O2 & E-Plus: Sendemasten der Mobilfunker sind verkauft worden
Die Mobilfunkmasten, auf die die Sendeanlagen von O2 und E-Plus montiert sind, befinden sich nicht mehr länger im Besitz der Telefonica Deutschland. Um Geld für den weiteren Netzausbau zu generieren, wurden diese an den Infrastruktur-Betreiber Telxius verkauft.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, handelt es sich um etwa 2.350 Masten aus Stahl und Beton, die über das ganze Bundesgebiet verstreut sind. In den meisten Fällen stehen diese außerhalb der dichten Siedlungsflächen von Städten. In diesen werden bevorzugt Hausdächer zum Aufstellen von Sendeanlagen verwendet, diese Standorte sind allerdings nicht Teil des nun unterzeichneten Kaufvertrages.
Durch den Verkauf an Telxius ist die ganze Aktion im Wesentlichen ein Umverteilung der Kräfte innerhalb des Telefonica-Konzerns. Denn der Infrastrukturbetreiber gehört zum gleichen Verbund. An diesen zahlt Telefonica Deutschland zukünftig Miete für die Masten und das anmontierte Equipment bleibt im Besitz des Netzbetreibers. Durch die Übergabe der Infrastruktur bekommt Telefonica Deutschland aber Bargeld in Höhe von 587 Millionen Euro, die für Investitionen in den Netzausbau ausgegeben werden können.
Entsprechende Deals sind in der Mobilfunkbranche in der Vergangenheit nicht ungewöhnlich gewesen. Verschiedene Netzbetreiber haben die Masten-Infrastruktur auch an externe Dienstleister abgegeben. Ein solcher Schritt kann für beide Seiten von Vorteil sein. Der Betreiber der Masten-Infrastruktur kann längerfristig auf stabile Einnahmen vertrauen, während der Netzbetreiber kurzfristig an finanzielle Mittel kommt und sich nicht mehr um ein Nebengeschäft kümmern muss.
Durch den Verkauf an Telxius ist die ganze Aktion im Wesentlichen ein Umverteilung der Kräfte innerhalb des Telefonica-Konzerns. Denn der Infrastrukturbetreiber gehört zum gleichen Verbund. An diesen zahlt Telefonica Deutschland zukünftig Miete für die Masten und das anmontierte Equipment bleibt im Besitz des Netzbetreibers. Durch die Übergabe der Infrastruktur bekommt Telefonica Deutschland aber Bargeld in Höhe von 587 Millionen Euro, die für Investitionen in den Netzausbau ausgegeben werden können.
Wartung nicht mehr aus eigener Kraft
Außerdem muss sich das Unternehmen nicht mehr um die Wartung der Masten kümmern und kann sich so stärker auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Durch die Masten fließt aber durchaus auch Geld von Außen in den Konzern. Denn einige Standorte sind parallel auch mit Sendeanlagen der Deutschen Telekom und Vodafone bestückt, die ebenfalls Miete dafür zahlen.Entsprechende Deals sind in der Mobilfunkbranche in der Vergangenheit nicht ungewöhnlich gewesen. Verschiedene Netzbetreiber haben die Masten-Infrastruktur auch an externe Dienstleister abgegeben. Ein solcher Schritt kann für beide Seiten von Vorteil sein. Der Betreiber der Masten-Infrastruktur kann längerfristig auf stabile Einnahmen vertrauen, während der Netzbetreiber kurzfristig an finanzielle Mittel kommt und sich nicht mehr um ein Nebengeschäft kümmern muss.
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