Internetnutzer werden mobiler und achten mehr auf persönliche Daten
Eurostat hat zum Jahresende neue Zahlen zur Internetnutzung in Europa herausgegeben. Die neuen Statistiken enthüllen, dass mittlerweile acht von zehn Menschen online sind, ein Großteil davon geht täglich mit mehreren Geräten auch mobil ins Netz.
Dabei geht es nur um die private Nutzung. Eurostat hat für die Statistik in den einzelnen EU-Ländern Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren herangezogen. Das Smartphone ist dabei das bevorzugte Gerät der Wahl, wenn es um die Internetnutzung allgemein geht: Fast 80 Prozent aller Europäer sind mittlerweile per Smartphone online, in Deutschland liegt die Zahl nur ganz knapp über dem EU-Durchschnitt mit gut 82 Prozent. Spitzenreiter ist Spanien mit 93 Prozent. Laptop (64 Prozent), Desktop (54 Prozent) und Tablets (44 Prozent) kommen an die Zahlen der Smartphone-Nutzer schon lange nicht mehr heran.
Auch der Umgang mit sozialen Netzen ist im Wandel. Im Schnitt schränken mittlerweile immerhin 40 Prozent, also mehr als jeder Dritte, die Freigabe der persönlichen Daten ein. Spitzenreiter sind auch dort wieder die Luxemburger mit 64 Prozent.
Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union. Sie werteten für die Internet-Studie die Daten der letzten drei Monate von Privathaushalten aus sowie die letzten zwölf Monate für den Einblick in die Verwendung personenbezogener Daten. Die gesamte Auswertung für das Jahr 2016 gibt es bei Eurostat als PDF (aktuell nur in Englisch verfügbar).
Mehr dazu: ARD/ZDF-Onlinestudie: Mobile Internetnutzung legt ordentlich zu
Persönliche Daten
Interessant sind die Randnotizen, die Eurostart in dieser Auswertung mit dazu gepackt hat. Denn das Amt hat dieses Mal auch wieder darauf geschaut, wie die einzelnen Nutzer in den letzten zwölf Monaten mit ihrer Privatsphäre im Internet umgehen. Auffällig ist dabei der unterschiedliche Umgang mit personenbezogenen Daten: Während in Luxemburg mit 72 Prozent (Finnland 71 Prozent) ihre Zustimmung zur Verwendung personenbezogener Daten für Werbezwecke verweigern, sind es im Schlusslicht Bulgarien nur 12 Prozent. Deutschland liegt bei 55 Prozent und damit über dem EU-Durchschnitt von 46 Prozent.Auch der Umgang mit sozialen Netzen ist im Wandel. Im Schnitt schränken mittlerweile immerhin 40 Prozent, also mehr als jeder Dritte, die Freigabe der persönlichen Daten ein. Spitzenreiter sind auch dort wieder die Luxemburger mit 64 Prozent.
Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union. Sie werteten für die Internet-Studie die Daten der letzten drei Monate von Privathaushalten aus sowie die letzten zwölf Monate für den Einblick in die Verwendung personenbezogener Daten. Die gesamte Auswertung für das Jahr 2016 gibt es bei Eurostat als PDF (aktuell nur in Englisch verfügbar).
Mehr dazu: ARD/ZDF-Onlinestudie: Mobile Internetnutzung legt ordentlich zu
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