Google wer? Online-Einkauf beginnt in den USA meist direkt bei Amazon
Amazon entwickelt sich immer mehr zum bevorzugten Startpunkt für den Einkauf im Internet. In den USA sollen laut einer neuen Studie bereits mehr als die Hälfte der Anwender zuerst Amazon ansteuern, wenn es um einen Kauf geht, während Google zunehmend ins Hintertreffen gerät.
Laut einer von dem amerikanischen E-Commerce-Startup BloomReach in Auftrag gegebenen Studie nutzen aktuell rund 55 Prozent der US-Internet-Nutzer zuerst Amazon.com, wenn sie online ein Produkt erwerben wollen. Dies soll eine Umfrage unter 2000 Personen ergeben haben, die von BloomReach kommissioniert wurde.
Den Angaben zufolge entspricht dies einem Anstieg um rund 25 Prozent gegenüber einer im letzten Jahr unter einer gleichgroßen Gruppe von Befragten durchgeführten Untersuchung. Schon damals hatten immerhin 44 Prozent der befragten Konsumenten angegeben, ihre Online-Einkäufe zunächst bei Amazon in Angriff zu nehmen.
Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der Konsumenten, die ihren Online-Einkauf bei einer Suchmaschine wie Google beginnen deutlich zurück. Waren es im letzten Jahr noch 34 Prozent der Befragten, so sind es 2016 nur noch 28 Prozent. Die Zahl der Kunden, die zuerst die Website eines anderen Online-Händlers als Amazon ansteuern, fiel in diesem jahr von 21 auf nur noch 16 Prozent, heißt es.
Während Amazon seine Vormachtstellung in den USA also weiter ausbaut, sind die Ergebnisse der Umfrage für viele kleine und große Konkurrenten äußerst bedenklich. Selbst Konzerne wie Walmart und der US-Einzelhandelsriese Target geraten offensichtlich immer stärker unter Druck und müssen wegen Amazons steigender Dominanz nach neuen Wegen zu Wachstum suchen.
Für Google ist Amazons Fortschritt ebenfalls ein Problem, schließlich erzielt der Internetkonzern den Großteil seiner Einnahmen noch immer aus der Platzierung von Online-Werbung - auch bei der Suche nach Produkten. Andererseits profitiert Google auch von diesem Trend, denn die kleineren Händler geben offenbar mehr Geld aus, um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu bekommen - indem sie teurere, bebilderte Anzeigen buchen, die stärker auffallen sollen.
Den Angaben zufolge entspricht dies einem Anstieg um rund 25 Prozent gegenüber einer im letzten Jahr unter einer gleichgroßen Gruppe von Befragten durchgeführten Untersuchung. Schon damals hatten immerhin 44 Prozent der befragten Konsumenten angegeben, ihre Online-Einkäufe zunächst bei Amazon in Angriff zu nehmen.
Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der Konsumenten, die ihren Online-Einkauf bei einer Suchmaschine wie Google beginnen deutlich zurück. Waren es im letzten Jahr noch 34 Prozent der Befragten, so sind es 2016 nur noch 28 Prozent. Die Zahl der Kunden, die zuerst die Website eines anderen Online-Händlers als Amazon ansteuern, fiel in diesem jahr von 21 auf nur noch 16 Prozent, heißt es.
Während Amazon seine Vormachtstellung in den USA also weiter ausbaut, sind die Ergebnisse der Umfrage für viele kleine und große Konkurrenten äußerst bedenklich. Selbst Konzerne wie Walmart und der US-Einzelhandelsriese Target geraten offensichtlich immer stärker unter Druck und müssen wegen Amazons steigender Dominanz nach neuen Wegen zu Wachstum suchen.
Für Google ist Amazons Fortschritt ebenfalls ein Problem, schließlich erzielt der Internetkonzern den Großteil seiner Einnahmen noch immer aus der Platzierung von Online-Werbung - auch bei der Suche nach Produkten. Andererseits profitiert Google auch von diesem Trend, denn die kleineren Händler geben offenbar mehr Geld aus, um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu bekommen - indem sie teurere, bebilderte Anzeigen buchen, die stärker auffallen sollen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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