Amazon plant angeblich Eröffnung von 300-400 Echtwelt-Buchläden
Amazon gilt als der große Killer von Echtwelt-Buchläden, viele werfen dem Versandhändler vor, das Geschäft mit billiger Online-Konkurrenz nachhaltig ruiniert zu haben. In den USA könnte Amazon indes für eine Überraschung sorgen, denn man soll die Eröffnung von 300 bis 400 Buchläden vorbereiten.
Und das Konzept scheint zu funktionieren, zumindest kann man das aus den (angeblichen) Plänen, die nun kolportiert werden, schließen. Davon berichtet nämlich Sandeep Mathrani, der Chef von General Growth Properties, einem Immobilien-Unternehmen, das zahlreiche Malls betreibt.
Denn in den USA spielt sich ein wesentlicher Teil des Handels in Einkaufszentren ab, ein großer Mall-Betreiber dürfte also über entsprechende Amazon-Pläne ganz gut informiert sein. Derzeit wird das Geschäft mit Buchläden von Barnes & Noble dominiert, im Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen, das als Hauptrivale von Amazon gilt, in den USA etwa 640 Buchläden.
Siehe auch: Amazon eröffnet einen Buchladen - so richtig, zum Hineingehen
Seattle-Laden war wohl Testballon
Das hat jedenfalls der Manager einer landesweit operierenden Kette von Einkaufszentren verraten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Es wäre nicht der erste echte Buchladen von Amazon: Der Konzern hat im vergangenen November in seiner Heimatstadt Seattle einen Laden mit dem Namen "Amazon Books" eröffnet, dieser soll in Sachen Sortiment stark von den im Online-Handel gesammelten Daten profitieren.Und das Konzept scheint zu funktionieren, zumindest kann man das aus den (angeblichen) Plänen, die nun kolportiert werden, schließen. Davon berichtet nämlich Sandeep Mathrani, der Chef von General Growth Properties, einem Immobilien-Unternehmen, das zahlreiche Malls betreibt.
"Gerüchte und Spekulationen"
Amazon wollte sich dazu nicht äußern, man sagte, dass man "Gerüchte und Spekulationen" nicht kommentiere. Allerdings war das wohl kein klassisches "Gerücht". Denn Mathrani erwähnte diese Information im Rahmen eines Conference Calls im Anschluss an die Bekanntgabe der Quartalszahlen seines Unternehmens, es war womöglich so etwas wie eine Unachtsamkeit.Denn in den USA spielt sich ein wesentlicher Teil des Handels in Einkaufszentren ab, ein großer Mall-Betreiber dürfte also über entsprechende Amazon-Pläne ganz gut informiert sein. Derzeit wird das Geschäft mit Buchläden von Barnes & Noble dominiert, im Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen, das als Hauptrivale von Amazon gilt, in den USA etwa 640 Buchläden.
Siehe auch: Amazon eröffnet einen Buchladen - so richtig, zum Hineingehen
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