Europol: Über hundert Skript-Kiddies bekommen Polizei-Besuch
Die Polizei hat sich im Cybercrime-Bereich keineswegs nur um die kriminelle Gruppen zu kümmern, die Identitäten stehlen und Bankkonten plündern. In einer internationalen Aktion wurden Beamte bei zahlreichen Skript-Kiddies vorstellig, die DDoS-Tools zum Einsatz gebracht hatten.
Unter der Leitung von Europol wurden in der vergangenen Woche Polizeibehörden in diversen europäischen Ländern, in den USA und in Australien aktiv. Die Zielpersonen waren in der Mehrheit jünger als 20 Jahre. Insgesamt kam es den Angaben Europols zufolge zu 34 Festnahmen, in 101 Fällen wurden Befragungen durchgeführt und Verwarnungen ausgesprochen. Es kam bei allen zu Hausdurchsuchungen und bei Minderjährigen nahmen die Beamten Kontakt zu den Eltern auf.
Die meisten Fälle stellten sich im Laufe der Ermittlungen so dar, dass die Beschuldigten im Darknet Botnetz-Ressourcen angemietet hatten und mit diesen DDoS-Attacken auf verschiedene Seiten durchführten. Das ist letztlich relativ einfach, kann bei den betroffenen Webseiten aber einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Laut Steven Wilson, Chef der Abteilung für Computerkriminalität bei Europol, sollte die Operation letztlich auch dabei helfen, schwererwiegende kriminelle Karrieren zu verhindern. Denn es komme durchaus vor, dass kleineren illegalen Aktionen schwerere Straftaten folgen, wenn die Täter schlicht davon ausgehen können, dass ihr Verhalten bis zu einer bestimmten Grenze quasi keine Konsequenzen nach sich zieht.
Die meisten Fälle stellten sich im Laufe der Ermittlungen so dar, dass die Beschuldigten im Darknet Botnetz-Ressourcen angemietet hatten und mit diesen DDoS-Attacken auf verschiedene Seiten durchführten. Das ist letztlich relativ einfach, kann bei den betroffenen Webseiten aber einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Alles zur Prävention
Bei Europol will man die Aktion in erster Linie als Präventionsmaßnahme verstanden wissen - auch wenn für einige Beschuldigte durchaus strafrechtliche Konsequenzen im Raum stehen. Letztlich ging es nicht nur um die konkret aufgesuchten Personen, vielmehr wollten die Behörden auch breiter klarmachen, dass solche Aktivitäten Folgen haben können.Laut Steven Wilson, Chef der Abteilung für Computerkriminalität bei Europol, sollte die Operation letztlich auch dabei helfen, schwererwiegende kriminelle Karrieren zu verhindern. Denn es komme durchaus vor, dass kleineren illegalen Aktionen schwerere Straftaten folgen, wenn die Täter schlicht davon ausgehen können, dass ihr Verhalten bis zu einer bestimmten Grenze quasi keine Konsequenzen nach sich zieht.
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