Smartphones: Nur Samsung und Apple können China noch trotzen

Der weltweite Smartphone-Markt entwickelt sich gemessen an den Absatzzahlen an die Verbraucher dann doch nicht ganz so schlecht, wie es manche Unkenrufe erscheinen lassen. Doch die Wachstumsraten der letzten Jahre werden aktuell nicht mehr erreicht.
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Obi Worldphone
Über 1,4 Milliarden Geräte haben die zahlreichen Hersteller im Laufe des letzten Jahres insgesamt an den Kunden gebracht. Das sind immerhin noch 14,4 Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr. Zum Jahresende hin flachte die Wachstumskurve aber zunehmend ab. Im vierten Quartal summierten sich die Verkäufe auf 403 Millionen Geräte, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres 367 Millionen abgesetzt wurden.

Das zumindest besagen die Statistiken des Marktforschungsunternehmens Gartner. Das Wachstum betrug im Schlussquartal des letzten Jahres somit 9,7 Prozent, was der schwächste Wert seit dem Jahr 2008 ist, in dem der Smartphone-Markt gerade ins Rollen kam. Hinzu kommt, dass ein guter Teil der Steigerung von Stückzahlen aktuell mit Billig-Geräten in den weniger entwickelten Ländern erreicht wird, wodurch die Umsatzentwicklung noch etwas schwächer ausfallen dürfte. Hierzu gibt es aktuell aber noch keine konkreten Daten.

An der Spitze des Marktes gab es unterdessen wenig Bewegung: Samsung als größter Smartphone-Verkäufer blieb an der Spitze, musste aber einen leichten Rückgang des Marktanteils von 24,7 auf 22,5 Prozent hinnehmen. Apple legte über das Jahr gesehen hingegen leicht zu: 15,9 Prozent verbuchte das Unternehmen, was 0,5 Prozentpunkte mehr waren als beim letzten Jahreswechsel.

Ansonsten sind die klassischen Namen aus dem Mobilfunkmarkt inzwischen komplett aus der Top5 verschwunden. Hier haben sich stattdessen nun die chinesischen Hersteller festgesetzt, die in ihrem riesigen Heimatmarkt eine ordentliche Basis haben und von dort aus seit einiger Zeit den Weltmarkt aufrollen. Hier werden die Plätze von Huawei (7,3 Prozent), Lenovo (5,1 Prozent) und (Xiaomi (4,6 Prozent) besetzt. Die übrigen 44,6 Prozent des Marktes verteilen sich auf inzwischen hunderte anderer Anbieter.
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