Microsoft stellt Windows 10 Mobile vorerst hinten an, Fokus auf Desktop
Wer heute die Keynote-Ansprache zur BUILD 2016 verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass Windows 10 Mobile kaum Erwähnung fand. Jetzt hat Microsoft klargestellt, dass das mobile Betriebssystem auf seiner Entwicklerkonferenz tatsächlich kaum eine Rolle spielen wird. Es gibt jedoch Hoffnung.
Wie Windows-Chef Terry Myerson im Rahmen einer Fragestunde mit Journalisten erklärte, wird Windows 10 Mobile zunächst in die zweite Reihe gestellt. Stattdessen will man sich zunächst darauf konzentrieren, das Interesse der zahllosen Software-Entwickler auf die große Zahl von Windows-Geräten mit Desktop-, Notebook- und Tablet-Formfaktoren zu lenken.
Gegenüber dem US-Magazin The Verge erklärte Myerson, dass man zwar weiterhin voll den kleinen Displays ab vier Zoll Diagonale verpflichtet sei, doch aktuell sei Windows 10 Mobile nur ein "Teil der Familie, aber nicht der Kern dessen", worauf Microsoft innerhalb des nächsten Jahres die Aktivität der Software-Entwickler konzentriert sehen will. Es sei durchaus klar, wie wichtig der Smartphone-Formfaktor ist, aber für Microsoft sei dies "der falsche Ort", um mit Windows um eine Führungsposition zu kämpfen.
Wenn es darum gehe, eine möglichst große Zahl von Kunden zu erreichen, sei Windows Phone der falsche Weg, so Myerson auf erstaunlich ehrliche Art und Weise weiter. Wer viele Kunden ansprechen wolle, müsse sich auf die riesige Zahl der bereits im Markt befindlichen Geräte mit Displays zwischen neun und 30 Zoll Größe ausrichten. Wer neue und spannende Dinge umsetzen wolle, muss hingegen mit der Xbox und HoloLens für Aufmerksamkeit sorgen, so Myerson weiter.
Vorläufig seien Smartphones deshalb nicht die "Speerspitze" in Microsofts Arsenal, auch wenn dies nicht bedeutet, dass man Windows-Phones aufgibt. "Wir werden einige coole Dinge mit Smartphones machen", kündigte der Windows-Chef an, ohne jedoch konkret zu werden. Erst vor einigen Monaten hatte Microsoft selbst für Aufmerksamkeit gesorgt, als man bei einem Besuch von Journalisten im Hauptquartier des Surface-Teams steckte, dass einige der Fräsen zur Fertigung von Metallgehäusen dort an einem Telefon arbeiten.
Wie es mit Windows 10 Mobile abgesehen von den mit dem "Redstone"- bzw. dem sogenannten "Anniversary Update", wie das nächste große Update jetzt genannt wird - geplanten Neuerungen weitergeht, ließ ein spanischer Microsoft-Mitarbeiter auf Twitter anklingen. Der User, der dort nur anonym unter seinem Twitter-Namen @Lyraull aktiv ist, sagte, dass man zur BUILD 2016 keine neuen Informationen veröffentlichen wolle - stattdessen werde es später wohl eine andere Veranstaltung geben.
Alle Neuigkeiten rund um Windows 10 & Co hält unser BUILD 2016 Special bereit.
Weitere Ankündigungen vom ersten Tag:
Gegenüber dem US-Magazin The Verge erklärte Myerson, dass man zwar weiterhin voll den kleinen Displays ab vier Zoll Diagonale verpflichtet sei, doch aktuell sei Windows 10 Mobile nur ein "Teil der Familie, aber nicht der Kern dessen", worauf Microsoft innerhalb des nächsten Jahres die Aktivität der Software-Entwickler konzentriert sehen will. Es sei durchaus klar, wie wichtig der Smartphone-Formfaktor ist, aber für Microsoft sei dies "der falsche Ort", um mit Windows um eine Führungsposition zu kämpfen.
Wenn es darum gehe, eine möglichst große Zahl von Kunden zu erreichen, sei Windows Phone der falsche Weg, so Myerson auf erstaunlich ehrliche Art und Weise weiter. Wer viele Kunden ansprechen wolle, müsse sich auf die riesige Zahl der bereits im Markt befindlichen Geräte mit Displays zwischen neun und 30 Zoll Größe ausrichten. Wer neue und spannende Dinge umsetzen wolle, muss hingegen mit der Xbox und HoloLens für Aufmerksamkeit sorgen, so Myerson weiter.
Vorläufig seien Smartphones deshalb nicht die "Speerspitze" in Microsofts Arsenal, auch wenn dies nicht bedeutet, dass man Windows-Phones aufgibt. "Wir werden einige coole Dinge mit Smartphones machen", kündigte der Windows-Chef an, ohne jedoch konkret zu werden. Erst vor einigen Monaten hatte Microsoft selbst für Aufmerksamkeit gesorgt, als man bei einem Besuch von Journalisten im Hauptquartier des Surface-Teams steckte, dass einige der Fräsen zur Fertigung von Metallgehäusen dort an einem Telefon arbeiten.
Wie es mit Windows 10 Mobile abgesehen von den mit dem "Redstone"- bzw. dem sogenannten "Anniversary Update", wie das nächste große Update jetzt genannt wird - geplanten Neuerungen weitergeht, ließ ein spanischer Microsoft-Mitarbeiter auf Twitter anklingen. Der User, der dort nur anonym unter seinem Twitter-Namen @Lyraull aktiv ist, sagte, dass man zur BUILD 2016 keine neuen Informationen veröffentlichen wolle - stattdessen werde es später wohl eine andere Veranstaltung geben.
Alle Neuigkeiten rund um Windows 10 & Co hält unser BUILD 2016 Special bereit.
Weitere Ankündigungen vom ersten Tag:
- Redstone: Windows 10 "Anniversary Update" kommt im Sommer
- Windows 10 "Anniversary Update": Erste Neuerungen im Überblick
- Linux-Shell Bash kommt bald nativ auf Windows 10
- Neues Dreamteam: Skype bekommt Cortana, Bots & eine HoloLens-App
- Windows 10: Desktop App-Converter macht Win32- zu Universal-Apps
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- Windows 10 in Zahlen: 270 Mio. aktive User, 75 Mrd. Std. Nutzerzeit
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