Deutsche Bahn: WLAN im ICE ab morgen kostenfrei nutzbar
Morgen ist es so weit: Passend zu Neujahr stellt die Deutsche Bahn auch den Kunden in der zweiten Klasse aller ICE-Züge kostenloses Internet zur Verfügung. Allerdings steht dem Anwender nur ein begrenztes Datenkontigent zur Verfügung. Die Versorgung weist noch Lücken auf.
Die Deutsche Bahn gab auf ihrer offiziellen Website bekannt, dass auch Kunden der zweiten Klasse das WLAN ab morgen kostenfrei benutzen können. Bislang war dies lediglich den Kunden der ersten Klasse vorbehalten. Einen Haken gibt es dennoch: Nach einem Übertragungsvolumen von 200 Megabyte pro Tag wird, ähnlich wie in deutschen Mobilfunknetzen, die Geschwindigkeit des Internetzugangs gedrosselt. Laut Aussagen der Deutschen Bahn reiche dies aber für ungefähr 80 Prozent der Kunden vollkommen aus. Nach der Drosselung kann mit einer Geschwindigkeit von 128 Kilobit pro Sekunde weitergesurft werden. Die Regelung soll verhindern, dass einige wenige Poweruser zum Nachteil aller anderen Kunden die zur Verfügung stehenden Kapazitäten ausschöpfen.
Neue Multiprovider-Technik in ICE-Zügen
Für die Kunden in der ersten Klasse besteht weiterhin keine Volumenbeschränkung. Eine Drosselung greift hier somit nicht. Wie tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeiten demnächst in der Praxis aussehen werden, bleibt erstmal noch abzuwarten.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Bessere Netzabdeckung durch Multiprovider-Konzept
Zusätzlich wurden die rund 250 Züge der ICE-Flotte mit einer leistungsfähigeren Multiprovider-Technik ausgestattet. Hierbei wird nicht nur wie zuvor auf einen Mobilfunkanbieter gesetzt, sondern alle drei Provider Telekom, Telefonica sowie Vodafone stehen für Datenübertragung zur Verfügung. Dies ermöglicht eine allgemein größere Netzabdeckung und eine stabilere Übertragung. Außerdem wird so die für den Zug mögliche Gesamtkapazität erhöht. Dennoch bleibt das Arbeiten im Zug weiterhin schwer: Die Versorgung ist trotz der neuen Technologie noch nicht flächendeckend. Es sind einige Streckenabschnitte vorhanden, welche von keinem Mobilfunknetz abgedeckt werden.Für die Kunden in der ersten Klasse besteht weiterhin keine Volumenbeschränkung. Eine Drosselung greift hier somit nicht. Wie tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeiten demnächst in der Praxis aussehen werden, bleibt erstmal noch abzuwarten.
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