablet-Nutzern untersucht. Die Aktivitäten maß man dabei passiv im Hintergrund, um möglichst genaue Daten zu erhalten. Häufig genug werden solche Erhebungen verfälscht, weil sie entweder auf den subjektiven Angaben von Usern beruhen oder so gemessen werden, dass der Teilnehmer von der aktuellen Zeitmessung weiß und sein Verhalten teilweise ändert.Generell zeigten die Messungen Nielsens, dass die Nutzungszeiten von Social Media-Diensten über die letzten Jahre tendenziell zunahmen. Das liegt im Wesentlichen daran, dass der Anteil von Smartphone-Besitzern immer weiter gestiegen ist und die entsprechenden Angebote so jederzeit zugänglich sind - oft auch parallel zu anderen Medien, wie etwa dem Fernsehen.
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