Oculus Rift kommt in den Handel, wartende Vorbesteller stinksauer

Das VR-Headset Oculus Rift war das erste, das diese neue Technologie einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht hat, entsprechend groß war auch das Interesse der Nutzer daran. Das lässt sich durchaus in kommerziellen Erfolg übersetzen, da zahlreiche Menschen per Internet eine solche Virtual-Reality-Brille vorbestellt haben. Bekommen habe einige ihr Exemplar jedoch noch nicht.
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Oculus VR
Das zu Facebook gehörende Unternehmen leistete sich nun einen doch ziemlich schweren Fauxpas: Denn in einem Blogbeitrag gab das Unternehmen bekannt, dass man "aufgeregt" sei, den Start des Verkaufs im herkömmlichen Handel bekannt geben zu können: Ab 7. Mai wird man Oculus Rift in 48 Filialen der Handelskette Best Buy ausprobieren können.

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Oculus schreibt außerdem, dass man eine "kleine Anzahl" an Rift-Geräten auch kaufen kann, das gilt für einige "ausgewählte" Best Buy-Geschäfte sowie Amazon und den Online-Store von Microsoft. "Die Stückzahlen werden aber extrem eingeschränkt sein, da wir versuchen, die Vorbestellungen zu erfüllen", schreibt der Hersteller, wohl wissend, dass der Verkaufsstart im freien Handel kontrovers sein könnte.

Überdies gibt man an, dass Vorbesteller, die auf ihr Exemplar warten und eine VR-Brille im Handel ergattern können, ihre Order einfach stornieren können und dabei die Vorbesteller-Boni dennoch behalten.


Doch trotz aller Bemühungen seitens Oculus kam es wie es kommen musste: Die Vorbesteller, die noch immer kein Gerät haben, fühlen sich gelinde gesagt verarscht. So schreiben zahlreiche Nutzer in den Kommentaren, dass sie ihre Oculus Rift am 6. Januar vorbestellt hätten und laut aktuellem Bestellstatus teilweise bis Ende Juli warten müssten.

"Stinkefinger an Early Adopter"

Auch bekannte Blogs kritisieren die Oculus-Entscheidung scharf. Polygon etwa bezeichnete das in einem längeren Kommentar schlussendlich als "offensichtlichen Stinkefinger in Richtung aller, die an euch (Oculus) als erste geglaubt haben". Autor Ben Kuchera resümiert sarkastisch: "Meine radikale Idee? Passt auf, es wird kompliziert: Sendet den Leuten, die euer Produkt gekauft haben, das verdammte Produkt, bevor ihr euch auf den Handel ausweitet. Das ist aber nur ein Gedanke."
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