Facebook scannt das Netzwerk, erkennt gefälschte Profile automatisch
Das Soziale Netzwerk Facebook hat eine neue Schutzfunktion gestartet, die gegen Fake-Profile im Netzwerk vorgehen soll. Eine automatisierte Software durchsucht dabei Facebook nach auffälligen Nutzerprofilen, die Übereinstimmungen in den grundlegenden Nutzerdaten aufweisen.
Wie das Online-Magazin Mashable berichtet, hat Facebook den Test zur Erkennung von gefälschten Profilen, die für Spam missbraucht werden, bereits im vergangen November gestartet. Es ergänzt ein Meldesystem für falsche Profile und war zunächst nur testweise gestartet worden. Dabei durchleuchtet Facebook stetig die Datenbanken dann auffälligen Übereinstimmungen und meldet dann automatisch einen möglichen Identitätsdiebstahl. Das Tool für die Überprüfung erkennt demnach dann, welches Profil zuerst angelegt wurde und aller Wahrscheinlichkeit das Original sein müsste. Dann wird ein automatische Warnung herausgeschickt, die vom Nutzer dann begutachtet werden soll.
Täuscht da jemand vor, jemand anders zu sein? Facebook versendet automatusche Benachrichtigungen bei auffälligen Profilen.
Dabei geht der Netzwerkriese auch von dem Fall aus, dass sich jemand selbst ein zweites Profil angelegt hat und sperrt nicht gleich doppelte Einträge. Andernfalls kann es aber auch zur Löschung kommen. Wer von Facebook eine Meldung über einen möglichen Identitätsdiebstahl erhält, sollte auf jeden Fall antworten.
Täuscht da jemand vor, jemand anders zu sein? Facebook versendet automatusche Benachrichtigungen bei auffälligen Profilen.
Dabei geht der Netzwerkriese auch von dem Fall aus, dass sich jemand selbst ein zweites Profil angelegt hat und sperrt nicht gleich doppelte Einträge. Andernfalls kann es aber auch zur Löschung kommen. Wer von Facebook eine Meldung über einen möglichen Identitätsdiebstahl erhält, sollte auf jeden Fall antworten.
Neue Sicherheitsfunktionen für verbesserten Datenschutz
Facebook-Sicherheitschef Antigone Davis hat gegenüber Mashabel ein paar der neuen Sicherheitsfunktionen erläutert. Dazu gehört auch eine weitere Schranke für die Überprüfung der Profile, denn diese erfolgt laut Davis teilweise manuell durch einen Facebook-Mitarbeiter, falls der Nutzer nicht reagiere und die Übernahme der Nutzerdaten für ein Fake-Profil offensichtlich sind.Auto-Check-Up
Derzeit prüft Facebook bereits 75 Prozent aller Profile mithilfe des automatisierten Check-Ups nach kopierten Nutzerkonten. Zwar ist eine Übernahme von Nutzerdaten unter anderem in den Richtlinien zur Klarnamenpflicht bei Facebook klar geregelt und wird untersagt, dennoch weiß auch Facebook, wie manch ein Nutzer sich schnell einmal mit einer neue Email-Adresse ein neues Profil anlegt - nicht jeder doppelte Einrag ist daher mit Betrugsabsichten erstellt wurden.
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