Erstmals Oscar-Nominierung als bester Film für ein Streamingportal
Bisher waren die Academy Awards eine rein auf das Kino ausgerichtete Preisverleihung. Das ist und bleibt auch weiterhin so, doch inzwischen spielen auch die Streaming-Anbieter bei den Oscars eine Rolle. Denn bei den gestern bekannt gegebenen Nominierungen für den wichtigsten Preis der Filmbranche gab es für Amazon gleich sechs davon.
Amazon ist also der erste Streaming-Anbieter, der bei den Oscars so prominent vertreten sein wird. Allerdings ist Manchester by the Sea keine Eigenproduktion im strengen Sinn: Denn Amazon hat den Film vor einem Jahr auf dem Sundance-Filmfestival gekauft, die Amazon Studios haben sich die Rechte daran satte zehn Millionen kosten lassen. Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Kenneth Lonergan galt schon damals als Oscar-Anwärter, entsprechend begehrt war er bei den dort anwesenden Branchenvertretern.
Der Kauf durch Amazon hatte übrigens auch nicht zur Folge, dass der Streifen nur per Streaming zu sehen war, an der klassischen Veröffentlichung im Kino hat das Unternehmen nicht gerüttelt - was aber auch die Voraussetzung für eine Nominierung bei den Academy Awards darstellt.
Auch Netflix ist bei den Oscars vertreten, wenngleich deutlich weniger prominent: Denn man hat die Dokumentation "13th" im Rennen, in dieser Kategorie ist der Streaming-Anbieter bereits in Vergangenheit in Erscheinung getreten.
Ansonsten wird die diesjährige Oscar-Verleihung ganz im Zeichen des Hollywood-Film-Musicals La La Land stehen, der Film mit Emma Stone und Ryan Gosling in den Hauptrollen hat insgesamt 14 Nominierungen erhalten
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Manchester by the Sea
Genauer gesagt hat der US-Versandhändler diese Nominierungen für seinen Streifen Manchester by the Sea bekommen, der Film mit Casey Affleck und Michelle Williams in den Hauptrollen wurde unter anderem für den besten Film vorgeschlagen, auch Auszeichnungen für den besten Hauptdarsteller sowie Regisseur sind möglich.Amazon ist also der erste Streaming-Anbieter, der bei den Oscars so prominent vertreten sein wird. Allerdings ist Manchester by the Sea keine Eigenproduktion im strengen Sinn: Denn Amazon hat den Film vor einem Jahr auf dem Sundance-Filmfestival gekauft, die Amazon Studios haben sich die Rechte daran satte zehn Millionen kosten lassen. Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Kenneth Lonergan galt schon damals als Oscar-Anwärter, entsprechend begehrt war er bei den dort anwesenden Branchenvertretern.
Der Kauf durch Amazon hatte übrigens auch nicht zur Folge, dass der Streifen nur per Streaming zu sehen war, an der klassischen Veröffentlichung im Kino hat das Unternehmen nicht gerüttelt - was aber auch die Voraussetzung für eine Nominierung bei den Academy Awards darstellt.
Auch Netflix ist bei den Oscars vertreten, wenngleich deutlich weniger prominent: Denn man hat die Dokumentation "13th" im Rennen, in dieser Kategorie ist der Streaming-Anbieter bereits in Vergangenheit in Erscheinung getreten.
Ansonsten wird die diesjährige Oscar-Verleihung ganz im Zeichen des Hollywood-Film-Musicals La La Land stehen, der Film mit Emma Stone und Ryan Gosling in den Hauptrollen hat insgesamt 14 Nominierungen erhalten
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