Google-Solarkraftwerk: Spiegel leuchten falsch und lösen Brand aus
Unter maßgeblicher finanzieller Beteiligung des Suchmaschinenkonzerns Google konnte vor zwei Jahren das größte Solarkraftwerk der Welt in Betrieb genommen werden. Nun fiel es wegen eines Fehlers aus, der bei der genutzten Technik quasi eine Art Super-GAU darstellt.
Bei der Anlage in der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Kalifornien handelt es sich um ein solarthermisches Kraftwerk. Spiegel bündeln hier das Sonnenlicht an einem Punkt und erhitzen auf diesem Weg Wasser. Der dabei entstehende Dampf treibt eine Turbine an. Doch nun haben gleich mehrere Spiegel an einen falschen Punkt geleuchtet, berichtete die Nachrichtenagentur AP.
Statt auf den Wassertank des 140 Meter hohen Turmes, der im Zentrum der Spiegel-Arrays steht, leuchteten mehrere der Reflexionsflächen von der Größe eines Garagentors mehrere Meter zu tief. Durch diesen Bereich laufen unter anderem die Kabelstränge der Kontrolltechnik. Die enorme Hitzeentwicklung ließ nicht nur deren Isolierungen schmelzen, sondern setzte sie auch in Brand.
Feuerwehrleute und Techniker mussten 90 Meter in die Höhe klettern, um sich einen Überblick über das tatsächliche Ausmaß des Feuers zu machen. Was den Fehler verursacht hat, ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen. Die Spiegel sind mit einer Computer-Steuerung ausgestattet, die für eine Nachführung gemäß des Sonnenstandes sorgt.
Im Normalbetrieb liefert die Anlage eine Menge an Strom, mit der 140.000 Haushalte versorgt werden können. Dafür wurden auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern rund 350.000 Spiegel installiert, die die Energie der Sonne einfangen und fokussieren. Der Bau des Kraftwerkes, bei dem Google mit zwei Energieunternehmen zusammenarbeitete, kostete 2,2 Milliarden Dollar.
Statt auf den Wassertank des 140 Meter hohen Turmes, der im Zentrum der Spiegel-Arrays steht, leuchteten mehrere der Reflexionsflächen von der Größe eines Garagentors mehrere Meter zu tief. Durch diesen Bereich laufen unter anderem die Kabelstränge der Kontrolltechnik. Die enorme Hitzeentwicklung ließ nicht nur deren Isolierungen schmelzen, sondern setzte sie auch in Brand.
Feuerwehrleute und Techniker mussten 90 Meter in die Höhe klettern, um sich einen Überblick über das tatsächliche Ausmaß des Feuers zu machen. Was den Fehler verursacht hat, ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen. Die Spiegel sind mit einer Computer-Steuerung ausgestattet, die für eine Nachführung gemäß des Sonnenstandes sorgt.
Leistung stark geschwächt
Aktuell werden die Schäden, die das fehlgeleitete Sonnenlicht verursachte beseitigt. Da auch ein zweiter der drei Türme aktuell wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb ist, kann das Kraftwerk nur einen Bruchteil der gewohnten Leistung bringen.Im Normalbetrieb liefert die Anlage eine Menge an Strom, mit der 140.000 Haushalte versorgt werden können. Dafür wurden auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern rund 350.000 Spiegel installiert, die die Energie der Sonne einfangen und fokussieren. Der Bau des Kraftwerkes, bei dem Google mit zwei Energieunternehmen zusammenarbeitete, kostete 2,2 Milliarden Dollar.
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