Amazon präsentiert glänzende Zahlen, wird an der Börse abgestraft
In der Nacht auf heute haben zwei Branchen-Giganten aus dem Großraum Seattle ihre aktuellen Geschäftszahlen präsentiert: Microsoft und Amazon. Während die Redmonder Rückgänge bei Umsatz und Gewinn bekanntgeben mussten, ging es beim Versandhausriesen steil nach oben. An der Börse kam es aber zum für so manchen wohl paradoxen Effekt.
Amazon schrieb zuletzt einen Umsatz von 35,7 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 22 Prozent, im Vorjahreszeitraum waren es 29,3 Milliarden Dollar. Unter Ausschluss von ungünstigen Währungseffekten beträgt das Plus sogar 26 Prozent, so der Konzern in seiner Mitteilung.
Der Nettogewinn, der aufgrund von traditionell hohen (Re-)Investitionen bei Amazon keine Selbstverstädnlichkeit darstellt, betrug 482 Millionen Dollar, ein Jahr zuvor gab man 214 Millionen bekannt, das ist also ein Plus von 125 Prozent.
Amazon hob auch zahlreiche "Highlights" hervor, allen voran die Tatsache, dass man weltweit die Mitgliedschaften bei Amazon Prime um 51 Prozent steigern konnte (nannte aber keine konkrete Zahl). Zugpferd ist hier das Streaming über Prime Video, da man hier die Nutzung verdoppeln konnte. Ebenfalls bestens entwickelt sich das Cloud-Geschäft (Amazon Web Services), hier lag der Umsatz bei 2,4 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 69 Prozent.
Siehe auch: Microsoft - Cloud als Star, Windows mäßig, Surface hui, Lumia pfui
Verkehrte Welt
Denn während die Anleger die Achterbahnfahrt der Microsoft-Geschäftszahlen mit einem Plus belohnt haben, wurde Amazon abgestraft und das sogar empfindlich: Denn nachbörslich verlor der Konzern satte 13,4 Prozent an Wert. Das Absurde dabei ist, dass sich die Quartalszahlen des von Jeff Bezos geleiteten Konzerns fabelhaft lesen - aber nicht fabelhaft genug. Denn die Analysten hatten sich ein noch besseres Ergebnis erwartet, was auch der Grund für den Absturz an der Börse ist. Das kann man verstehen, muss man aber nicht.Amazon schrieb zuletzt einen Umsatz von 35,7 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 22 Prozent, im Vorjahreszeitraum waren es 29,3 Milliarden Dollar. Unter Ausschluss von ungünstigen Währungseffekten beträgt das Plus sogar 26 Prozent, so der Konzern in seiner Mitteilung.
Der Nettogewinn, der aufgrund von traditionell hohen (Re-)Investitionen bei Amazon keine Selbstverstädnlichkeit darstellt, betrug 482 Millionen Dollar, ein Jahr zuvor gab man 214 Millionen bekannt, das ist also ein Plus von 125 Prozent.
Amazon hob auch zahlreiche "Highlights" hervor, allen voran die Tatsache, dass man weltweit die Mitgliedschaften bei Amazon Prime um 51 Prozent steigern konnte (nannte aber keine konkrete Zahl). Zugpferd ist hier das Streaming über Prime Video, da man hier die Nutzung verdoppeln konnte. Ebenfalls bestens entwickelt sich das Cloud-Geschäft (Amazon Web Services), hier lag der Umsatz bei 2,4 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 69 Prozent.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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