Satelliten-Tracking soll Verschwinden von Flugzeugen vermeiden
Immer wieder verschwinden Flugzeuge spurlos, auch weil es bisher kein flächendeckendes System zur Überwachung des Flugverkehrs in allen Teilen des Globus' gibt. Ein Flight-Tracking-Anbieter und ein Spezialist für Satelliten-Technik haben nun ein System entwickelt, das in dieser Hinsicht endlich Abhilfe schaffen soll.
Die Betreiber des Portals FlightAware, das Auskunft über Position, Status und Dauer von Flügen gibt, haben zusammen mit der Firma Aireon das sogenannte Automatic Dependent Surveillance - Broadcast (ADS-B) entwickelt, bei dem Flugzeuge ihre Position nicht mehr nur zu Bodenstationen schicken, sondern auch an Satelliten senden sollen.
Aireon ADS-B: so soll das neue Flug-Tracking-System funktionieren
Unabhängig davon, ob sich ein Flugzeug über Land, Ozeanen, Wüsten oder den Polen befindet, soll so nachvollziehbar bleiben, wo sich die Maschine gerade bewegt. Das GlobalBeacon genannte System soll mit speziellen Empfängern betrieben werden, die an den vom Iridium-Konsortium betriebenen Satelliten befestigt sind. Die Satelliten kreisen in einem erdnahen Orbit und sollen ab 2018 mit dem neuen System ausgerüstet sein.
GlobalBeacon liefert die von den Receivern empfangenen Positionsdaten zurück auf die Erde, wo sie auch den Fluggesellschaften zur Verfügung stehen sollen. Dank eines Web-basierten Werkzeugs können die Fluglinien dann die Position der Flugzeuge fast in Echtzeit nachvollziehen.
FlightAware hat nach eigenen Angaben bereits eine erste Fluglinie von seinem neuen System überzeugen können. Noch ist aber offen, um welches Unternehmen es sich dabei handelt. Erst in der nächsten Woche will man anlässlich eines Treffens der Internationalen Organisation für Zivile Luftfahrt (ICAO) genauer darüber informieren. Auch mit anderen Fluggesellschaften laufen derzeit bereits Gespräche, hieß es.
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Aireon ADS-B: so soll das neue Flug-Tracking-System funktionieren
Unabhängig davon, ob sich ein Flugzeug über Land, Ozeanen, Wüsten oder den Polen befindet, soll so nachvollziehbar bleiben, wo sich die Maschine gerade bewegt. Das GlobalBeacon genannte System soll mit speziellen Empfängern betrieben werden, die an den vom Iridium-Konsortium betriebenen Satelliten befestigt sind. Die Satelliten kreisen in einem erdnahen Orbit und sollen ab 2018 mit dem neuen System ausgerüstet sein.
GlobalBeacon liefert die von den Receivern empfangenen Positionsdaten zurück auf die Erde, wo sie auch den Fluggesellschaften zur Verfügung stehen sollen. Dank eines Web-basierten Werkzeugs können die Fluglinien dann die Position der Flugzeuge fast in Echtzeit nachvollziehen.
FlightAware hat nach eigenen Angaben bereits eine erste Fluglinie von seinem neuen System überzeugen können. Noch ist aber offen, um welches Unternehmen es sich dabei handelt. Erst in der nächsten Woche will man anlässlich eines Treffens der Internationalen Organisation für Zivile Luftfahrt (ICAO) genauer darüber informieren. Auch mit anderen Fluggesellschaften laufen derzeit bereits Gespräche, hieß es.
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