Video-Streaming dominiert jetzt alle Daten-Infrastrukturen
Videos spielen für jene, die sich um die Dateninfrastrukturen kümmern müssen, eine immer stärkere Rolle. Die Übertragung audiovisueller Inhalte macht schon längst den größten Teil des Traffic-Aufkommens aus - und das gilt inzwischen auch für die Mobilfunknetze.
Wie stark die Verschiebungen waren, zeigen aktuelle Daten des Netzwerk-Dienstleisters Sandvine, die zwar die Verhältnisse in Nordamerika abbilden, sich aber nicht grundsätzlich von hier unterscheiden. Daraus geht hervor, dass der Traffic durch Videoübertragungen nicht nur die Spitzenposition eingenommen hat, sondern seinen Anteil binnen der letzten fünf Jahre verdoppelte und inzwischen teilweise bis zu 70 Prozent des gesamten Datenverkehrs ausmacht.
Letzteres gilt zumindest für den Downstream bei den stationären Internet-Anbindungen. Vor allem Netflix schlägt hier ordentlich zu Buche: Der Streaming-Dienst allein ist auf der Strecke zum Nutzer hin für über 37 Prozent aller Datenpakete verantwortlich. Auf dem zweiten Rang folgt dann YouTube mit 17,85 Prozent - und dann kommt erst einmal lange nichts.
Das Bild dürfte sich in der nächsten Zeit allerdings noch etwas wandeln - allerdings nicht in Hinsicht der Bedeutung von Videos. Lediglich die Verteilung auf die einzelnen Anbieter könnte sich noch spürbar ändern, da beispielsweise Amazon mit seinem Video-Angebot erst 3,1 Prozent des Traffics ausmacht, mit seinem noch relativ neuen Dienst und dessen starken Ausbau aber aktuell sehr viele Nutzer anzieht.
Die Verhältnisse der Traffic-Anteile einzelner Anwendungen sieht im Mobile Internet zwar deutlich anders aus - das ändert aber nichts daran, dass Videos nicht auch hier den größten Posten haben. Allerdings ist hier vor allem YouTube der Datengigant, während Netflix kaum eine Rolle spielt. Gut sichtbar ist hier auch die Bedeutung der Social Networking-Anwendungen für die Nutzer von Smartphones. Diese verursachen immerhin auch über 20 Prozent des Mobile-Traffics, obwohl sie im einzelnen deutlich weniger Datenaufkommen verursachen als ein gestreamtes Video.
Letzteres gilt zumindest für den Downstream bei den stationären Internet-Anbindungen. Vor allem Netflix schlägt hier ordentlich zu Buche: Der Streaming-Dienst allein ist auf der Strecke zum Nutzer hin für über 37 Prozent aller Datenpakete verantwortlich. Auf dem zweiten Rang folgt dann YouTube mit 17,85 Prozent - und dann kommt erst einmal lange nichts.
Das Bild dürfte sich in der nächsten Zeit allerdings noch etwas wandeln - allerdings nicht in Hinsicht der Bedeutung von Videos. Lediglich die Verteilung auf die einzelnen Anbieter könnte sich noch spürbar ändern, da beispielsweise Amazon mit seinem Video-Angebot erst 3,1 Prozent des Traffics ausmacht, mit seinem noch relativ neuen Dienst und dessen starken Ausbau aber aktuell sehr viele Nutzer anzieht.
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