DDoS legte die Arbeit der EU-Kommission über Stunden lahm
Jetzt wurden auch die Einrichtungen der EU-Kommission zum Ziel einer größeren DDoS-Attacke. Über Stunden hinweg waren die Internet-Anbindungen in Brüssel komplett lahmgelegt, was natürlich die Arbeit der zahlreichen Angestellten in der Verwaltung Europas schwer in Mitleidenschaft gezogen hat.
Die IT-Abteilung der EU-Kommission konnte erst am gestrigen Abend Entwarnung geben. Gegen 18 Uhr wurden die Mitarbeiter per E-Mail informiert, dass die gröbsten Probleme inzwischen behoben sind, berichtete das Magazin Politico. Allerdings dürften die meisten Beschäftigten zu dieser Zeit ohnehin bereits Feierabend gehabt haben.
Unbenutzbar wurden die Internet-Anbindungen dem Vernehmen nach gegen 15 Uhr. "Niemand konnte an diesem Nachmittag mehr arbeiten, nachdem die Netzanbindung über Stunden ausgefallen war", zitiert das Magazin einen Mitarbeiter der EU-Kommission. Die IT-Abteilung betonte in ihrem Schreiben, dass es sich tatsächlich um eine DDoS-Attacke handelte und nicht um weitergehende Angriffe. Auf interne Daten hätte so kein Zugriff für Unbefugte bestanden.
Am frühen Abend funktionierten die Internet-Anbindungen zwar wieder, ausgestanden war die Sache aber nicht. Die Angriffe hielten an, konnten aber erst einmal so gut ausgefiltert werden, dass zumindest Datenverbindungen wieder möglich waren - wenn auch oft etwas langsam. Die IT-Abteilung hat das Computer Emergency Response Team der EU, oder kurz CERT-EU, als Unterstützung hinzugezogen und gemeinsam wird nun an weitergehenden Schutzmaßnahmen und einer Analyse des Angriffs gearbeitet.
Unbenutzbar wurden die Internet-Anbindungen dem Vernehmen nach gegen 15 Uhr. "Niemand konnte an diesem Nachmittag mehr arbeiten, nachdem die Netzanbindung über Stunden ausgefallen war", zitiert das Magazin einen Mitarbeiter der EU-Kommission. Die IT-Abteilung betonte in ihrem Schreiben, dass es sich tatsächlich um eine DDoS-Attacke handelte und nicht um weitergehende Angriffe. Auf interne Daten hätte so kein Zugriff für Unbefugte bestanden.
Analyse dauert an
Das ist keinesfalls eine triviale Erkenntnis. Denn es gehört durchaus zu einer beliebten Taktik von Angreifern, dass DDoS-Angriffe zur Ablenkung eingesetzt werden. Dann werden beispielsweise wichtige Webserver attackiert, denen dann die volle Aufmerksamkeit der Admins gewiss ist - und an anderer Stelle beginnt der Einbruch in das Netzwerk. Es gab in Brüssel aber wohl keine Hinweise auf solch eine Aktion.Am frühen Abend funktionierten die Internet-Anbindungen zwar wieder, ausgestanden war die Sache aber nicht. Die Angriffe hielten an, konnten aber erst einmal so gut ausgefiltert werden, dass zumindest Datenverbindungen wieder möglich waren - wenn auch oft etwas langsam. Die IT-Abteilung hat das Computer Emergency Response Team der EU, oder kurz CERT-EU, als Unterstützung hinzugezogen und gemeinsam wird nun an weitergehenden Schutzmaßnahmen und einer Analyse des Angriffs gearbeitet.
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