Amazon setzt Nutzer-Passwort-Kombis nach Auffälligkeiten zurück
Für den Online-Riesen Amazon scheint es keine gute Woche zu sein: Nach dem das Unternehmen am Mittwoch mit einer großen Panne zu kämpfen hatte, durch die Kunden keine Bestellungen aufgeben konnten, wurden nun allem Anschein nach Email- und Passwort-Kombis von Amazon-Kunden von einem Unbekannten öffentlich zugänglich gemacht.
Der Konzern reagierte daraufhin mit einer vorsorglichen Sperrung alter Nutzerdaten und hat an einige Kunden eine E-Mail für die Rücksetzung des Passworts versendet. In der Email, die Amazon bislang an eine unbekannte Anzahl an Nutzern versendet hat, wird das Prozedere und der Grund für die Maßnahme erklärt. Wie die Newsseite VentureBeat berichtet, ist derzeit noch nicht ganz klar, was genau passiert ist, also wann und wie die Nutzerdaten von Amazon abgeschöpft werden konnten. VentureBeat hat sich von Amazon versichern lassen, dass die Passwort-Rücksetzungen eine Vorsichtsmaßnahme sind und ließ sich eine E-Mail mit entsprechenden Details als echt bestätigen.
Siehe auch: Massive Probleme: Bestellungen bei Amazon waren nicht möglich
Wer eine solche Email bekommen hat, sollte sich absichern und versuchen, sich über amazon.de einzuloggen. Falls Trittbrettfahrer auf diese Maßnahme aufspringen, sollte man dazu nicht die Links in etwaigen Emails nutzen, sondern selbstständig die Seite in den Browser eingeben.
Mehr dazu:Dropbox wurde 2012 gehackt, das Ausmaß wird erst jetzt bekannt
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Liste "nicht Amazon-bezogen"
In der Email heißt es unter anderem, dass Amazon im Rahmen der Routineüberwachung eine Liste von E-Mail-Adressen und Passwörtern entdeckt hat, die online veröffentlicht wurden. Bei dieser Liste soll es sich aber nicht explizit um Amazon-Logins handeln: "Während die Liste nicht Amazon-bezogen war, wissen wir, dass viele Kunden ihre Passwörter auf mehreren Websites wiederverwenden. Da wir glauben, dass Ihre E-Mail-Adressen und Passwörter auf der Liste waren, haben wir nun zur Vorsicht ein temporäres Passwort zu Ihrem Amazon.com-Konto zugewiesen."Siehe auch: Massive Probleme: Bestellungen bei Amazon waren nicht möglich
Wer eine solche Email bekommen hat, sollte sich absichern und versuchen, sich über amazon.de einzuloggen. Falls Trittbrettfahrer auf diese Maßnahme aufspringen, sollte man dazu nicht die Links in etwaigen Emails nutzen, sondern selbstständig die Seite in den Browser eingeben.
Erinnerung an Dropbox-Hack
Ähnliche Aktionen hatte Amazon schon einmal gestartet, nach dem in diesem Jahr beispielsweise der große Hack von Dropbox aus dem Jahre 2012 bekannt geworden ist. Was nun dahinter steckt ist nicht klar, auch wenn es erste Befürchtungen gibt, dass die Maßnahme etwas mit Amazons technischen Problemen in dieser Woche zu tun haben könnte.Mehr dazu:Dropbox wurde 2012 gehackt, das Ausmaß wird erst jetzt bekannt
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